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Adendorf. (PM) Letztes Saison wurde die Oberliga Nord auf Grund von nur sieben teilnehmenden Mannschaften noch belächelt, seit kurzem schaut man sogar aus dem...

Logo des Adendorfer ECAdendorf. (PM) Letztes Saison wurde die Oberliga Nord auf Grund von nur sieben teilnehmenden Mannschaften noch belächelt, seit kurzem schaut man sogar aus dem starken Westen und Osten teilweise neidvoll auf den Norden von Eishockeydeutschland.
Dass die Hannover Indians aus der 2. Bundesliga, die wegen einer Insolvenz den Gang in die klassentiefere Oberliga antreten werden und zum großen „Fan-Freundschaftsderby“ nach Adendorf reisen müssen stand schon länger fest und darüber haben wir auch schon ausführlich berichtet, dass aber die „großen“ Hannover Scorpions, immerhin deutscher Meister von 2010, ihre DEL-Lizenz nach Schwenningen verkaufen würden und ebenfalls für die Oberliga Nord melden war dann doch eher eine Überraschung.

Als neuen Spielort haben die Scorpions bereits eine Heimat gefunden. Vor den Toren Hannovers werden sie im Langenhagener Soccio Center auf Torejagd gehen. Das 1800 Zuschauer fassende Soccio Center ist eines der neusten Eishallen in Deutschland und ist aus Adendorfer Sicht bekannt als Heimspielstätte der Langenhagen Jets. Dass Spieler wie Sascha Goc, Andre Reiß oder auch Dimitri Pätzold nicht an der Leine gehalten werden können erscheint klar, jedoch ist es vorstellbar dass der eine oder andere DEL Crack, wie zum Beispiel Robin Thomson der seine Wurzel in Hannover hat, weiter für die Scorpions auflaufen könnte.
Wieder zurück begrüßen darf der Adendorfer EC die Harzer Falken aus Braunlage. Als Harzer Wölfe in der vorletzten Saison noch in Insolvenz gegangen, schafften die Harzer nach Neugründung und Überspringen einer Liga die Rückkehr in die dritthöchste Spielklasse und sorgen so für einen weiteren durchaus attraktiven Gegner für die Heidschnucken.

„Vor kurzem hatten wir noch Sorgen ob wir überhaupt eine Oberliga Nord hinbekommen und nun sehen wir in Adendorf die wohl beste Liga seit der Saison 2000/2001“, so Finn Sonntag vom AEC. Mit den drei neuen Teams der Hannover Indians, Hannover Scorpions und Harzer Falken gesellen sich noch Rostock, Timmendorfer Strand, Bremen, Nordhorn, Crocodiles Hamburg und der HSV zum Adendorfer EC.
Auf Grund eines andauernden Streites zwischen dem DEB und den Mannschaften aus der zweiten Bundesliga verzögert sich allerdings die Bekanntgabe eines Modus für die kommende Spielzeit. Dies bezieht sich allerdings lediglich auf die Endphase, also den Play-offs zur 2. Bundesliga. Sicher ist jedoch, dass mit den zehn Teams eine im Eishockey typische Doppelrunde gespielt wird, so dass der AEC zu den 18 Hauptrunden Heimspielen von Anfang Oktober bis Ende Februar mit der Vorbereitung in diesem Zeitraum alleine schon auf 20 Heimspiele kommt. Damit entfallen auch die von den Zuschauern nicht besonders gut angenommenen Pokalvergleiche mit der Oststaffel und ermöglicht dem Fan einen einfachen und attraktiven Spielmodus den wirklich jeder versteht und dass bei durchweg Top-Gegnern.

Auf Grund der nun feststehenden Heimspiele in der Hauptrunde wird der Adendorfer EC in der nächsten Woche den Dauerkartenvorverkauf mit einem tollen Frühbucherrabatt beginnen. Mehr hierzu und Infos zu den Eintrittkartenpreise der kommenden Saison sowie der Einführung einer Mutter/Vater – Kind Karte erfahrt ihr am kommenden Dienstag.

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