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Krefeld.(RS) Einen Start nach Wunsch erwischten die Krefeld Pinguine nach der Deutschland-Cup Pause. Beim Auswärtsspiel in Iserlohn konnten mit einem 4-1 alle drei Punkte... Brandon Maxwell lässt die Krefeld Pinguine verzweifeln

Brandon Maxwell – © Sportfoto-Sale (JB)

Krefeld.(RS) Einen Start nach Wunsch erwischten die Krefeld Pinguine nach der Deutschland-Cup Pause.

Beim Auswärtsspiel in Iserlohn konnten mit einem 4-1 alle drei Punkte mit zurück an den Niederrhein genommen werden. Bremerhaven hingegen verlor am Freitag mit 0-1 zu Hause gegen Ingolstadt.

Der direkte Vergleich der beiden Artgenossen Gegner spricht mit 19 Siegen aus 21 Begegnungen zu Gunsten der Gäste eine klare Sprache, jedoch kam einer der beiden Siege beim letzten Aufeinandertreffen zu Stande. Die Krefelder konnten ihre letzten beiden Spiele siegreich gestalten und wollten mit einem weiteren Sieg noch näher an Platz 10 rücken.

Trainer Zakharkin wechselte im Vergleich zum Spiel im Sauerland nur auf einer Position. Hersley rotierte zurück in die Aufstellung, dafür musste Kulda, der am Freitag noch das „C“ auf der Brust trug, pausieren.

Die Gastgeber erwischten den besseren Start und konnten ein frühes Überzahlspiel zur 1-0 Führung in der 4.Minute nutzen. Patrick Hersley schlenzte die Scheibe vor das Tor, wo sie Alex Weiß aus der Luft stoppte und anschließend an Maxwell vorbei einschießen konnte. Ab der sechsten Minute drehte sich das Verhältnis der Spielanteile. Bremerhaven kam besser ins Spiel und während Andersen noch an Shilin scheitert,e fiel wenig später der verdiente Ausgleich. Die Gastgeber standen tief im eigenen Drittel und verloren etwas ihre Gegenspieler aus den Augen, was diese sofort nutzten und den vor dem Tor „vergessenen“ Verlic fanden, der Shilin überwinden konnte (8.).

Im Mittelabschnitt entwickelte sich ein Kampf der beiden Torhüter um die besseren Aktionen. Während normalerweise Oleg Shilin die gegnerischen Angreifer zur Verzweiflung bringt, ist es an Brandon Maxwell im Tor der Gäste den Krefelder Akteuren den Nerv zu ziehen.
Ein, von der Pinguine Abwehr geblockter Schuss landete vor Tye McGinns Schläger, der Shilin zur 1-2 Gäste Führung überwinden kann (28.).
Alexander Bergström scheiterte in der 31. Minute ebenso am glänzend reagierenden Maxwell, wie wenig später gleich zwei Krefelder Angreifer in Maxwell ihren Meister fanden (35.). Die logische Folge von ausgelassenen Chancen ist ein Gegentreffer. Bremerhavens erster Versuch wird von Shilin entschärft, die Scheibe kommt erneut zu McGinn, der den Krefelder Schlussmann von der Seite anschießt, von wo die Scheibe über die Linie rutscht (36.). Krefeld schlägt kurz danach zurück. Jeremy Bracco konnte bei einem Alleingang von Bruggisser nur durch ein Foul am Torschuss gehindert werden, den fälligen Penalty-Schuss verwandelte der Krefelder Top-Scorer souverän zum Anschlusstreffer (37.).

Im Schlussdrittel hatten die Gäste über eine Minute eine doppelte Überzahl, welche von den Pinguinen jedoch mit einer tollen Teamleistung egalisiert wurde und es kam noch besser für die 2.208 Fans in der Arena. Als Jan Urbas für zwei Minuten auf die Strafbank musste, zogen die Krefelder ein gutes Überzahlspiel auf und diesmal war das Schussglück auf Seiten der Seidenstädter.
Alexander Bergströms Schuss traf Maxwell am Körper, von wo die Scheibe zum viel umjubelten Ausgleich ins Netz fiel (46.). In der Folge hatten die Krefelder die besseren Chancen, der Siegtreffer fiel jedoch für die Gäste von der Nordsee. Ein Schuss von Ross Mauermann wurde vor dem Tor von einem Krefelder Schläger abgefälscht und rutschte so unhaltbar an Oleg Shilin vorbei zum 3-4 (55.).

Für die Pinguine geht es am Mittwoch zu Hause gegen die Nürnberg Ice Tigers. Die Gäste aus Bremerhaven reisen bereits am Dienstag erneut ins Rheinland, um dann in Köln gegen die Haie anzutreten..

Endergebnis:
Krefeld Pinguine – Pinguins Bremerhaven 3:4 (1:1, 1:2, 1:1)
Aufstellungen:
Krefeld Pinguine:
Shilin (Quapp) – Jensen Aabo, Sacher; Hersley, Glässl; Tiffels, Mass; Bappert – Blank, Weiss, Bergström; Sabolic, Lucenius, Olsen; Bracco, Berlyov, Lessio; Lewandowski, Volek, Rutkowski.
Trainer: Igor Zakharkin
Pinguins Bremerhaven: Maxwell (Franzreb) – Eminger, Trska; Stowasser, Dietz; Bruggisser, Moore – Jeglic, Urbas, Verlic; McGinn, Friesen, Uher; Mauermann, Wejse, Andersen; Kinder, Vikingstad, Lutz.
Trainer: Thomas Popiesch

Tore: 1:0 (03:26) Weiss (Hersley/Lessio) PP5-4, 1:1 (07:05) Verlic (Jeglic/Urbas), 1:2 (27:25) McGinn (Bruggisser/Friesen), 1:3 (35:52) McGinn (Friesen/Bruggisser), 2:3 (36:21) Bracco PS, 3:3 (45:05) Bergström (Bracco/Sabolic) PP5-4, 3:4 (54:04) Mauermann (Moore/Vikingstad)
Strafminuten: Pinguine 8, Pinguins 6
Schiedsrichter: Rohatsch/Schadewaldt
Zuschauer: 2.208

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