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Bonn. (PM MagentaSport) „Es ist etwas Wunderschönes!“ – Der Aufsteiger Bietigheim verliert, aber feiert den Klassenerhalt nach dem 1:2 im Shootout gegen den Letzten... Bietigheim feiert Klassenerhalt, Mannheim „unstrukturiert“, Straubinger Hoch in Berlin – Heute Nürnberg : Iserlohn

Bietigheim feiert – © ISPFD

Bonn. (PM MagentaSport) „Es ist etwas Wunderschönes!“ – Der Aufsteiger Bietigheim verliert, aber feiert den Klassenerhalt nach dem 1:2 im Shootout gegen den Letzten Krefeld.

„Zwei mega, mega wichtige Punkte fürs Selbstbewusstsein“, bilanziert Krefelds Dominik Tiffels vor dem Abstiegskracher gegen den Vorletzten Schwenningen (Dienstag, ab 19.15 Uhr live bei MagentaSport).

Die Wild Wings holen beim 5:2-Sieg gegen Düsseldorf ebenfalls wichtige Punkte im Abstiegskampf.

Der EHC Red Bull München fertigt Ingolstadt mit 9:1 ab – „ein peinlicher Auftritt“, wie Fabio Wagner die ERC-Leistung zusammenfasste.

Dass Straubing so stark auftritt, gehört zu den positiven Hauptrunden-Trends. Nach dem 6:3 beim Tabellenführer Berlin hat Straubing-Keeper Sebastian Vogl das neue Ziel ausgegeben: „Wir greifen die Top4 an!“

Den vormaligen Titelfavoriten Mannheim haben die Straubinger schon verdrängt. Eine Doppelpleite gegen Bremerhaven und beim 0:4 nicht mal Tore für die Adler, Nicolas Krämer fehlen ein bisschen die Worte: „Wir sind kurz vor den Play-Offs. Was wir hier abliefern, ist einfach nicht gut genug. Es wird echt Zeit, dass wir jetzt näher aneinanderrücken. Ich habe auch nicht mehr zu sagen außer, dass es absolute scheiße ist.“ Markus Eisenschmied war schon in der 2. Drittelpause genervt: „Es darf uns so spät in der Saison nicht passieren, dass wir so unstrukturiert aussehen.“

Nachfolgend die wichtigsten Stimmen des Spieltags übermittelt durch MagentaSport.

Am Montagabend geht es direkt weiter mit Play-Offs gegen Abstiegskampf: Nürnberg gegen Iserlohn live bei MagentaSport ab 19.15 Uhr.

Am Dienstag kommt es dann u.a. zum Abstiegskracher zwischen den Schwenninger Wild Wings und den Krefeld Pinguinen ab 19.15 Uhr live bei MagentaSport.

Pinguins Bremerhaven – Adler Mannheim 4:0

2 Spiele und 2 Siege in 2 Tagen mit 6:0 Toren für die Fischtown Pinguins. Wie schon am Freitagabend gewinnen die Bremerhavener erneut gegen die Adler. Mit jetzt 3 Niederlagen in Folge stehen die Mannheimer auf dem 5. Platz. Für die Adler kurz vor den Play-Offs kein gutes Zeichen. Markus Eisenschmied zeigt sich in der 2. Drittelpause genervt: „Es darf uns so spät in der Saison nicht passieren, dass wir so unstrukturiert aussehen.“ Sein Kollege Nicolas Krämer wurde nach dem Spiel etwas deutlicher: „Wir sind kurz vor den Play-Offs. Was wir hier abliefern, ist einfach nicht gut genug. Es wird echt Zeit, dass wir jetzt näher aneinanderrücken. Ich habe auch nicht mehr zu sagen außer, dass es absolute Scheiße ist.“

Die Pinguins bleiben auf dem 6. Platz und marschieren Richtung Viertelfinale der Play-Offs. Keeper Maximilian Franzreb freute sich über den zweiten Shutout in Folge. Nach dem Spiel spart er nicht an Lob: „Wir sind ein unglaubliches Team. Wir haben zwar unsere erste Reihe, aber selbst die arbeitet mit nach hinten. Die haben keine Starallüren. Das hat keiner bei uns. Jeder arbeitet hart und es ist egal, wer die Tore schießt. Es freut sich jeder für jeden, jeder blockt für jeden den Schuss, jeder macht den nächsten Schritt für den anderen und das ist das, was uns ausmacht.“ Vor dem Spiel stellt sich noch die Frage, ob Thomas Popiesch, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, auch in der nächsten Saison noch in Bremerhaven ist. Seine Antwort: „Solange Bremerhaven mich als Coach haben will, stehe ich immer zur Verfügung.“

