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Linz. (PM Black Wings) Die Steinbach Black Wings sind auf ihrer Suche nach Verstärkung in der Verteidigung fündig geworden und verpflichten den Kanadier Matt... Black Wings verpflichten Ex-Memorial & Kelly Cup Champion – Punktgewinn in Wien

Das Team der Steinbach Black Wings Linz – © Eisenbauer, Black Wings Media/PR

Linz. (PM Black Wings) Die Steinbach Black Wings sind auf ihrer Suche nach Verstärkung in der Verteidigung fündig geworden und verpflichten den Kanadier Matt Murphy.

Der 26-Jährige kommt als ehemaliger Memorial und Kelly Cup Champion in die Stahlstadt.

Matt Murphy startete die laufende Saison in der AHL-Organisation der Iowa Wild, trug in 13 Spielen aber das Jersey der Iowa Heartlanderes in der East Coast Hockey League. Als Assistant Captain ging der in Kanada geborene Linksschütze dabei als Topscorer voran und erzielte für seine Mannschaft 17 Punkte (5 Tore). Zwar lief es für den Neo-Linzer mannschaftlich in dieser Spielzeit nicht immer rund, die Heartlanders liegen nur auf dem vorletzten Platz der ECHL, davor zeichnete Murphy aber ein echtes Sieger-Gen aus.

Mehrfacher Champion

Bereits im Juniorenbereich sicherte sich Murphy im Jahr 2013 an der Seite von NHL-Superstar Nathan MacKinnon, mit den Halifax Mooseheads den prestigeträchtigen Memorial Cup. Nach Insgesamt 157 Spielen mit 76 Punkten für die Mooseheads und einer weiteren Saison bei den Québec Remparts bzw. den Saint John Sea Dogs, wagte Murphy 2016 den Gang an die University of New Brunswick. In vier Jahren und insgesamt 150 Einsätzen feierte der mittlerweile 26-Jährige zwei kanadische Universitätsmeisterschaften. Sein erster Profivertrag folgte anschließend 2020 in der ECHL, wo er in seinem ersten Jahr mit den Fort Wayne Komets erneut bis in die Finals einzog und sich dort auch zum Kelly Cup Champion krönte. In den vergangenen beiden Jahren wechselte Murphy zwischen der drittstärksten Liga Nordamerikas und der American Hockey League hin und her. Für die Chicago Wolves, Belleville Senators, Providence Bruins und Abbotsford Canucks stand er dabei in 29 Spielen auf AHL-Eis. Zu Beginn der laufenden Spielzeit folgte für den in Fredericton geborenen Kanadier der Wechsel in die Organisation von Österreichs NHL-Hoffnung Marco Rossi, mit dem er für drei Einsätze die Kabine teilte.

Für die Steinbach Black Wings bringt Murphy seine Gardemaße von 1,88 m und 89 Kilogramm vorerst bis zum Ende der laufenden Spielzeit in die Verteidigung ein. Der Neuzugang sitzt bereits im Flugzeug und wird heute Abend in Linz erwartet. Wann die neue Nummer 22 für Head Coach Philipp Lukas auf dem Eis stehen kann, hängt von den Anmeldeformalitäten ab, die im Hintergrund intensiv laufen.

Stimmen:
Rick Nasheim:
„Matt ist ein groß gewachsener Defender, der an beiden Enden des Eises hart arbeitet. Wir haben uns schon einige Zeit mit ihm beschäftigt und freuen uns, dass es jetzt geklappt hat ihn nach Linz zu holen. Nach den Ausfällen von Gerd Kragl und Raphael Wolf bringt er uns Stabilität für die aktuell intensive Phase.“

Matt Murphy: „Ich habe mich bei einigen Freunden in der Liga umgehört und nur Gutes über Linz und die Organisation gehört. Die Mannschaft ist super unterwegs und ich freue mich sehr darauf, ihr zu helfen. Beschreiben würde ich mich als klassischen Two-Way-Defender, wobei ich meine Stärken im Skating und in der Offensive sehe.“

Black Wings erobern Punkt in hart umkämpften Match

Die Steinbach Black Wings müssen sich auswärts gegen die Vienna Capitals in einem hart umkämpften und strafenreichen Match knapp in der Verlängerung mit 1:2 geschlagen geben.

spusu Vienna Capitals – Steinbach Black Wings Linz 2:1 n.V. (1:0, 0:0, 0:1; 1:0)

1:0 Maxwell Zimmer (PP/19. Min.); 1:1 Graham Knott (57. Min.); 1:2 Radek Prokes (PP/62. Min.)

