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  Wien. (PM) Die UPC Vienna Capitals beziehen am Stefanietag im Spitzenspiel der EBEL bei KHL Medvescak Zagreb eine bittere 0:4-Niederlage und werden von...

 

Logo Vienna CapitalsWien. (PM) Die UPC Vienna Capitals beziehen am Stefanietag im Spitzenspiel der EBEL bei KHL Medvescak Zagreb eine bittere 0:4-Niederlage und werden von den Kroaten wieder von der Tabellenspitze verdrängt, liegen punktegleich hinter Zagreb auf Platz zwei. Francois Fortier feierte nach mehrwöchiger Pause sein Comeback, Kapitän Benoit Gratton fehlte weiter verletzungsbedingt. Das Spiel begann mit 90 Minuten Verspätung, nachdem der Capitals-Bus kurz nach der Grenze eine technische Panne hatte und die Cracks den Bus wechseln mussten. Das nächste Spiel bestreiten die Capitals am Freitag in Graz. Im letzten Spiel des Jahres müssen die Caps am Sonntag nach Dornbirn.

 

Zagreb übernahm gleich von Beginn an die Initiative und wollte sich für die Niederlage vor Weihnachten revanchieren. Die Caps kamen anfangs nur zu Entlastungsangriffen. Die größte Chance dabei hatte Daniel Woger, der nach einem tollen Sololauf aus dem eigenen Drittel knapp an Zagreb-Goalie Ouzas scheiterte. Je länger das Drittel dauerte, umso mehr erhöhten die Kroaten den Druck und im ersten Powerplay der Gastgeber landete der Puck via Schlittschuh von Buck im Netz der Caps (15.). Glücklich aber regulär, wie die Schiedsrichter nach dem Videostudium bestätigten. Kurz vor Drittelende hatte Matt Zaba noch einen großen Auftritt. Er bewahrte die Caps spektakulär gegen Bouchard vor einem weiteren Gegentreffer.

 

Der fiel nur wenige Sekunden nach Wiederbeginn. Miller nutzte einen Stellungsfehler der Wiener und stellte früh auf 2:0 (21.) für die Bären. Die Caps erspielten sich in der Folge gute Chancen, Rotter, Bjornlie und Fraser scheiterten aber. Auch das erste Powerplay konnten die Caps nicht nutzen. Und anstelle des möglichen Anschlusstreffers oder sogar Ausgleichs kassierten die Wiener erneut in Unterzahl durch Grenntree (26.) den dritten Gegentreffer und noch vor Drittelende nach einem schweren Abspielfehler sogar das 0:4, wieder durch Miller (35.).

 

Die Caps stemmten sich aber weiter mit allen Mitteln gegen die drohende Niederlage und warfen alles nach vorne. Aber auch das erste Powerplay im Schlussabschnitt blieb ungenutzt. Zagreb kassierte danach Strafe um Strafe, den Caps wollte das erlösende Tor an diesem Abend aber einfach nicht gelingen. Blatny scheiterte sogar alleine an Ouzas. Den Caps lief am Ende die Zeit davon und Zagreb verwaltete in den letzten Minuten den Vorsprung.

 

Headcoach Tommy Samuelsson war nach dem Spiel natürlich enttäuscht: „Das Ergebnis entspricht sicher nicht dem Spielverlauf. Wir haben auch unsere Chancen gehabt, leider aber nicht die Tore gemacht. Das schnelle zweite Tor von Zagreb aus dem Konter hat uns viel Energie gekostet. Auf der Gegenseite haben wir einige Breakways nicht verwerten können. Gegen eine Mannschaft wie Zagreb darf das eben nicht passieren. Im letzten Drittel haben wir auch noch mal alles versucht und wieder bei unseren Chancen nicht das notwendige Glück gehabt. Es waren Details, die am Ende das Spiel entschieden haben. Wir werden das schnell abhaken und nach vorne schauen.“

 

 

KHL Medvescak Zagreb – UPC Vienna Capitals 4:0 (1:0,3:0,0:0)
Tore: Buck (15./PP), Miller (21., 35.), Greentree (26.)

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