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Bonn. (PM MagentaSport) Die Eisbären Berlin stehen gegen Bremerhaven im Finale um die Deutschen Meisterschaft. Im Halbfinale 5 setzen sich die Eisbären mit 3:2... Berlin im Finale: „Bad Guy“ Bergmann gesperrt, Ronning ist der coolste Eisbär: „Wir sind noch nicht fertig!“

Kampf um den Puck vor dem Tor der Eisbären Berlin wŠhrend des Spiels – © City-Press

Bonn. (PM MagentaSport) Die Eisbären Berlin stehen gegen Bremerhaven im Finale um die Deutschen Meisterschaft.

Im Halbfinale 5 setzen sich die Eisbären mit 3:2 gegen Straubing durch, entscheiden die Serie mit 4:1 für sich. Der coolste Eisbär: wie Ty Ronning den entscheidenden Treffer in der 1. Overtime erzielt. Nach der letzten miesen Saison ohne Playoffs kehren die Eisbären somit wieder ins Finale zurück. „Wir haben unseren Job erledig, aber wir haben unseren Job noch nicht erledigt. Wir sind noch nicht fertig. Wir haben noch mehr Arbeit zu erledigen“, sagt Matchwinner Ty Ronning. Was er im Finale erwartet, ist klar. „Da wird es ans Eingemachte gehen. Das wird ein großartiges Finale“, so seine Prognose. „Die Jungs waren das ganze Jahr fantastisch. Sie haben stark gespielt und wissen, wie man gewinnt. Wir haben aus Schlüsselmomenten unser Kapital geschlagen. Wir sind froh, dass wir im Finale sind und werden das genießen“, lobt Trainer Serge Aubin, der in Spiel 1 (live ab 17. April um 19 Uhr) auf Lean Bergmann verzichten muss, der nach einer 2. Prügelei in den Playoffs gesperrt sein wird.

Für die Straubing Tigers geht eine starke Saison zu Ende. „Wir sind in einer Situation, in der wir lernen, die nächsten Stufen zu erreichen. Wir lernen, zu gewinnen und die Dynamik der Playoff-Serie zu optimieren. Und besser mit dem Druck umzugehen. Die Saison war ein hervorragender Lehrgang für die Zukunft“, sagt Tom Pokel, der seine eigene Zukunft in Straubing in den nächsten Tagen besprechen wird. „Jason und ich werden uns zusammensetzen in ein paar Tagen. Dann werden wir in aller Ruhe reden. Das ist ein hervorragender Verein. Eine hervorragende Klubführung. Straubing liegt mir sehr am Herzen.“ Nicht mehr Teil der Straubinger wird Sandro Schönberger sein. Er beendet nach 16 Jahren und 704 Spielen für Straubing seine Karriere. Sichtlich emotional war er nach seinem letzten Spiel. „Das wird jetzt schwierig für mich. Das ist unbeschreiblich. Ich hätte mir meine letzte Saison nicht besser ausmalen können, wie mit der Truppe da drüben“, sagt Schönberger. „In der Kabine ist jeder am Flennen. Ich hätte es jedem gegönnt: jedem von uns, jedem Fan, dem Verein, der Stadt“, sagt der Kapitän mit Tränen in den Augen.

Nachfolgend die Stimmen aus der 5. Runde des Playoff-Halbfinals übersendet durch MagentaSport.

Weiter geht es am Mittwoch in einer Woche mit der Finalserie zwischen den Pinguins Bremerhaven und den Eisbären Berlin – live und exklusiv ab 19 Uhr bei MagentaSport. Morgen gibt es das Frauen-WM-Viertelfinale mit dem Spiel Deutschland gegen Tschechien – ab 19.30 Uhr bei MagentaSport und zuvor ab 17 Uhr den WM-Test der Männer – ebenfalls gegen Tschechien – kostenlos und live bei MagentaSport.

Tobias Eder feiert das Tor zum 2:2 – © City-Press


Eisbären Berlin – Straubing Tigers 3:2 OT (Endstand Serie 4:1)
Berlin steht im Finale der Playoffs! Nach der schwachen Saison ohne Playoffs im letzten Jahr sind die Eisbären wieder ins Finale zurückgekehrt. Straubing beendet die starke Saison damit im Halbfinale der Playoffs und verabschieden sich in die Sommerpause. Den goldenen Treffer erzielte Ty Ronning, der bereits im vergangenen Jahr mit Ingolstadt im Finale stand und auch schon den letzten Siegtreffer in der Overtime dieser Serie erzielte.

