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Artikel anhören Linz. (PM Black Wings) Die Steinbach Black Wings Linz sicherten sich dank einem effizienten Schlussdrittel einen 4:1 Sieg gegen die spusu Vienna... Black Wings mit Sieg gegen Wien neuer Spitzenreiter
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Brodi Stuart (Steinbach Black Wings Linz), Lukas Kainz (spusu Vienna Capitals) – © Eisenbauer, Black Wings Media/PR

Linz. (PM Black Wings) Die Steinbach Black Wings Linz sicherten sich dank einem effizienten Schlussdrittel einen 4:1 Sieg gegen die spusu Vienna Capitals.

Mit dem vierten Heimerfolg in Serie kürten sich die Linzer, zumindest kurzzeitig, zum Tabellenführer in der win2day Hocke League.

Steinbach Black Wings Linz – spusu Vienna Capitals 4:1 (1:0; 0:1; 3:0)

Tore: 1:0 Logan Roe (12. Min.), 1:1 Rok Ticar (26. Min.), 2:1 Gerd Kragl (47. Min.); 3:1 Julian Pusnik (52. Min.); 4:1 Shawn St-Amant (54. Min.)

Eine emotionale Begegnung zwischen den Steinbach Black Wings und den spusu Vienna Capitals sollte auch das zweite Spiel nach der Länderspielpause werden. Statt mit Toren starteten die Linzer, nachdem Roe bereits nach wenigen Sekunden von den Schiedsrichtern auf die Bank geschickt worden war, mit einem Unterzahlspiel. Während Wien in den ersten Sekunden des Powerplays schnell zu seiner PP-Formation fand, waren es die Linzer, die durch Shawn St-Amant zu einer gefährlichen Chance im Konter kamen. Der Stürmer schnappte sich den Puck an der Blauen und sprintete mit viel Energie auf den Wiener Goalie Adam Ohre zu, wurde aber in letzter Sekunde von diesem gestoppt. In der Folge taten sich die Gäste schwer in Überzahl zu zwingenden Chancen zu kommen. Wieder war es ein Linzer, Brodi Stuart, der einen weiteren Angriff der Hausherren einleitete. Nachdem die Stahlstädter die Unterzahl schadlos überstanden hatten, war es in der vierten Minute Graham Knott, der direkt auf das Tor von Ohre zielte, dort aber scheiterte. Auf der anderen Seite war Rasmus Tirronen in der fünften Minute gefragt. Gleich drei kurz aufeinanderfolgende gefährliche Chancen konnte der verlässliche Schlussmann egalisieren.

Danach kamen die Hausherren immer besser in Fahrt. Zuerst war es Brian Lebler, der aus der Distanz abzog, ehe eine Minute später Gerd Kragl einen Schuss in Richtung Wiener Gehäuse abfeuerte. Auf Seiten der Hauptstädter setzte Niki Hartl kurz darauf die Scheibe über den Kasten. In der 12. Minute folgte schließlich die Riesenchance für die Gastgeber: Knott brachte die Scheibe ins Angriffsdrittel und passte zu Stajnoch, der Pusnik auf der anderen Seite des Drittels sah. Die Nummer 80 der Linzer fackelte nicht lange und zielte auf Ohre. Einmal mehr fanden die Stahlstädter jedoch an dem Schlussmann der Bundeshauptstädter ihren Meister.

Roe bringt Linz in Führung

Obwohl die Black Wings im ersten Spielabschnitt die klar tonangebende Mannschaft waren, dauerte es bis zur 12. Minute, ehe sich dies auch in Toren niederschlug: Dort war es Niklas Bretschneider, der sich hinter dem Tor das Spielgerät erkämpfte und in die Mitte auf den lauernden Logan Roe ablegte. Dieser ließ sich nicht lange bitten und schoss die Black Wings mit einem satten Weitschuss zum 1:0 in Führung. Auch in der Folge blieben die Linzer die treibende Kraft, während die Wiener immer wieder um den Anschluss kämpften. Dabei wurden sie aber immer wieder von den Hausherren gestört, die an diesem Abend keinen Zweikampf scheuten und die Gäste in den Schlussminuten immer wieder gehörig unter Druck setzten. Während Rasmus Tirronen kurz vor Ende des ersten Drittels noch einmal eingreifen musste, ging es nach 20 Minuten schließlich mit der 1:0-Führung in die Pause.