Nach zwei erfolgreichen Matches auf heimischem Eis war es das Ziel der Steinbach Black Wings Linz, am Mittwochabend auch auswärts in der Bundeshauptstadt zu punkten. Hinein ins erste Drittel erlebten die anwesenden Fans von Anfang an ein flottes, ebenbürtiges Match, bei dem es vor allem in den Anfangsminuten hin- und her ging. Nachdem die Gastgeber Linz-Goalie Höneckl einige Mal prüften, folgte in der fünften Minute eine erste große Chance für die Black Wings: Knott wurde direkt vor Starkbaum im Slot angespielt, erwischte die Scheibe allerdings nicht mehr. Wenig später prüfte dann der Kapitän der Linzer den Wiener Schlussmann, allerdings vergebens. Etwas mehr als zehn Minuten gespielt, entbrannte schließlich Jubel aus, denn die Wiener dachten, sich zum 1:0 geschossen zu haben. Da das Match allerdings bereits abgepfiffen war, ging es mit 0:0 und einem Powerplay zugunsten der Linzer weiter.

Dies sollte die erste von insgesamt drei Überzahl-Chancen der Black Wings werden, die ihrerseits vier Mal innerhalb des ersten Drittels auf die Strafbank mussten. Während die Linzer diese nicht nutzen konnten, war es lange Thomas Höneckl, der die Black Wings mit sehenswerten Paraden im Spiel hielt. Bis zur 19. Minute, als Max Zimmer einen sehenswerten Querpass von Kainz direkt vor dem Linzer Schlussmann aus kurzer Distanz zum 1:0 verwerten konnte. Auch in den Schlusssekunden übten die Wiener weiter Druck aus, zu Treffern kam es allerdings nicht mehr. So ging es mit dem 1:0 und 24 übrig bleibenden Powerplay-Sekunden für die Capitals in eine erste Pause.

Strafenreiches Mitteldrittel bleibt ohne Treffer

Zurück im Mitteldrittel gehörte ein erster Angriff in der noch verbleibenden Überzahl den Gastgebern. Nachdem dieser jedoch von Höneckl entschärft werden konnte, übernahmen nach Ablauf der Powerplays die Black Wings das Kommando.

Immer wieder konnten die Stahlstädter besonders in den ersten Minuten des Mittelabschnittes Druck auf die Hausherren ausüben, etwa in Person von Stuart, Bretschneider und Lebler. Auch in der Folge waren es die Black Wings, die Möglichkeiten kreierten, dabei aber nicht nur am Wiener Schlussmann, sondern auch an der konsequenten Defensivarbeit der Gäste scheiterten. Geprägt war der Mittelabschnitt in der Folge nicht von Treffern, sondern wie schon in Abschnitt Nummer eins von Strafen. Insgesamt fünf an der Zahl, zwei davon zulasten der Linzer. Während diese ihre Chancen durch Knott (34. Minute) aus kurzer Distanz und in der Folge durch St-Amant nicht nutzen konnten, scheiterten auch die Wiener am Linzer Schlussmann. In den letzten beiden Spielminuten des Mitteldrittels versuchten die Black Wings einmal mehr, einen Treffer zu ergattern, mussten sich jedoch wieder gegen Starkbaum geschlagen geben. Damit ging es nach 40 Minuten unverändert mit 1:0 in die letzte Pause des Abends.

Linzer erkämpfen sich Ausgleich

Im Schlussabschnitt machten die Black Wings dort weiter, wo sie zuvor aufgehört hatten: mit Angriffen. Gleich zu Beginn war es so Shawn St-Amant, der Starkbaum einmal mehr prüfte, ehe die Gastgeber auf der anderen Seit nur knapp das Gehäuse verpassten. In der Folge war es wieder St-Amant, der die Scheibe in der 43. Minute nur knapp nicht über den Schoner des bereits am Boden liegenden Schlussmannes hieven konnte. Auch ein Doppelausschluss gegen Wien verhalf den Linzern nicht zum ersehnten Treffer. Obwohl die Mannen von Coach Philipp Lukas immer wieder Druck ausübten, sahen sich diese einer starken Abwehr und einem noch stärkeren Torhüter der Gastgeber gegenüber. Während in der 49. Minute Romig einmal mehr unterlag, siegte auf der anderen Seite auch Thomas Höneckl bei einem Konterangriff der Caps in Minute 50. Immer wieder schafften es die Linzer im Schlussdrittel, Starkbaum zu beschäftigen, der Lohn dafür sollte aber erst in der 57. Minute folgen: Graham Knott kämpfte sich dort durch die Wiener Abwehr und bezwang den bisher groß aufspielenden Wiener Schlussmann zum 1:1.

Letztes Powerplay entscheidet

Nur kurz darauf versuchten die Linzer in Person von Romig nachzulegen, doch einmal mehr war der Wiener Goalie zur Stelle. Wenige Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit gab es schließlich noch eine Strafe, einmal mehr traf es die Linzer mit Daine Todd.





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