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Bonn. (PM MagentaSport) Viele Tore und viel Aufregung in der DEL-Konferenz am Freitag. Die Straubing Tigers gewinnen gegen den direkten Playoff-Konkurrenten Bremerhaven mit 2:1,... Bremerhaven verliert wichtige Punkte nach Fehlentscheidung: „Peinlich“ – Iserlohns Headcoach nach Pleite gegen die Wild Wings: „„Das ist Hockey. Das ist ein Ergebnis, das wir verdient haben“

Ziga Jeglic – © Sportfoto-Sale (DR)

Bonn. (PM MagentaSport) Viele Tore und viel Aufregung in der DEL-Konferenz am Freitag.

Die Straubing Tigers gewinnen gegen den direkten Playoff-Konkurrenten Bremerhaven mit 2:1, weil das entscheidende Tor nicht hätte zählen dürfen. Zuerst traf Ziga Jeglic für die Pinguins ins Tor – das wurde jedoch nicht gewertet. Denn: die Schiedsrichter dachten, der Puck wäre an die Latte gegangen, ehe dann Taylor Leier für Straubing den Gamewinner erzielte. Auch nach Videobeweis blieben die Unparteiischen bei ihrer Entscheidung, worüber sich Pinguings-Trainer Thomas Popiesch sehr ärgerte: „So eine peinliche Entscheidung. Es tut mir leid, aber da habe ich kein Verständnis für. Das sollte man mal deutlich ansprechen und nicht um den heißen Brei drumherum reden.“

Die Kölner Haie kassieren ein 2:5 gegen souveräne Münchner, weil zwischendrin nix geht. Kapitän Moritz Müller war genervt: „Es ist schon einige Male dieses Jahr passiert, dass wir nicht verstehen, dass das 2. Drittel kritisch ist.“

Nachfolgend die wichtigsten Stimmen aus der DEL übermittelt via MagentaSport.

Am Sonntag geht die DEL in die nächste Runde. Unter anderem mit dem Topspiel zwischen der Düsseldorfer EG und den Eisbären Berlin – ab 13.45 Uhr live bei MagentaSport.

Straubing Tigers – Pinguins Bremerhaven 2:1

Die Straubing Tigers gewinnen das direkte Duell gegen Bremerhaven, obwohl sie niemals mit 2:1 hätten in Führung gehen dürfen. Was war passiert? Bremerhavens Ziga Jeglic setze einen Schuss aus der Ecke knapp ins Kreuzeck über die Linie, von wo der Puck wieder nach draußen sprang und die Schiedsrichter das Tor nicht als solches erkannten. In derselben Sequenz erzielten dann die Straubinger ihren Führungstreffer. Nach langem Videostudium kamen die Schiedsrichter zum Entschluss, dass der Puck angeblich nicht über die Linie gewesen wäre. Straubing siegte also und Bremerhavens Trainer Thomas Popiesch wütete: „Wir reden hier die ganze Zeit von Spielern, ob sie Fehler machen oder sonst was. Hier kämpfen 2 Mannschaften um Playoff-Plätze und dann so eine peinliche Entscheidung. Es tut mir leid, aber da habe ich kein Verständnis für. Das sollte man mal deutlich ansprechen und nicht um den heißen Brei drumherum reden.“

Eisbären Berlin – Grizzlys Wolfsburg 3:1

Meister gegen Vize-Meister: Die Eisbären Berlin bleiben die Nummer 1 im Norden und in der PENNY DEL, sammeln die Punkte 96, 97 und 98 ein. Johan Södergran erzielte sein 1. Tor in der Liga und war glücklich: „Das fühlt sich sehr gut an. Es war ein spaßiges Spiel und eine tolle Atmosphäre. Ich freue mich schon auf das Nächste.“

Für die Grizzlys Wolfsburg geht es nach der Niederlage runter auf Platz 3. Dominik Bittner zeigte sich ehrlich: „Ich glaube, in vielen Situationen waren wir heute einen Schritt langsamer und Berlin ein bisschen galliger. Daran hat es am Schluss gelegen.“

Adler Mannheim – Bietigheim Steelers 4:3 SO

Riley Sheen – © by Sportfoto-Sale (DR)


Die Adler Mannheim gewinnen ein turbulentes Derby gegen Bietigheim im Penaltyschießen und kommen wieder etwas an Wolfsburg ran. Goalie Dennis Endras: „Bietigheim hat eine sehr starke Mannschaft und hat die letzten Spiele immer gepunktet, bis auf das letzte Heimspiel. Die Jungs geben alles und die fighten um die Top 10. Wir haben es irgendwie geschafft, am Schluss noch dagegenzuhalten und mit 2 Punkten heimzufahren.“

