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Köln. (MR) Gegen den extrem schwer zu spielenden Liga-Neuling Bietigheim Steelers taten sich die Kölner Haie über weite Strecken schwer, blieben zu passiv und... Bietigheim Steelers erkämpfen sich zwei Punkte – erste Heimniederlage der Kölner Haie
Daniel Weiß und Benjamin Zientek jubeln für die Steelers – © Sportfoto-Sale (DR)

Daniel Weiß und Benjamin Zientek jubeln für die Steelers – © Sportfoto-Sale (DR)

Köln. (MR) Gegen den extrem schwer zu spielenden Liga-Neuling Bietigheim Steelers taten sich die Kölner Haie über weite Strecken schwer, blieben zu passiv und verschenkten somit nach einer 2:0 Führung beim 3:4 am Ende zwei Punkte.

Dabei ging es aus Kölner Sicht gut los: bereits in der ersten Spielminute wurde Uvira von Howden geschickt, und Uvira schoss in seinem ersten Saisonspiel nach Verletzung durch Brenners Beine ein. Die Haie versäumten es in der Folge, hieran anzuknüpfen und weiter vorzulegen. Es war auffällig, dass sich die Kölner Reihen noch nicht gefunden haben bzw. in teils veränderten Reihen gespielt wurde. So kamen Aufbaupässe oftmals nicht an, und die Steelers tauchten schnell vor Pogge auf. In einer solchen Phase verloren aber auch die Gäste die Scheibe im eigenen Drittel, und Ferraro war ebenfalls mit dem „Tunnel“ erfolgreich. Ein schlechter Pass an der eigenen Blauen musste Marcel Müller ausbügeln und hinter dem Gegner her sprinten, was letztlich nur mit Hilfe des Stocks und unfair gelang. Diese 4-minütige Unterzahl konnten die Domstädter zwar überstehen, jedoch hatte Goalie Pogge seinen Schläger außerhalb jeglicher Reichweite verloren. Anschließend aber forderte Sieloff vor dem eigenen Tor die Scheibe an, wusste dann aber nicht wohin damit. Preibisch sagte Danke und meldete seine Steelers 30 Sekunden vor der Pausensirene mit seinem persönlich ersten Saisontreffer auf dem Scoreboard an.

Nach dem Führungstreffer der Steelers entwickelt sich ein Spiel

Es dauerte bis zu 24. Minute, dass Köln zum ersten Mal im mittleren Durchgang vor das Tor kam. Ansonsten plätscherte das Spiel so vor sich hin. Zur Drittelmitte kamen die Schwaben etwas aus der Puste, da sie gleich vier Male nacheinander nur per Icing befreien und daher lange nicht wechseln konnten. Es musste nochmals eine Strafe gegen die Haie her, dass wieder etwas Zählbares passierte. Zwar war die Strafe gegen Thuresson gerade abgelaufen, aber Köln bekam die Scheibe nicht aus der gefährdeten Zone, sodass die DEL-erfahrenen Braun und Weiß die Szene erfolgreich zum 2:2 Ausgleich verwerten konnten. Und nur zwei Minuten später war es dann geschehen, Köln lag sogar zurück gegen den Aufsteiger. Anschließend sah es aber endlich nach einem Eishockeyspiel aus, die Gastgeber wurden aktiver. Früh im Schlussabschnitt gab es auch die erste Strafe gegen die Ellentaler, und nach einem scheinbar ewigen Hin und Her zwischen Thuresson und Kammerer erzielte Kammerer nicht nur seinen persönlich ersten Saisontreffer sondern den Ausgleich für seine neuen Farben. Jetzt war auch die Stimmung bei den allermeisten der 11.400 Zuschauern wieder da, der nach aktuellen Coronavorschriften zulässigen Maximalauslastung. Einen Aufreger gab es kurz nach dem Powerbreak, als Preibisch seinen Turbo gezündet hatte. Sieloff stellte sich ihm in den Weg und ging dabei selbst zu Boden. Die Fans wollten eine Strafe sehen, auch das Schiedsrichtergespann diskutierte, entschied aber auf keine Strafe. Diese hätte wohl auch eher Sieloff getroffen. Es ging nun zügig hin und her, beide Teams wollten den Siegtreffer in der regulären Spielzeit. Doch auch die Verlängerung brachte keinen Sieger, auch wenn beide Teams oft und schnell den Abschluss suchten. Im Shoot out letztlich gelang den Haien kein Treffer, während Sheen und Ranford für die Steelers ihre Versuche unterbrachten und das Spiel so mit 4:3 für sich entschieden. Eine nicht unverdiente Punkteteilung.

Es spielten:
Haie – Justin Pogge – Maury Edwards, Moritz Müller – Andreas Thuresson, Quinton Howden, Sebastian Uvira – Colin Ugbekile, Pascal Zerressen – Andrej Bires, Jon Matsumoto, Marcel Barinka – Jan-Luca Sennhenn, Patrick Sieloff – Landon Ferraro, Maxi Kammerer, Lucas Dumont – Maximilian Glötzl – Alexander Oblinger, Marcel Müller, Julian Chrobot

Steelers – Cody Brenner – Constantin Braun, Max Prommersberger – Riley Sheen, C.J. Stretch, Evan Jasper; Rene Schoofs, Tim Schüle – Brendan Ranford, Mitchell Heard, Norman Hauner; Markus Kojo, Guillaume Naud – Benjamin Zientek, Matt McKnight, Alex Preibisch – Jimmy Martinovic – Robert Kneisler, Daniel Weiß, Fabjon Kuqi

Tore:
1:0 00:57 Uvira (Thuresson, Pogge)
2:0 10:44 Ferraro (Sieloff)
2:1 19:29 Preibisch (Jasper)
2:2 33:09 Weiß (McKnight, Braun)
2:3 35:10 Hauner (Ranford, Heard)
3:3 45:08 Kammerer (Thuresson) PP1
3:4 65:00 Sheen GWS

Schiedsrichter: Lasse Kopitz, Andrew Bruggeman – Joep Leermakers, Chris van Grinsven

Strafen: Köln 6 Min; Bietigheim 4 Min.

Zuschauer: 11.400

Tranerstimmen zum Spiel

Fotostrecke zum Spiel

Kölner Haie - Bietigheim Steelers
© by Eishockey-Magazin / Sportfoto-Sale (DR)
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Nach den ersten Spielen befinden sich die Krefeld Pinguine schon wieder im "Krisenmodus". In welcher Tabellenregion beenden die Pinguine die Hauptrunde in der DEL?

Michaela-Ross

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