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Krefeld. (MR) Zum ersten Mal in dieser Saison gaben die TecArt Black Dragons ihre Visitenkarte in der Rheinlandhalle ab, und der Tabellenachte nahm beim... Black Dragons Erfurt melden sich mit Sieg aus der Corona-Pause zurück
Louis Anders vor dem KEV Tor – © Sportfoto-Sale (DR)

Louis Anders vor dem KEV Tor – © Sportfoto-Sale (DR)

Krefeld. (MR) Zum ersten Mal in dieser Saison gaben die TecArt Black Dragons ihre Visitenkarte in der Rheinlandhalle ab, und der Tabellenachte nahm beim 2:1 Sieg gleich die volle Punktzahl aus Krefeld mit.

Durch Corona lange Zeit ausgebremst und in Quarantäne war es jetzt das erste Spiel seit dem 25.1. für die Thüringer. Bei den Krefeldern war seit noch längerer Zeit (6 Wochen) Kapitän Adrian Grygiel wieder dabei. Die ersten Minuten gehörten der Heimmannschaft, die immer schnell den Abschluss suchte. Doch nachdem die Black Dragons die Busbeine abgeschüttelt hatten, konnten auch sie sich ein ums andere Mal im Angriff festsetzen. Aber kein Team konnte seine Chancen nutzen. Kurz vor der Sirene wurde die Scheibe hinter Gästegoalie Kessler noch von der Linie gekratzt. Dass es anschließend eine Strafe gegen Erfurts Schüpping gab, brachte endlich Bewegung in die Spielstatistik. Und es brauchte nur 14 Sekunden, bis Grygiels Geschoss erst den Pfosten touchierte und dann in die Maschen ging. Mit der 1:0 Führung ging es in die Kabinen. Früh im zweiten Durchgang kassierten die Gäste erneut eine Strafe, doch diesmal wussten sie die Unterzahl gut zu verteidigen und ließen letztlich einen einzigen Torschuss zu. Wieder vollzählig schoss zunächst Schmid verdeckt von der Blauen, Anders konnte den Rebound zum Ausgleich nutzen (27.). Auch danach konnten sich die Gäste über eine längere Phase festsetzen. Es ging wieder in die andere Richtung, als nach Bambule vor Klein jeweils ein Spieler in der Kühlbox saß. Ein Treffer wollte aber in diesem Drittel nicht mehr fallen.

Der nächste Treffer entscheidet das Spiel

Das war zwar eine Vorhersage zur Pause, die zum bisherigen Spielverlauf passte. Aber sie sollte sich bewahrheiten. Nach jeweils zwei Chancen auf beiden Seiten war es dann Fischer für die Gäste, der das Spielgerät ins Drittel trug, und Kollege Banach konnte schließlich zum Führungstreffer vollenden, als das Drittel gerade einmal etwas mehr als zwei Minuten alt war. Weiter ging es mit Versuchen auf beiden Seiten. Eine weitere Strafe gegen die Domstädter brachte dem KEV viel Energie, doch keinen weiteren Treffer. Nur Nix landete selbst im Tor, das daraufhin neu befestigt werden musste, was Gästetrainer Joly die Möglichkeit einer außerplanmäßigen Auszeit gab. Man hatte das Gefühl, dass sich jetzt das meiste im Verteidigungsdrittel der Gäste abspielte, doch die Dragons blieben frech im Scheibenklau und schnell mit Zug zum Tor, wann immer sie kontern konnten. Mit Fortdauer des Spiels schien der KEV im Vergleich dazu behäbiger, umständlicher und ohne die letzte Konsequenz. Was sie auch versuchten, die Scheibe wollte nicht mehr über den Strich gehen, und so blieb es bei dem knappen Sieg für Gäste aus Thüringen, die man bereits am Dienstag an selber Stelle wiedersehen wird.

Es spielten:
KEV
– 42 Patrick Klein – 3 Leon Schuster, 17 Lars Ehrich, 19 Daniel Herzog, 25 Tom Schmitz, 39 Julius Bauermeister, 82 Tobias Esch, 96 Michael Schaaf – 18 Mathias Onckels, 20 Valentin Pfeifer, 22 Jan Theuerkauf, 46 Marcel Mahkovec, 67 Tim Dreschmann, 74 Florian Maierhofer, 76 Jan Wrede, 77 Ty Kolle, 81 Manuel Nix, 83 Adrian Grygiel, 88 Joshua Gärtner, 91 Edwin Schitz
BDE – 1 Konstantin Kessler – 5 Thomas Schmid, 6 Justus Böttner, 8 Tom Banach, 20 Niklas Jakob, 63 Eric Wunderlich, 69 Petr Gulda – 7 Reto Schüpping, 12 Maurice Keil, 14 Louis Anders, 17 Sean-Alexander Fischer, 22 Enzo Herrschaft, 33 Arnoldas Bosas, 88 Andre Gerartz, 95 Nils Münzberg, 96 Fritz Denner

Die Tore erzielten:
1:0 (19:15) Grygiel (Bauermeister) PP1
1:1 (26:42) Anders (Schmid)
1:2 (42:12) Banach (Fischer, Gerartz)

Schiedsrichter: Patrick Steven – Tobias Bergmann, Christian Nieberle

Strafen: KEV – 4 Min; BDE – 8 Min.

Zuschauer: 60

Michaela-Ross

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