Die Steelers bleiben nach der 2. Niederlage weiter auf Platz 10, bekommen aber ordentlich Druck von Augsburg. Riley Sheen: „Ich denke, es war ein großartiges Eishockeyspiel. Wir haben sehr stark gespielt und hatten einige Chancen im Powerplay, konnten die aber nicht nutzen. Leider ist das manchmal so. Wir nehmen die Punkte, egal wie es kommt, weil wir jeden Einzelnen gebrauchen können.“

Kölner Haie – EHC Red Bull München 2:5

Der nächste herbe Rückschlag für die Kölner Haie im Kampf um die Playoffs. Gegen München gibt es die 3. Niederlage in Serie, das Team von Uwe Krupp steht nur noch auf Platz 12 hinter Augsburg. Kapitän Moritz Müller: „Es ist schon einige Male dieses Jahr passiert, dass wir nicht verstehen, dass das 2. Drittel kritisch ist… So geben wir dumme Tore her.“

Die Siegesserie der Münchner geht weiter. Durch den 6. Sieg in Folge springt das Team an Wolfsburg vorbei auf Platz 2 in der Tabelle. Philip Gogulla: „Wir hatten unter der Saison ein paar Probleme gehabt und haben grundsätzlich viel zu viele Gegentore bekommen und da haben wir auch auf jeden Fall dran gearbeitet und das auch sehr erfolgreich, wie man sieht. Hoffentlich werden wir so weiterspielen.“

Düsseldorfer EG – ERC Ingolstadt 3:0

Die Düsseldorfer EG gewinnt gegen den direkten Konkurrenten und zieht an Ingolstadt vorbei auf Platz 8. Goalie Mirco Pantkowski: „Wir haben heute wieder ein super Spiel gezeigt und haben von vorne bis hinten solide gestanden und die Dinger reingemacht. Wir haben stark gekämpft und somit auch verdient gewonnen.“

Die Ingolstädter verlieren 8 aus den letzten 9 Spielen und rutschen immer weiter ab. Jerome Flaake fand dennoch: „Wir haben super gekämpft. Es war eigentlich eine geile Mannschaftsleistung. Wir hatten genug Chancen, um das Spiel auch zu drehen.“

Augsburger Panther – Krefeld Pinguine 7:4

Die Augsburger Panther setzen sich in einem fulminanten Abstiegsduell gegen Schlusslicht Krefeld durch und setzen Bietigheim auf Rang 10 ordentlich unter Druck. John Rogl: „Im Großen und Ganzen hatten wir es über weite Strecken gut im Griff… Wir haben den Vorsprung gut über die Bühne gebracht.“
Für die Pinguine wird es immer kritischer im Abstiegskampf. Mit 53 Punkten steht das Team abgeschlagen auf dem letzten Platz. Dominik Tiffels: „Nach den ersten 3 Minuten ist das Spiel schon fast vorbei. Wir schaffen es trotzdem irgendwie nochmal ranzukommen, aber danach schießen wir uns auch wieder selber ins Bein.“

Iserlohn Roosters – Schwenninger Wild Wings 1:2 OT

Die Schwenninger Wild Wings gewinnen den 2. Abstiegskracher des Tages dank eines exzellenten Solos von Ken Andre Olimb nach 6 Sekunden in der Overtime und verschaffen sich etwas Platz vor den Krefeld Pinguinen. Goalie Joacim Eriksson überragte mit 40 Saves: „Wir hatten zuletzt ein paar sehr schwierige Spiele. Wir hatten jetzt endlich wieder wichtige Jungs zurück und das fühlt sich richtig gut an.“

Die Iserlohn Roosters fallen durch die Niederlage zurück auf Platz 13 und sind nun punktgleich mit Schwenningen. Head Coach Kurt Kleinendorst: „Das ist Hockey. Das ist ein Ergebnis, das wir verdient haben, aber ich hätte mir mehr gewünscht.“

Fotostrecke zum Spiel

Iserlohn Roosters vs. Schwenninger Wild Wings, Eishockey, DEL, 18.03.2022
© by Sporfoto-Sale 2022 (JB)
« von 25 »

Die PENNY DEL live bei MagentaSport:
Sonntag, 20.03.2022
Ab 13.45 Uhr: Düsseldorfer EG – Eisbären Berlin
Grizzlys Wolfsburg – EHC Red Bull München
Ab 16.15 Uhr: Augsburger Panther – Bietigheim Steelers
Nürnberg Ice Tigers – Krefeld Pinguine
Ab 16.45 Uhr: ERC Ingolstadt – Straubing Tigers
Ab 18.45 Uhr: Pinguins Bremerhaven – Iserlohn Roosters

Das aktuelle Programm kann hier abgerufen werden: www.magentasport.de/programm

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