Wiener erzielen Ausgleich

Die ersten Minuten des zweiten Drittels standen erneut im Zeichen der Hausherren, die sich schnell im Angriffsdrittel festsetzen konnten. Die erste Chance des Drittels hatten aber kurz darauf die Gäste. Als sicherer Rückhalt erwies sich an diesem Abend einmal mehr Rasmus Tirronen, der in den folgenden Minuten des zweiten Drittels immer mehr unter Druck geriet. In der 25. Minute sollte es schließlich zu einer weiteren Druckphase der Linzer kommen, in der St-Amant direkt vor Ohre an den Puck kam, diesen aber nicht im Tor unterbringen konnte.

Dies wurde bestraft, als die Linzer einen Angriff der Wiener nicht klären konnten und Rok Ticar die Scheibe in der 26. Minute hinter Rasmus Tirronnen zum Ausgleich versenken konnte. Die Gäste spielten nun wesentlich druckvoller, während die Linzer kämpften, um dagegen zu halten. Vor allem gegen Mitte des Mitteldrittels waren es die Capitals, die mehr vom Spiel hatten. Besonders als Raphael Wolf von den Unparteiischen vom Eis geschickt wurde. Zählbares sollten die Wiener aus ihrer Überzahl aber nicht herausholen und so konnte Linz die Unterzahl unbeschadet überstehen. Auch nach Ablauf des Powerplays blieben die Wiener am Drücker, Linz konnte sich nur schwer befreien (35.).

Kurz darauf folgte endlich der lang ersehnte Angriff über Kristler und Pusnik. Weder die beiden noch Collins konnten zunächst einnetzen. Doch dann fand die Scheibe den Weg ins Tor, als vor dem Tor von Ohre viel Verkehr herrschte. Die Schiedsrichter entschieden jedoch auch nach Videobeweis auf kein Tor und so blieb es beim 1:1. Eine weitere Chance sollte sich für die Linzer durch eine Strafe gegen Fischer ergeben, die sie jedoch nicht nutzen konnten. So ging es mit dem Unentschieden in die letzte Pause des Abends.

Linzer siegen dank effizientem Schlusssprint

Die Linzer starteten druckvoll in den Schlussabschnitt und kamen schnell zu einer ersten Chance, die Ohre jedoch entschärfen konnte. Statt weiter Druck zu machen, schwächten sich die Stahlstädter durch eine weitere Strafe, diesmal musste Romig in die Kühlbox. In Unterzahl konnten sich die Linzer durch Pusnik rasch befreien. Wien kam aber schnell wieder ins Angriffsdrittel, wo Hartl einen ersten Warnschuss auf Tirronen abfeuerte, der aber am Tor vorbeiging. In der Folge konnten sich die Linzer immer wieder befreien, indem sie das Aufbauspiel im neutralen Drittel störten. Wieder überstanden die Stahlstädter die Unterzahl schadlos. Wien ließ aber auch in der 45. Minute nicht locker und beschäftigte den Linzer Goalie immer wieder mit Angriffen. Ein Torschuss für die Black Wings sollte erst in der 46. Minute durch Bretschneider gelingen.

Schnell gehen sollte es dann kurz darauf: Nach viel Verkehr vor Ohre gelang Gerd Kragl mit einem Distanzschuss etwas überraschend das 2:1. Zum ersten Mal seit seinem Kreuzbandriss vor einem Jahr, durfte der waschechter Linzer damit über einen Erfolg jubeln. Doch damit nicht genug an diesem Abend. Nur kurze Zeit später, in der 52. Minute, schnappte sich Brodi Stuart das Spielgerät. Im 2-gegen-1-Angriff bediente er den mitstürmenden Pusnik, der das 3:1 für die Linzer erzielte. Nur zwei Minuten später durften die 3618 Fans erneut jubeln: Diesmal war es Shawn St-Amant, der die Scheibe mit einer Deflection aus dem Slot im Tor zappeln ließ. Auch der Videobeweis konnte an diesem Abend nichts mehr am Spielstand ändern und so gingen die Linzer mit 4:1 als Sieger und neuer Tabellenführer der win2day ICE Hockey League vom Eis.

Bereits am kommenden Freitag gehen die Steinbach Black Wings wieder vor heimischem Publikum aufs Eis. Im dritten Heimspiel in Serie empfangen die Oberösterreicher die Pioneers aus Vorarlberg. Tickets für das Spiel sind online unter tickets.blackwings.at erhältlich.


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