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Rosenheim. (PM Starbulls) In ihrem einzigen Spiel an diesem Wochenende – am Sonntag pausiert die Eishockey-Oberliga Süd – mussten sich die Starbulls Rosenheim am... Bissige Alligatoren beenden Rosenheimer Siegesserie

Höchstadt Jubel – © Schirmer-Lion SBR Media/PR

Rosenheim. (PM Starbulls) In ihrem einzigen Spiel an diesem Wochenende – am Sonntag pausiert die Eishockey-Oberliga Süd – mussten sich die Starbulls Rosenheim am Freitagabend den Höchstadt Alligators mit 2:3 geschlagen geben.

Vor 2.341 Zuschauer im ROFA-Stadion waren die Gäste aus Mittelfranken in einer phasenweise sehr zerfahrenen Partie das bissigere Team. Weil bei den Starbulls einerseits auch das Überzahlspiel nicht funktionierte und andererseits zahlreiche gute Torchancen vergeben wurden, ist die Rosenheimer Siegesserie nun nach neun Drei-Punkte-Erfolgen hintereinander gerissen.

Vor knapp drei Wochen gab es für Höchstadt beim 5:0-Sieg der Starbulls an der Mangfall nichts zu holen. Nun entführten die Panzerechsen aus dem Aischgrund als erste Mannschaft in der laufenden Saison Punkte aus Rosenheim. In den vorangegangenen sieben Heimspielen hatten die Starbulls keinen einzigen Zähler abgegeben. Und die Vorzeichen für einen weiteren Heimerfolg standen eigentlich gut, denn die Gastgeber traten so gut aufgestellt wie noch nie in dieser Saison an. Lediglich die Langzeitverletzten Florian Krumpe, Tim Lucca Krüger und Brad Snetsinger fehlten. Ebenfalls nicht dabei war Headcoach Jari Pasanen, der zur Verlängerung seiner A-Lizenz an einem Trainer-Lehrgang in Krefeld teilnehmen musste. Pasanen wurde von Co-Trainer Jamie Bartman vertreten, der am Spieltag seinen 60. Geburtstag feierte.

Mit einem ganz frühen Powerplay konnten die Starbulls nichts anfangen, kamen danach aber zu guten Torchancen und gingen in Führung: Steffen Tölzer zog von der blauen Linie ab, Manuel Strodel beförderte den Abpraller per Rückhand in die Maschen – 1:0 (6.). Höchstadts Antwort ließ nur eine halbe Minute auf sich warten. Anton Seewald versenkte den Puck zum 1:1 unhaltbar im Kreuzeck, nachdem sie ihm mit etwas Glück im Slot vor den Schläger fiel. Während Dominik Kolb Pech hatte, dass seine raffiniert an den Innenpfosten gechippte Scheibe nicht über die Torlinie sprang, verzog Maximilian Vollmayer Momente später freistehend – und im Gegenzug fiel das 1:2. Höchstadts Angriff war eigentlich schon verpufft, ehe Starbulls-Keeper Christoper Kolarz den Puck mit seinem Schläger höchst unglücklich direkt zu Klavs Planics schob, der sich die unverhoffte Chance nicht nehmen ließ und aus kurzer Distanz einnetzte (11.). Planics hatte nach einem Querpass sogar die Möglichkeit, auf 1:3 zu stellen. Auf der Gegenseite vergaben Stefan Reiter, der Torwart Schnierstein schon vernascht hatte, dann aber die Scheibe nicht richtig traf und Norman Hauner mit einem Direktschuss, der mit viel Glück für die Gäste von der Torwartkufe knapp neben das Tor abgelenkt wurde, gute Chancen zum 2:2.

Im zweiten Spielabschnitt kam lange Zeit kein Spielfluss auf, was am konsequent störenden, kampfstarken und bissigen Gästeteam, aber auch an gleich vier kleinen Strafen für die Hausherren lag. Immerhin war das Rosenheimer Unterzahlspiel erfolgreich, auch in zwei kurzen Phasen, in denen die Gäste zwei Spieler mehr auf dem Eis hatten. Erst gegen Drittelende konnten sich die Starbulls eine dominante Phase mit einigen Einschussmöglichkeiten erspielen. Der verdiente Ausgleichstreffer war die Folge. Nach einem Bullygewinn von Manuel Strodel versenkte Stefan Reiter das Spielgerät mit einem satten Schrägschuss im rechten oberen Winkel des Gästetores zum 2:2 (37.). Marc Schmidpeter hätte die Hausherren eine Minute später mit 3:2 in Führung bringen können, scheiterte aber frei vor dem Gästekeeper.

Bereits angeschlagen auf Rosenheimer Seite war Travis Oleksuk, der auf die Zähne biss, im letzten Drittel dann aber endgültig passen musste. Die Zuschauer sahen nun einen offenen Schlagabtausch mit allerdings nur wenigen nennenswerten Torchancen. Die beiden größten lagen auf Seiten der Starbulls: Ein Schuss von Steffen Tölzer landete an der Latte (47.), während Tyler McNeely nach einer Ablage von Norman Hauner das leere Gästetor nicht traf (49.). Dagegen war Höchstadts Jake Fardoe bei einem gut gespielten Gegenangriff mit einem verdeckten Schuss, der etwas glücklich den Weg ins Rosenheimer Tor fand, zum 2:3 erfolgreich (53.). Die Bemühungen, der Starbulls, den erneuten Ausgleich zu erzwingen, blieben Stückwerk. Und auch die letzte der insgesamt vier Rosenheimer Überzahlsituationen verpuffte wirkungslos.

Weil Tabellenführer Weiden mit 5:1 in Lindau gewann und damit weiterhin ohne jeden Punktverlust bleibt, wuchs der Abstand der Starbulls auf den Spitzenreiter auf acht Punkte an. Der Rosenheimer Vorsprung auf den neuen Tabellendritten Höchstadt beträgt indes ebenfalls acht Punkte.

Ihr nächstes Spiel bestreiten die Starbulls Rosenheim am kommenden Freitag auswärts gegen die Memmingen Indians. Das nächste Rosenheimer Heimspiel findet am 20. November statt, zu Gast an der Mangfall sind dann die Black Hawks Passau (Sonntag, 17 Uhr, ROFA-Stadion; Eintrittskarten online auf www.starbulls.de/tickets).

Rang Teams Gespielt Tordifferenz Punkte
1 Blue Devils Weiden 19 56 53
2 Starbulls Rosenheim 19 37 43
3 Deggendorfer SC 20 20 42
4 Hoechstadter EC 19 6 37
5 SC Riessersee 19 36 36
6 EC Peiting 21 8 32
7 Toelzer Loewen 21 11 31
8 EV Fuessen 21 -9 27
9 EHF Passau Black Hawks 21 -11 27
10 ECDC Memmingen Indians 20 -10 25
11 HC Landsberg Riverkings 21 -52 22
12 EV Lindau Islanders 18 -27 13
13 EHC Klostersee 21 -65 2
 
 
 
 
 

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