Klagenfurt. (EM) Es ist ein leidiges Thema: Erhöhen Eishockeyklubs die Getränkepreise, dann ist der Shitstorm fast vorprogrammiert.
So auch in der vergangenen Woche in Klagenfurt, Mitglied in der multinationalen win2day Icehockey League.
Der KAC hatte am 19. August verkündet, dass man sich vorzeitig im Gastronomieberiech positiv verändern konnte. So konnte man im Sommer das Café Timeout in der Sepp Puschnig-Halle übernehmen und holte für dessen Betrieb die Kärnten aktiv Veranstaltungs- und Catering GmbH an Bord. Damit verantwortet erstmals ein Betreiber den gesamten Gastronomiebereich am Hallenareal (im Frankie’s, im Timeout und an den Gastronomieständen in der Heidi Horten-Arena). Dadurch ist in Zukunft gesichert, dass der EC-KAC, dem auch die Preisgestaltung an Heimspieltagen obliegt, erstmals seit vielen Jahren auch wirtschaftlich von sämtlichen Konsumationen in seiner Spielstätte profitiert. Ab der neuen Saison wandern von jedem bei Heimspielen der Rotjacken verkauften Getränk rund 1,10 Euro in die Vereinskassa.
Als nun beim ersten Heimspiel gegen Laibach die Fans erstmals 6,50 Euro für ein Bier berappen mussten, war der Unmut bei einigen Anhängern vor Ort, aber natürlich auch in den sozialen Medien groß. Vergangene Saison lag der Preis noch bei 5,20 Euro für ein Bier. Gleichzeitig gab es aber auch Verständnis aufgrund überall gestiegene Preise und Löhne. Letztendlich verdiene der KAC nun ja auch am Ausschank mit. Man spricht von Mehreinnahmen im sechsstelligen Bereich.
Der Klub teilte nun allerdings mit, dass er die Kritik kaum wahrgenommen habe.

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