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Bremerhaven gewinnt Turnier in Dänemark

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Brock Hooton - © by EH-Mag. (SP)
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Brock Hooton - © by EH-Mag. (SP)
Brock Hooton – © by EH-Mag. (SP)

Bremerhaven. (PM) In einem mehr als ansehnlichen Spiel besiegten die Fischtown Pinguins am heutigen Nachmittag die White Hawks aus Fredrikshavn mit 4:2 (2:2/1:0/1:0) und dürfen morgen als Turniersieger den Heimweg in die Seestadt antreten.

Stark dezimiert mussten die Pinguine am heutigen Nachmittag in das mit Spannung erwartete Endspiel um „Freddys Bar Cup“ im dänischen Frederikshavn an den Start gehen. Trainer Thomas Popiesch musste auf Rob Bordson, David Zucker und Sami Venäläinen verzichten. Zu Beginn der Partie begannen die Gastgeber wie die Feuerwehr und machten ordentlich Druck auf das Tor der Pinguine, die sich mächtig zu Wehr setzen mussten. Frederikshavn´s Olsson hätte fast in der Auftaktminute seine Farben in Führung gebracht. Doch langsam kamen die Pinguine immer besser ins Spiel und konnten in der 9. Minute durch Maschmeyer den Führungstreffer erzielen. Einen Traumpass von Hooton musste der auch heute wieder gut spielende Verteidiger nur noch „eintippen“. Als knappe drei Minuten später Quirk mit einem Traumtor das 2:0 erzielen konnte, schien alles nach Plan zu laufen. Doch die Pinguins stellten sich selbst ein Bein! Zunächst konnte Frank in der 12.Minute aus kurzer Distanz den Anschlusstreffer erzielen und nur zwei Minuten später jubelte Olesen, als er eine unübersichtliche Situation vor dem Bremerhavener Tor zum Ausgleich nutzen konnte. So begannen die Pinguine nach zwei wirklich unglücklichen Toren den zweiten Teil des Arbeitstages mit einem Gleichstand und einem Gegner, den sie selbst mit zusätzlicher Motivation versorgt hatten.

Die Herausforderung der Pinguine wurde noch größer, da die Bank nun noch kürzer geworden war. Auch Jordan George konnte nicht mehr weiterspielen. Umso mehr schienen die Seestädter aber das Spiel an sich reißen zu wollen und übten mächtig Druck auf die White Hawks aus, die in der 31. Minute Fortuna auf ihrer Seite wissen durften, als ein von Owens abgegebener Schuss nur die Unterkante der Latte traf. Die „Popiesch-Mannen“ ließen sich aber nicht entmutigen und spielten weiter mittlerweile sehenswertes Hockey. Die Belohnung folgte in der 34. Minute. Dejdar war auf der rechten Außenbahn durchgebrochen und spielte mit einem perfekt getimten Pass Center Bast an, der von den Beinen geholt die Scheibe im liegen über die Linie bugsieren konnte. Als das gut leitende Schiedsrichtergespann zum zweiten Pausentee bat, waren sich beide Seiten einig, dass der auf dem Videowürfel angezeigte Spielstand für die Dänen zu diesem Zeitpunkt mehr als schmeichelhaft war. Doch noch waren zwanzig Minuten zu spielen.

Die Pinguine spielten konsequent weiter und deckten zu Drittelbeginn Frederikshavn´s Lillie mit Salven von Schüssen ein. Doch noch wollte keine Vorentscheidung fallen, da Fortuna erneut einige Male Pate stand, als ein Pfostentreffer von Owens oder ein tanzender Puck auf der Fredrikshavn´er Torlinie nicht den Weg finden wollte, der von den Pinguinen vorgesehen war. Doch die erste Überzahl in der 47. Minute brachte für die Pinguine die Entscheidung, als sich Maschmeyer für seine beherzte Leistung mit dem zweiten Tor des Tages belohnte. Auf Vorarbeit von Moore und Combs machte er den „Sack dicht“ und schenkte den Pinguinen damit den ersten Pokalerfolg der noch jungen Saison.


Fischtown Pinguins:
Tor: Kuhn, Nieminen; Verteidigung: Moore, Maschmeyer; Bergman, Lampl; Tiffels, Lavallee; Sturm: George, Bast, Combs; Hooton, Quirk, Owens; Körner, McPherson, Dejdar; Slaton, Bär;
Frederikshavn White: Tor: Lille, Larsen, Verteidigung: Stamler, Larsen T.; Müller-Larsen, Kristensen; Søndergård; Leer; Sturm: Svendsen, Olsson, Olesen; Linnet, Lauridsen, Frank; Tönjum, Kristiansen, Topholt; Pedersen, Sörensen;
Schiedsrichter: Andersen Jan, Christensen Martin
Tore: 1:0 (8:28)Maschmeyer, Hooton; 2:0 (11:10) Quirk, Lampl, Bergman; 2:1 (12:27) Frank, Linnet, Kristiansen; 2:2 (14:37) Olesen, Svendsen; 3:2 (34:23) Bast, Dejdar, Lavallee; 4:2 (47:47) Maschmeyer, Moore, Combs;
Zuschauer: 400

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