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Bietigheim Steelers stürzen die DEG in eine sportliche Krise

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Bietigheim Steelers feiern Sieg vor ihren Fans
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Düsseldorf. (MR) Gegen den Tabellennachbarn wäre eigentlich für die DEG ein Sieg Pflicht gewesen, doch mit einer erneut unterirdischen Vorstellung kommt man nicht vorwärts in der Tabelle – und vergrault sich weitere und potentielle neue Fans am Schoolsday. Am Ende stand eine verdiente 1:4 Niederlage.

Kurz vor der Halbzeit der Hauptrunde in der DEL2 traten die Bietigheim Steelers am Schoolsday erstmalig (wieder) im PSD Bank Dome an, es war das Duell des DEL-Absteigers gegen den Oberliga-Aufsteiger. Die Steelers mit vier Siegen aus den letzten fünf Spielen im Rücken ohne ihren Kapitän Preibisch sowie Dugan, Dostie, Zientek, Upleger gegen die Düsseldorfer EG mit nur vier von 15 Punkten in demselben Zeitraum, außerdem ohne die verletzten Orendorz, Balinson, Clarke, Quaas und den erst vor Wochenfrist verpflichteten Rundqvist sowie den bei der U20 weilenden Boos. Die Gäste brachten diesen Schwung mit und zogen gleich das Spielgeschehen auf ihre Seite. Früh traf ihr Topscorer Brett Kemp zum ersten Mal (3.). Und sie blieben hauptsächlich im Düsseldorfer Verteidigungsdrittel. Die DEG kam kaum in eben jene Zone auf der anderen Seite. Und so war es kaum verwunderlich, dass es wieder die Schwaben waren, die den nächsten Treffer erzielten (Kemp, 12.). Es gab dann auch die ersten Pfiffe zur Pause, als die Mannschaften in den Kabinen verschwanden.

Auch im zweiten Durchgang gab es Pfiffe – diesmal aber gegen die Unparteiischen, die nämlich in der ersten Drittelhälfte nacheinander gleich vier DEG-Spieler in die Kühlbox schickten. Die Rheinländer aber verteidigten richtig gut, kamen zu mehreren Kontermöglichkeiten. Eine dieser Chancen konnte Ture Linden vergolden (25.), und da war dann auch die Halle wieder da. Die weiteren Minuten in Unterzahl überstanden die Hausherren schadlos und nahmen hieraus eine Menge Energie mit und eine ganz andere Körpersprache. Allerdings ließ sich der Gästekeeper Olafr Schmidt nicht noch einmal überwinden. Und als gegen den Düsseldorfer Druck die Gäste den nächsten Treffer erzielten – Niklas Lunemann hatte sein Möglichstes getan, aber der vierte Nachschuss flog mitsamt dem Spieler aus spitzem Winkel hinter ihm in die Maschen (Reisnecker, 37.) – war der Schwung wieder etwas raus.

Die Stimmung kippt erneut

Die Rheinländer versuchten im Schlussabschnitt, an die guten Phasen des zweiten Drittels anzuknüpfen. Aber wenn man in einer schlechten Saisonphase steckt, fehlt letztlich auch das Scheibenglück, und Kukuk und Hirano schossen zwar viel aber eben genauso viele Fahrkarten. Die Schiedsrichter blieben ihrer Linie treu und wurden auch in den letzten 20 Spielminuten keine Heimschiedsrichter mehr. 10 Minuten vor dem Ende gab es dann tatsächlich auch eine Strafe gegen die Steelers, doch so gut das PK der DEG war, ihr Powerplay konnte da nicht mithalten. Am Ende nahm DEG Coach Rich Chernomaz den Goalie für den 6. Feldspieler vom Eis. Dass Kevin Maginot das Spielgerät an der blauen Linie vertändelte, passte ins Bild. Joshua Rust nutzte die Gunst der Stunde und schoss zum 4:1 Endstand für die Steelers ein (58.). Die Fans der Düsseldorfer hatten hiernach „die Schnauze voll“, und die Düsseldorfer EG rutscht auf den 10. Tabellenplatz. Die Steelers konnten den Sieg mit ihren ca. 250 mitgereisten Fans feiern.

Das sagt Tim Schüle zum Spiel


Es spielten:
DEG
– 27 Niklas Lunemann – 63 Max Faber, 8 Kristian Blumenschein – 91 Yushiroh Hirano, 71 Ture Linden, 22 Erik Bradford; 6 Kevin Maginot, 5 Nick Geitner – 17 Leon Niederberger, 96 Simon Thiel, 9 Lucas Lessio; 26 Moritz Kukuk – 55 Marco Münzenberger, 14 Kevin Norén, 11 Luca Münzenberger; 32 Joel Hofmann, 51 Daniel Assavolyuk
SCB – 35 Olafr Schmidt – 12 Pawel Dronia, 76 Maximilian Söll – 17 Marek Racuk, 9 Brett Kemp, 91 Mike Fischer; 40 Tim Schüle, 21 Sören Sturm- 52 Filip Reisnecker, 94 Tyler McNeely, 24 Cole Fonstad; 55 Mick Hochreither, 2 Benedikt Jiranek – 71 Bastian Eckl, 10 Tamás Kánya, 4 Joshua Rust; 7 Justin Scheck, 47 Ratislav Judin

Die Tore erzielten:

0:1 (02:30) Kemp (Racuk)
0:2 (11:16) Kemp (Fischer, Dronia)
1:2 (24:07) Linden (Bradford) SH1
1:3 (36:38) Reisnecker (McNeely, Dronia)
1:4 (57:41) Rust (Sturm) EN

Schiedsrichter: 13 John-Darren Laudan, 6 Tony Engelmann (87 Vincent Brüggemann, 94 Denis Menz)

Strafen: DEG – 12 Min.; SCB – 4 Min.

Zuschauer: 7.248

Düsseldorfer EG – Bietigheim Steelers (12.12.2025)


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