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Krefeld.(RS) Nachdem die Krefeld Pinguine am Donnerstag gegen Iserlohn ihren ersten Sieg der Saison feiern konnten, hatten es die Eisbären Berlin als amtierender Meister... Berlin siegt in Krefeld durch starkes letztes Drittel

Lucas Lessio – © Sportfoto-Sale (DR)

Krefeld.(RS) Nachdem die Krefeld Pinguine am Donnerstag gegen Iserlohn ihren ersten Sieg der Saison feiern konnten, hatten es die Eisbären Berlin als amtierender Meister mit dem Vize-Meister aus Wolfsburg zu tun. Wobei die Grizzlys durch den Sieg in der Verlängerung eine kleine Entschädigung für die Finalniederlage mitnehmen konnten.

Pinguine Trainer Igor Zakharkin schickte seine Reihen unverändert aufs Eis. Also auch zum dritten Mal in Folge mit Oleg Shilin im Tor, für den es gegen die Roosters deutliche Anfeuerungsrufe von der Nordtribüne gab. Der Russe mit deutschem Pass im Tor stand auch im ersten Drittel häufig im Mittelpunkt des Geschehens. Egal ob in der 5. Minute, als Pföderl von Noebels perfekt freigespielt zum Schuss kam oder in der 7. Minute als Fiore alleine vor ihm auftauchte. Shilin war zu Stelle und hielt die Null für sein Team fest. Ebenso in der 10. Minute gegen Ellis, wie auch wenig später erneut gegen Pföderl. Falls es sich jetzt liest wie ein einseitiges Spiel zu Gunsten der Eisbären – dem war nicht so. Krefeld agierte wie in den letzten beiden Spielen aus einem gut gestaffelten Defensivverbund, hatte ebenfalls gute Chancen, doch Matthias Niederberger im Tor der Eisbären war ebenfalls zur Stelle und rettete gegen Lessio (4., 15.) und Bruder Leon Niederberger (17.).

Die Eisbären kamen druckvoller aus der Kabine, konnten jedoch auch ein überzeugendes Überzahlspiel nicht in ein Tor münzen. Sie blieben auch in den Folgeminuten am Drücker, fanden jedoch nicht den Weg um die Scheibe an Shilin vorbei ins Netz zu bringen. Die Wende in diesem Drittel brachte ein unnötiges Foul von Kai Wissmann abseits des Spielgeschehens gegen Justin Volek. Der junge Krefelder Stürmer blieb auf dem Eis liegen und musste gestützt in die Kabine. Das folgende Überzahlspiel wurde von den Pinguinen zur Führung genutzt. Braccos Schuss konnte Niederberger nicht festhalten und Lucas Lessio war beim Abpraller schneller als die Eisbären Verteidiger (36.)

Der Schlussabschnitt begann so gar nicht nach dem Geschmack der Pinguine. Ein Schuss von der seitlichen Bande prallte vor dem Tor an den Schlittschuh von Kulda und rutschte von da zum 1-1 über die Torlinie (42.). Der Meister aus Berlin übernahm jetzt immer mehr das Kommando und schnürte die Pinguine in deren eigener Zone ein. Ein Schuss von Hördler prallte vom rechten Pfosten hinter Shilin auf die linke Seite, wo Byron nur noch abstauben musste (48.). Die Gäste somit zum ersten Mal in Führung und nur 48 Sekunden später durch Matt White mit 3-1 vorne. Die Pinguine waren nun in der Offensive gefordert. Allerdings ohne die Hauptstäder in größere Gefahr bringen zu können. Krefeld spielte über weite Strecken mit drei Angriffsreihen und wie auch gegen Mannheim und Iserlohn konnte man gegen Spielende einen Kräfteverlust bemerken. Berlin holt letztlich verdient die drei Punkte an der Westparkstraße.

Die Pinguine reisen am Freitag in den Schwarzwald zu den Schwenninger Wild Wings und erwarten am Sonntag München zum nächsten Heimspiel. Die Eisbären erwarten am Freitag die DEG und geben am Sonntag ihre Visitenkarte beim Liganeuling in Bietigheim ab.

Endergebnis:
Krefeld Pinguine – Eisbären Berlin 1:3 (0:0, 1:0, 0:3)
Aufstellungen:
Krefeld Pinguine:
Shilin (Belov) – Jensen Aabo, Sacher; Hersley, Gläßl; Tiffels, Kulda; Mass – Bracco, Lucenius, Lessio; Sabolic, Berlev, Braun; Weiss, Blank, Niederberger; Rutkowski; Hauf, Volek.
Trainer: Igor Zakharkin
Eisbären Berlin: Niederberger (Ancicka) – Ellis, Müller; Wissmann, Hördler; Despres, Mik; Geibel – Pföderl, Byron, Noebels; Clark, Boychuk, White; Fiore, Zengerle, Veilleux; Wiederer, Streu, Tuomie.
Trainer: Serge Aubin

Tore: 1:0 (35:08) Lessio (Bracco/Sacher) PP5-4, 1:1 (41:07) Veilleux (Mik), 1:2 (47:51) Byron (Pföderl/Hördler), 1:3 (48:38) White (Boychuk/Despres)
Strafminuten: Krefeld 4, Eisbären 6
Schiedsrichter: Bruggeman/Schadewaldt
Zuschauer: 2.377

Trainerstimmen zum Spiel

2215
Nach den ersten Spielen befinden sich die Krefeld Pinguine schon wieder im "Krisenmodus". In welcher Tabellenregion beenden die Pinguine die Hauptrunde in der DEL?

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