Serge Aubin, Trainer Berlin: „Beide Teams haben sich ein großes Lob verdient. Natürlich sind wir über den Sieg sehr glücklich. Straubing hat uns einen richtigen Push gegeben. Ich bin sehr stolz auf meine Jungs. In einigen Spielen hat es die Overtime gebraucht und wir haben unseren Weg gefunden. (…) Die Jungs waren das ganze Jahr fantastisch. Sie haben stark gespielt und wissen, wie man gewinnt. Wir haben aus Schlüsselmomenten unser Kapital geschlagen. Wir sind froh, dass wir im Finale sind und werden das genießen.“

Ty Ronning, Siegtorschütze Berlin: „Das war ein Kampf einer Serie. Straubing gibt einfach nicht auf. Wir wussten, dass es ein Kampf bis zum Schluss werden wird. Wir hatten gehofft, dass es nicht bis in die 3. oder 4. Overtime geht. Wir haben unseren Job erledigt, aber wir sind noch nicht fertig. Wir haben noch mehr Arbeit zu erledigen.“
Was er über die Finalserie denkt: „Da wird es ans Eingemachte gehen. Die kleinen Plays, kämpfen, Schüsse blocken. Das wird ein großartiges Finale.“

Adrian Klein von den Straubing Tigers und Lean Bergmann von den Eisbären Berlin – © City-Press


„Alle sind am Flennen“ – Pokel will seine Zukunft in Straubing zeitnah klären

Tom Pokel, Trainer Straubing: „Gratulation an Berlin. Sie haben den Weg gefunden. Jedes einzelne Spiel war eng. Berlin hatte den entsprechenden Spielwitz, um die Tore zu schießen. Ich denke, wir hatten in Spiel 1, 2 und 3 die besseren Chancen gehabt, um zu gewinnen. Wenn man gegen ein Topteam wie Berlin spielt und diese Topchancen auslässt, dann ist das eine schwierige Aufgabe. Unsere Serie war dazu mit Spiel 7 im Viertelfinale auch länger. Dann das drittlängste Spiel in der Geschichte der DEL. Wir sind bei 14 Spielen in 26 Tagen. Das hat Substanz gekostet. (…) Wir hatten eine Opferbereitschaft, eine Arbeitswidmung. Wir sind ein Energieteam. Wir haben durch die Arbeit unseren Erfolg gehabt. Wir sind in einer Situation, in der wir lernen, die nächsten Stufen zu erreichen. Wir lernen zu gewinnen und die Dynamik der Playoff-Serie zu optimieren. Und besser mit dem Druck umzugehen. Die Saison war ein hervorragender Lehrgang für die Zukunft.“
Über seine Zukunft, Pokel wird auch mit anderen Klubs in Verbindung gebracht: „Das war eine sehr intensive Playoff-Serie. So wie die ganze Saison. Jason und ich werden uns zusammensetzen in ein paar Tagen. Dann werden wir in aller Ruhe reden. Das ist ein hervorragender Verein. Eine hervorragende Klubführung. Straubing liegt mir sehr am Herzen.“

Sandro Schönberger, Rekordspieler mit 704 Spiele für Straubing, beendet seine Karriere und war den Tränen nahe: „Das wird jetzt schwierig für mich. Ich kann keinem der Jungs einen Vorwurf machen. So viel Herz und Charakter. Das ist unbeschreiblich. Ich hätte mir meine letzte Saison nicht besser ausmalen können, wie mit der Truppe da drüben. (…) Was die letzten Jahre hier entstanden ist, ist ganz groß. Der ganze Verein ist extrem gewachsen. Wir sind in den ersten 3 Spielen ein Stück besser als Berlin. Wenn du da ein ziehst, ist es nochmal enger. Es ist ganz schwer die richtigen Worte zu finden. In der Kabine ist jeder am flennen. Ich hätte es jedem gegönnt. Jedem von uns, jedem Fan, dem Verein, der Stadt. Trotzdem können wir mit erhobenem Haupt rausgehen. Ganz Straubing kann Stolz auf uns sein. (..) Ich bin im Halbfinale angetreten, um ins Finale zu kommen. Wenn man sieht, wie eng es war, dann tut es doppelt weh. Diese 16 Jahren werde ich nie vergessen. So viele emotionale Momente.“

Sandro Schönberger von den Straubing Tigers – © City-Press


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Mittwoch, 17.04.24 – Finale 1
Ab 19 Uhr: Pinguins Bremerhaven – Eisbären Berlin
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Ab 19 Uhr: Eisbären Berlin – Pinguins Bremerhaven
Sonntag, 21.04.2024 – Finale 3
Ab 15 Uhr: Pinguins Bremerhaven – Eisbären Berlin
Dienstag, 23.04.2024 – Finale 4
Ab 19 Uhr: Eisbären Berlin – Pinguins Bremerhaven

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Donnerstag, 11.04.24
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Erster WM-Test – Männer
Donnerstag ab 17 Uhr live und kostenlos: Tschechien – Deutschland

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