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München. (PM Red Bulls) Der EHC Red Bull München verlor Spiel 2 des Playoff-Halbfinales der PENNY DEL gegen die Pinguins Bremerhaven mit 2:3 (0:1|2:1|0:0|0:1)... Bremerhaven legt nach: Red Bull München verliert erstes Halbfinal-Heimspiel in der Overtime – Eisenschmid: „Wir haben viel Druck gemacht“

Jan Urbas von den Pinguins Bremerhaven feiert das Tor zum 0:2 – © Bruno Dietrich / City-Press

München. (PM Red Bulls) Der EHC Red Bull München verlor Spiel 2 des Playoff-Halbfinales der PENNY DEL gegen die Pinguins Bremerhaven mit 2:3 (0:1|2:1|0:0|0:1) nach Verlängerung.

Damit steht es nun in der Best-of-Seven-Serie 2:0 für Hauptrundensieger Bremerhaven. Markus Eisenschmid und Maximilian Daubner erzielten vor 5.728 Zuschauern im ausverkauften Olympia-Eisstadion die Tore für den deutschen Meister. Spiel 3 findet am Freitag (5. April | 19:00 Uhr) in der Eisarena Bremerhaven statt.

Spielverlauf

Von Beginn an legten beide Teams den Vorwärtsgang ein und agierten kompromisslos in der Defensive. Die Folge: Ein ausgeglichenes, körperlich intensives Duell, in dem die großen Chancen zunächst ausblieben. Dann das 1:0 für Bremerhaven: Colt Conrad brachte die Scheibe vors Tor und von einer Kufe abgefälscht trudelte sie über die Linie (14.). Danach suchte München die richtige Antwort. Der deutsche Meister setzte die Pinguins in den letzten Minuten des Drittels unter Druck. Ein Tor gelang den Red Bulls aber nicht, und so endete der Abschnitt mit einer 1:0-Führung für die Gäste.

Das zweite Drittel startete mit reichlich Strafzeiten auf beiden Seiten. Erst hatte Trevor Parkes in diesen Minuten in Unterzahl eine Topmöglichkeit und fand in Bremerhavens Goalie Kristers Gudlevskis seinen Meister (25.). Im Gegenzug traf Miha Verlic zum 2:0 für den Hauptrundensieger (26.). Als Reaktion auf das Gegentor erhöhte München die Schlagzahl, fightete um den Anschlusstreffer und belohnte sich in der 34. Minute nach toller Kombination durch Eisenschmids Tor zum 1:2. Und nur 199 Sekunden später fiel der Ausgleich für die Red Bulls: Daubner brachte den Puck nach Vorarbeit von Koni Abeltshauser im Pinguins-Tor unter (37.). Bei diesem Spielstand blieb es nach 40 Minuten.

Das Team von Trainer Toni Söderholm übte im Schlussabschnitt immer wieder Druck auf Gudlevskis aus, der unter anderem gegen Daubner parierte (44.). Bremerhaven konterte stets gefährlich. Doch auch Mathias Niederberger im Münchner Kasten war jederzeit auf dem Posten. Weil ein später Schuss von Yasin Ehliz am Pfosten landete (58.), stand es nach der regulären Spielzeit 2:2. Es folgte die Overtime.

In der Verlängerung boten sich beiden Mannschaften gute Gelegenheiten. Es dauerte bis in die 74. Minute, ehe Phillip Bruggisser das Match mit seinem 3:2-Siegtreffer für Bremerhaven entschied.

Anders Grönlund von den Pinguins Bremerhaven und Christopher DeSousa von Red Bull – © Bruno Dietrich / City-Press


Markus Eisenschmid: „Wir haben am Ende viel Druck gemacht. Bremerhaven muss vier Spiele gewinnen, und nicht zwei. Wir sind in diesem Match nach einem 0:2 zurückgekommen. Sie sind eine super Mannschaft, aber wir auch. Wir machen jetzt am Freitag in Bremerhaven weiter.“

Tore:
0:1 | 13:47 | Colt Conrad
0:2 | 25:01 | Miha Verlic
1:2 | 33:04 | Markus Eisenschmid
2:2 | 36:23 | Maximilian Daubner
2:3 | 73:09 | Phillip Bruggisser

Zuschauer: 5.728




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