Bietigheim Steelers – Krefeld Pinguine 1:2 SO

Die Steelers beiben in der Liga und sichern den Klassenerhalt. Die Krefelder verhindern den vorzeitigen Abstieg, sichern sich 2 Punkte und dürfen weiter hoffen. Bereits in der 2. Drittelpause kündigte Torschütze Lucas Lessio beim Stand von 1:1 an, dass: „es ein Kampf bis zum Ende wird.“ Damit sollte er Recht behalten. Im Shootout wurde keiner der ersten 6 Schüsse verwandelt. Am Ende hatten die Krefelder mehr Glück. Die Bietigheimer freuen sich also nicht über den Sieg, aber über den sicheren Klassenerhalt angeführt von Trainer Daniel Naud: „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Wir waren vor der Saison der erste Kandidat für den Abstieg. Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert. Wir sind wirklich ein gutes Team geworden. Wir arbeiten als eine Einheit. Es ist nie einfach gegen uns zu spielen. Wir haben nur einen Punkt geholt, aber es hätten locker 3 sein können.“ Sind die Play-Offs noch zu erreichen? Naud zitiert den Pressesprecher: „Am Ende kackt die Ente“ Auch Tim Schüle ist nach dem Spiel erleichtert über den vorzeitigen Klassenerhalt: „Auch wenn es nicht gut von uns war, ist es etwas Wunderschönes, dass wir die Klasse halten konnten. Ich glaube, das hätte uns keiner zugetraut vor 50 Spielen. Deswegen ist es ein wunderschöner Moment, der leider nicht von uns belohnt wurde.“ Sein Mitspieler Rene Schoofs stimmt ihm da zu: „Das ist der absolute Hammer. Für mich ist der Traum mit Bietigheim in der DEL spielen zu dürfen, schon in Erfüllung gegangen.“

Die Krefelder haben am Dienstag das nächste wichtige Spiel gegen die Schwenninger Wild Wings. Dominik Tiffels meinte: „Das ist extrem wichtig für das Selbstbewusstsein. Was die 2 Punkte am Ende bringen, werden wir sehen. Es wäre schön gewesen, wenn wir hier 3 Punkte mitnehmen. Für das Selbstbewusstsein mega, mega wichtig. Dann auch im Penaltyschießen für den Keeper wichtig, dass er da keinen reinlässt.“

EHC Red Bull München – ERC Ingolstadt 9:1

Schützenfest in München! Der EHC überrollt den ERC förmlich beim 9:1. Gerade im 2. Drittel geben die Münchner mit 6 Treffern ordentlich Gas. Gerade im Derby nicht die beste Zeit, um so schwach aufzutreten, findet Ingolstädter Fabio Wagner: „Da gibt es nicht viel zu sagen. Einfach absolut peinlich von uns als Kollektiv und von mir persönlich. Ich glaube, wir sind gut ins Spiel gestartet. Im 2. Drittel haben wir dann völlig unseren Spielfluss verloren. So darfst du im Derby nicht auftreten. Wie gesagt, es war ein peinlicher Auftritt von uns, ein schwacher Auftritt von uns und mir persönlich… Das ist bitter und enttäuschend.“

Bei den Münchnern durften am Ende auch die Jungen ran. So konnte Julian Lutz sein 1. Tor in der PENNY-DEL erzielen.: „Es war eine gewisse Erleichterung mein erstes DEL-Tor zu machen. Darauf kann ich jetzt aufbauen und mehr machen.“ Was jetzt auf ihn zukommt? „bestimmt irgendwas ausgeben.“ Der Nationalspieler Yasin Ehliz konnte mit 4 Punkten auch seine Stärken ausspielen: „Eigentlich rechnest du nicht mit einem so hohen Sieg. Wir haben uns gut auf das Spiel vorbereitet und im 2. Drittel sind die Dinger auch gut reingefallen. Deswegen stand es auch schnell 7:1 nach dem 2. Drittel.“

Augsburger Panther – Grizzlys Wolfsburg 0:1

Dustin Strahlmeier – © Sportfoto-Sale (DR)


Der 4. Sieg in Folge und Platz 2 gefestigt. Die Grizzlys setzen ihren Lauf fort. Die Augsburger können nach wie vor nicht die gewünschte Konstanz auf das Eis bringen. So bleiben die Panther auf dem 11. Platz. Für den Keeper der Wolfsburger, Dustin Strahlmeier, war es bereits der 6. Shutout in dieser Saison. Für ihn als Keeper hat das defensiv geprägte Spiel Spaß gemacht: „Gerade für Augsburg ging es um sehr viel, aber auch für uns. Wir wollen uns da oben festigen. Es geht nicht nur um die Play-Offs, sondern allgemein. Wir wollen stark in die Play-Offs reinstarten. Es geht da oben um die begehrten 4 Plätze… Ich glaube, dass das Spiel sehr lange offen war. Für die Torhüter hat es mehr Spaß gemacht als für die Zuschauer, die mehr Tore sehen wollen.“
Der Coach der Augsburger, Serge Pelletier, erklärt das Ergebnis nach dem Spiel in 2 knappen Sätzen: „Wir haben ein solides defensives Spiel gespielt. Es ist ärgerlich, dass wir nicht treffen konnten. Das erklärt natürlich das Ergebnis.“ Sind die Play-Offs damit abgehakt? „Das ist noch nicht vorbei. Wir werden kämpfen bis zum letzten Spiel in der Saison.“

