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Linz. (PM Black Wings) Die Steinbach Black Wings bezwingen die spusu Vienna Capitals vor 3300 Fans in der Linz AG Eisarena mit 5:2 und... Black Wings feiern wichtigen Heimsieg im Schlagerspiel

Bernhard Starkbaum – © ©Leo Vymlatil

Linz. (PM Black Wings) Die Steinbach Black Wings bezwingen die spusu Vienna Capitals vor 3300 Fans in der Linz AG Eisarena mit 5:2 und verschaffen sich wichtige Punkte im Kampf um die Top 6.

Steinbach Black Wings Linz – spusu Vienna Capitals 5:2 (2:1, 1:0, 2:1)

1:0 Logan Roe (8. Min), 2:0 Martin Schumnig (17. Min), 3:1 Stefan Gaffal (37. Min), 4:2 Michael Haga (51. Min), 5:2 Jakob Mitsch (59. Min / EN) bzw. 2:1 Philipp Antal (17. Min), 3:2 Chad Krys (46. Min / PP1)

Volle Energie hatte Head Coach Philipp Lukas für den Klassiker gegen Wien ausgerufen und seine Angriffsformationen einmal durchgeschüttelt. Diesen Schwung wollten die Stahlstädter von Beginn an nützen und kamen in der zweiten Minute erstmals gefährlich vor das Wiener Tor. Andreas Kristler legte bei den rechten Hashmarks ab auf Lebler, der mit einem wuchtigen Wristshot das Gehäuse aber knapp verfehlte. Anschließend dauerte es ein wenig, bis beide Mannschaften wieder die neutrale Zone überbrücken konnten und sich Chancen erarbeiteten. Nach einem gewonnenen Face-Off von Graham Knott nahm sich Logan Roe von der blauen Linie ein Herz und schickte die Scheibe ohne Vorwarnung bis in die Maschen, zum 1:0 für die Stahlstädter (8. Minute).

Es war ein Weckruf für das Spiel, das daraufhin Tempo aufnahm. Nachdem Haga in der 11. Minute aus guter Position an Starkbaum scheiterte, waren es anschließend aber die Capitals, die mehrfach für Gefahr sorgten. Ein starker Rasmus Tirronen rettete in der 14. Minute zweimal gegen Max Zimmer und eine Minute später im Breakaway gegen Patrick Antal. Die Linzer bedankten sich für den Rückhalt ihres Schlussmanns mit dem nächsten Treffer aus dem Nichts. Nach einem Scheibengewinn im Angriffsdrittel zog dieses Mal Martin Schumnig aus der Distanz einfach mal ab und bezwang Starkbaum zu seinem allerersten Tor für die Steinbach Black Wings und zum 2:0. Die Linzer zeigten sich effizient, mussten sich nur 30 Sekunden später aber ebenfalls erstmals geschlagen geben. Matt Bradley fälschte in der Mitte einen Wall-Schlenzer noch unhaltbar ab und verkürzte damit wieder auf 1:2 aus Sicht der Gäste.

Gaffal erhöht mit Traumtor

Mit dem knappen Vorsprung für die Hausherren ging es in den Mittelabschnitt, in dem das Spiel mit einem ersten Powerplay für die Linzer kurz vor der Halbzeit wieder Fahrt aufnahm.

Beinahe durchgehend setzten sich die Stahlstädter im Angriffsdrittel fest und belagerten das Tor von Starkbaum. Nach Versuchen von Haga, St-Amant und Lebler war es Stefan Gaffal, der die Riesenchance auf den dritten Treffer vorfand. Im Slot hielt er die Schaufel in ein schönes Zuspiel von Michael Haga, hob die Deflection aber knapp über die Torlatte. Ohne Erfolg in Überzahl wurde es in der 33. Minute vor Rasmus Tirronen erneut brandgefährlich. Nachdem Rafael Rotter in der Mitte aus der Drehung abschloss, warfen sich die Oberösterreicher in das Gestocher von Bradley und Zimmer und kratzten die Scheibe von der Torlinie. Zwei Minuten später war es wieder Rotter, der ganz alleine am linken Pfosten auftauchte, seinen Schuss aber am langen Eck vorbei setzte. Wie in den ersten 20 Minuten waren die Hauptstädter dran, das Spielgeschehen an sich zu reißen, doch wie zuvor, waren es die Linzer, die zuschlugen. In der 36. Minute bekam Stefan Gaffal einen Energieanfall, ging mit einem herrlichen Haken vorbei an der gegnerischen Verteidigung und hob seinen Backhander zum 3:1 ins Kreuzeck.

Stahlstädter wehren sich gegen Wiener Schluss-Offensive

Die 3266 lautstarken Anhänger durften zu Beginn des Schlussabschnitts dann beinahe wieder jubeln. In Überzahl ließ Brian Lebler Augenblicke nach Wiederbeginn die linke Außenstange erklingen, während St-Amant im nächsten Versuch aus dem Slot an Starkbaum scheiterte. Der Wiener Schlussmann war es auch, der in der 43. Minute erneut gegen den heran rauschenden St-Amant rettete. Diese Nachlässigkeit im Abschluss rächte sich auf der Gegenseite in einem weiteren Unterzahlspiel. 12 Sekunden vor Ablauf der Strafe gegen Brian Lebler fälschte Chad Krys einen Weitschuss zum neuerlichen Anschlusstreffer ab (46. Minute. Die Linz AG Eisarena platzte vor Spannung, wurde neun Minuten vor dem Ende aber erlöst. Shwan St-Amant setzte vom rechten Bullykreis mit einem wunderschönen Querpass Michael Haga perfekt in Szene, der am linken Pfosten nur noch zum 4:2 einschieben musste. Die Oberösterreicher kämpften sich anschließend durch zwei weitere Unterzahlspiele und machten zwei Minuten vor der Schlusssirene durch Jakob Mitsch, den 5:2 Endstand ins leere Tor perfekt.

Die Steinbach Black Wings feiern damit gegen Wien einen wichtigen Heimsieg und verschaffen sich im engen Kampf um die Top 6 etwas Luft vor dem schweren Auswärtswochenende in Südtirol.

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