Linz. (PM Black Wings) Kommenden Sonntag wird es zum ersten Mal ernst für die Steinbach Black Wings Linz.
Zu Hause wird die neu formierte Mannschaft von Head Coach Philipp Lukas, die insgesamt 10 Neuzugänge aufweist, auf die Probe gestellt. Im ersten Vorbereitungsspiel der neuen Saison treffen die Stahlstädter auf den vierfachen Deutschen Meister Red Bull München.
Steinbach Black Wings Linz – Red Bull München
Sonntag 16. August, 16:00 Uhr,
Nach dem offiziellen Trainingsstart vergangenen Freitag und einer intensiven Woche voller Trainingseinheiten und Team-Building Aktivitäten, kehrt die Mannschaft von Head Coach Philipp Lukas nach rund fünf Monaten wieder in den Spielbetrieb zurück. Seit der vergangenen Saison verzeichneten die Stahlstädter einige teaminterne Veränderungen. Man musste sich zum einen von langjährigen Stammspielern verabschieden, auf der anderen Seite gelang es, den Kader mit insgesamt zehn Neuzugängen deutlich zu verjüngen.
Kommenden Sonntag wird die neue Mannschaft rund um Kapitän Brian Lebler somit zum ersten Mal hinsichtlich ihrer Disziplin, Teamfähigkeit und ihres Zusammenhalts getestet. Vor heimischem Publikum eröffnen die Oberösterreicher ihre Pre-Season mit einem Showdown gegen Red Bull München aus der höchsten Deutschen Eishockey Liga. Mit dem vierfachen Deutschen Meister kommt nicht nur eine der bekanntesten Mannschaften aus der DEL an die Untere Donaulände, zudem zählen die Bayern zu einer der erfolgreichsten und konstantesten Klubs der letzten zehn Jahre.
Seit dem Aufstieg in die höchste Spielklasse Deutschlands verzeichneten die Eisbullen fünf Hauptrundensiege, sechs Play-Off-Finalteilnahmen und vier Meistertitel, darunter drei in Folge. Zudem erreichte München 2019 bisher als erste und einzige deutsche Mannschaft das Finale der Champions Hockey League. Auch die Saison 2025/26 verlief für die Bullen recht vielversprechend. Nachdem sie die Regular Season auf dem vierten Platz beendeten und sich somit einen fixen Platz im Viertelfinale erspielten, mussten sie sich schließlich im Halbfinale gegen die Adler aus Mannheim in einer 1:4-Serie geschlagen geben. Am Sonntag wird mit den Münchnern außerdem ein bekanntes Gesicht aus der win2day ICE Hockey League nach Linz kommen. Lucas Thaler, der bis zur letzten Saison Teil des Salzburger Kaders war, schaffte den Sprung in die DEL und kann dort nun sein Können unter Beweis stellen.
Locker room update
Vor eineinhalb Wochen nahmen die Stahlstädter wieder ihren Trainingsbetrieb auf und schweissen sich Tag für Tag sowohl am Eis aber auch abseits davon immer mehr zusammen.
Bei einem gemeinsames Golf-Turnier, einer Poolparty und diversen anderen Aktivitäten konnten sich die Linzer bereits besser kennenlernen und dies macht sich auch am Eis erkennbar. Nach und nach stimmen sich die Oberösterreicher aufeinander ein und zeigen, über welche Tiefe sie im Kader verfügen.
Head Coach Philipp Lukas setzt dabei von Beginn an auf eine hohe Intensität im Training, um den Sommerstaub der vergangenen Monate schnellstmöglich abzuschütteln. Nach einer intensiven Aufbau-Woche wird der Cheftrainer daher im Schlagerspiel noch nicht auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Voraussichtlich zwei Stürmer und ein Verteidiger erhalten am Sonntag eine Pause.
Stimmen
Emil Romig: “Es ist ein frischer Wind, das merkt man schnell. Es ist eine gute Energie bis jetzt, auch wenn die Vorbereitung immer hart ist. Im Vordergrund steht, dass wir am Eis als Mannschaft zusammenkommen und die taktischen Neuerungen verstehen. Wir haben viele Neuzugänge und da ist es normal, dass es ein wenig Zeit brauchen wird, bis alle auf einen Stand kommen. Natürlich ist es gleich eine super Herausforderung, wenn wir gegen TopKaliber-Teams spielen, denn es macht Spaß sich zu messen.”
Philipp Wimmer: “Ich fühle mich sehr wohl in Linz. Die Team-Building-Events waren super und die Mannschaft ist menschlich top. Ich denke, wir finden von Tag zu Tag mehr zueinander. Jetzt ist die Mannschaft, gegen die wir spielen, noch nicht entscheidend. Wir schauen nur auf uns und lernen das System, weil wir ja doch viele neue Spieler haben. München wird sicher schnell kommen, sie haben ein sehr aggressives System, aber ich denke, das ist gut für uns, das ist gleich wie ein Sprung ins kalte Wasser. Ich bin sehr gespannt, aber ich denke, wir sind gut vorbereitet und wir freuen uns alle auf das erste Match.”

Seine Karriere in Zahlen
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