Eisbären Berlin – Straubing Tigers 3:6

Die Straubinger setzen ihren Lauf fort, ärgern den Spitzenreiter in einem offenen Spiel. Gerade im 3. Drittel drehen die Tigers nochmal auf und drehen das Spiel nach einem 1:3-Rückstand. Damit rücken sie vor auf den 4. Platz. Die Tigers verlieren kurz vor der 1. Drittelpause Benedikt Schopper, der ohne große Gegnereinwirkung stürzt, sich am Knie verletzt und abtransportiert werden muss. Torschütze David Elsner hofft auf Glück im Unglück in der Pause: „Es ist auf jeden Fall, man muss es sagen, scheiße verlaufen. Wir hoffen alle, dass das mit dem Schoppi glimpflich ausgeht. Wir müssen uns jetzt aber auf unser Spiel konzentrieren, das würde der Schoppi auch wollen.“ Der eine muss verletzt vom Platz, dafür feiert Sebastian Vogl sein Comeback im Tor. Die Freude über Sieg und Comeback war wohl gleich groß: „Ich freue mich über beides. Das war für uns ein gelungener Abend heute. Wir haben im letzten Drittel echt Gas gegeben. Wir haben da nochmal alle Kräfte mobilisiert, obwohl wir gegen viele Widerstände angekämpft haben. Wir haben gegen Verletzungen und einen schwierigen Spielplan gekämpft. Ich freue mich enorm für die Jungs und es ist schön, so ein Comeback zu feiern. Und außerdem noch schöne Grüße an meine Frau zu Hause, die ja aus Berlin kommt. Die kann heute leider nicht hier sein, aber Danke für die Unterstützung.“ Für den Endspurt gibt er auch die Top-4 als neues Ziel an: „Das ist unser neues Ziel und jetzt greifen wir die Top-4 an!“

Ob den Berlinern die Kräfte schwinden, Tank leer? Marcel Noebbels widerspricht und zeigt sich unzufrieden: „Der Tank war voll. Fünf Gegentore in einem Drittel, wenn man 3:1 führt, dann reicht das nicht, um 3 Punkte zu holen. Das hat nichts mit dem Tank zu tun. Ich glaube, wir haben gut gespielt und das Spiel im Griff gehabt. Selbst im 3. Drittel bei den ersten 2 Wechseln war überhaupt nichts. Da war Straubing nicht auf dem Weg das Spiel noch zu drehen. Ein Tor im Hockey gibt vielen Mannschaften wieder Kraft und das hat man dann gesehen.“

Schwenninger Wild Wings – Düsseldorfer EG 5:2

Düsseldorfs Trainer Harold Kreis – © ISPFD


Die Wild Wings holen einen ganz wichtigen Sieg im Kampf gegen den Abstieg und gewinnen deutlich gegen die DEG. Das Team von Harold Kreis rutscht damit auf den 9. Platz ab. Kreis spricht vor dem Spiel über die Beweggründe für seinen Wechsel nach Schwenningen zum Saisonenende: „Ich glaube, es gab nicht den einen Beweggrund. Ich war jetzt 4 Jahre in Düsseldorf. Wir haben alle zusammen gute Arbeit geleistet. Ich dachte, es wäre Zeit für eine Veränderung für mich.“ Sein Spieler und Torschütze Tobias Eder war nach dem Spiel nicht wirklich zufrieden mit dem Resultat: „Wir waren von der ersten bis zur letzten Minute nicht bereit. Schwenningen kämpft hier ums Überleben. Wir kämpfen um die Play-Off-Teilnahme. Die waren heute in allen Belangen besser als wir.“

Auf Seiten der Schwenninger war der Torschütze Tyson Spink glücklich und erleichtert über die 3 Punkte: „Das war eine sehr gute Teamleistung. Wir waren direkt von Anfang an bereit. Wir haben einen guten Start erwischt und das war sehr hilfreich… Es war großartig zu sehen, dass jeder wirklich alles gegeben hat. Wir wissen, wie wichtig diese Spiele sind.“

Eishockey LIVE bei MagentaSport
Montag, 8.03.2022
Ab 19.15 Uhr: Nürnberg Ice Tigers – Iserlohn Roosters
Dienstag, 29.03.2022
Ab 19.15 Uhr: Eisbären Berlin – Augsburger Panther, Krefeld Pinguine – Schwenninger Wild Wings, ERC Ingolstadt – Bietigheim Steelers
Mittwoch, 30.03.2022
Ab 19.15 Uhr: Adler Mannheim – Krefeld Pinguine, EHC Red Bull München – Nürnberg Ice Tigers, Iserlohn Roosters – Straubing Tigers, ERC Ingolstadt – Bietigheim Steelers
Sonntag, 03.04.2022
Ab 13.30 Uhr: Eisbären Berlin – Bietigheim Steelers, Kölner Haie – ERC Ingolstadt, EHC Red Bull München – Iserlohn Roosters, Grizzlys Wolfsburg – Pinguins Bremerhaven, Augsburger Panther – Düsseldorfer EG, Krefeld Pinguine – Adler Mannheim, Schwenninger Wild Wings – Nürnberg Ice Tigers

Das aktuelle Programm kann hier abgerufen werden: www.magentasport.de/programm

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