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Dresden. (PM) Die Dresdner Eislöwen haben Bill Stewart als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der 58-jährige Kanadier erhält einen Vertrag bis zum Saisonende. Stewart hat sich... Bill Stewart ist neuer Cheftrainer der Dresdner Eislöwen – Eislöwen schlagen Löwen
Bill Stewart Trainer der Dresdner Eisloewen,

Bill Stewart – © by EH-Mag. (RK)

Dresden. (PM) Die Dresdner Eislöwen haben Bill Stewart als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der 58-jährige Kanadier erhält einen Vertrag bis zum Saisonende. Stewart hat sich nach seiner Landung in Dresden und einem kurzen Stopp im Hotel direkt auf den Weg zur EnergieVerbund Arena gemacht und wurde dort durch Geschäftsführer Volker Schnabel der Mannschaft vorgestellt. Der Italo-Kanadier übernimmt bereits bei der heutigen Partie gegen die Löwen Frankfurt das Kommando auf der Eislöwen-Bank.

 

“Wir freuen uns, dass wir die Stelle des Cheftrainers mit einem solch erfahrenen Coach wie Bill Stewart besetzen konnten. Er ist ein absoluter Fachmann, hat in der Vergangenheit an seinen Stationen überzeugende Arbeit geliefert und zahlreiche Erfolge gefeiert. Um das Maximum aus einer Mannschaft rauszuholen, muss man manchmal auch auf einem schmalen Grat wandeln. Wir sind uns bewusst, dass er damit natürlich auch polarisiert. Aber genau durch seine Charakterstärke erhoffen wir uns neue Impulse für unsere Mannschaft. Es geht darum, neue Reizpunkte zu schaffen. Um in die Erfolgsspur zurückzufinden, benötigt unser Team neues Vertrauen in die vorhandenen Fähigkeiten und Selbstbewusstsein. Bill Stewart bringt das auf jeden Fall mit”, sagt Eislöwen-Geschäftsführer Volker Schnabel.

 

“Ich freue mich auf die neue Herausforderung in Dresden. Es ist ein schönes Gefühl wieder zurück in Europa zu sein. Wir haben wichtige Partien vor der Brust und müssen den Hebel so schnell wie möglich umlegen. Jeder Spieler hat bereits heute die Möglichkeit, sich zu beweisen. Für die nächsten Tage gilt: Ich treffe harte, aber faire Entscheidungen. Und ich will immer gewinnen”, sagt Bill Stewart.

Eislöwen schlagen Frankfurt / Vier Powerplay-Tore

Jubel bei den Dresdner Eisloewen

Jubel bei den Dresdner Eisloewen

Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Löwen Frankfurt vor 2826 Zuschauern mit 4:1 (1:0; 2:0; 1:1) gewonnen.

 

Mark Cullen (16.) nutzte ein Powerplay, um den Gastgeber in Führung zu bringen. Ebenfalls in Überzahl erhöhten Marius Garten (25.) und Mirko Sacher (40.) den Spielstand auf 3:0. Petr Macholda – ebenfalls im Powerplay – baute die Führung im letzten Abschnitt aus (49.) Nico Opreé (55.) konnte mit seinem Treffer nur noch Ergebniskosmetik für Frankfurt betreiben.

 

„Dresden hat heute einfach härter gespielt als wir und die Überzahlsituationen besser genutzt. Zwei Powerplay-Tore wurden allerdings auch durch Fehler unsererseits begünstigt. Wir haben uns nicht an unseren Spielplan gehalten, zu kompliziert agiert und Fehlpässe gespielt“, sagt Frankfurts Coach Rich Chernomaz.

 

„Ich habe meine Reise gestern gestartet, bisher noch nicht geschlafen. Ich bin stolz, wie das Team gespielt hat. Manchmal ist eine Mannschaft einfach mental gestresst. Wir haben es heute versucht  über diesen Ansatz zu lösen. Die Jungs haben hart gearbeitet, was ein gutes Zeichen in Richtung Trainerteam ist. Es war ein guter Start, aber nicht mehr und nicht weniger. Keiner der Spieler sollte sich jetzt darauf ausruhen. Unser Fokus muss sich direkt auf das Spiel am Dienstag in Freiburg richten. Das Talent und Potenzial ist im Team definitiv vorhanden. Das haben alle Trainer, mit denen ich gesprochen habe, bestätigt. Aber Potenzial alleine kann auch ein Trainerkiller sein. Entscheidend wird es deshalb sein, ob es die Mannschaft es schafft, die richtige Balance zwischen dem Willen und dem Spiel ohne Puck zu finden“, sagt Eislöwen-Coach Bill Stewart.

 

„Hinter uns liegen anstrengende Tage. Wir mussten unbequeme Entscheidungen treffen, die uns alles andere als leicht gefallen sind. Das Team war in ein Loch gefallen. Wir haben jemanden gesucht, der uns aus diesem Loch rausholen kann, der die Mannschaft wachrüttelt und den gordischen Knoten löst. Mit Bill Stewart haben wir kurzfristig Kontakt aufgenommen, uns intensiv ausgetauscht. Am Silvestertag habe ich mir schon aus verschiedenen Richtungen Meinungen eingeholt, welche die hervorragenden Coaching-Fähigkeiten von Bill Stewart bestätigt haben“, sagt Eislöwen-Geschäftsführer Volker Schnabel.

 

Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen bereits am Dienstag, 5. Januar um 19.30 Uhr bei den Wölfen Freiburg.

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