
Berlin. (WL) Nach dem Ausscheiden in der CHL liegt der Focus der Eisbären Berlin jetzt auf das Erreichen der Play-offs in der DEL.
Trotz des Ausscheidens im Achtelfinale gegen das schwedische Spitzenteam Skellefteå AIK in der Champions Hockey League der Saison 2015/16, sahen die Verantwortlichen kleine Fortschritte gegenüber dem frühen Ausscheiden im letzten Jahr. Die Spiele in der Schweiz, Frankreich, Norwegen und Schweden waren eine schöne Abwechslung und die Heimpartien machten Lust auf mehr.
„Wir wollen die positiven Geschichten aus den Spielen gegen Skellefteå mitnehmen. Wir versuchen immer mit hohem Tempo zu spielen, das ist uns beispielsweise gegen die Schweden gut gelungen“, sagte Uwe Krupp vor der Partie gegen Düsseldorf. „Unser Unterzahl- und Überzahlspiel sind beides Bereiche in denen wir uns verbessern wollen“, nannte er Anknüpfungspunkte, an denen die Mannschaft arbeiten muss.
Ohne ihre Verletzten André Rankel, Frank Hördler und Mark Bell, sowie dem gesperrten Mark Olver mussten die Berliner das Spiel gegen den Tabellenelften aus Düsseldorf (liegen nur sieben Punkte hinter den Eisbären) bestreiten. Dagegen konnte der Deutsche Rekordmeister wieder auf Verteidiger Jonas Müller zählen. Der 19-Jährige hatte seine Ellbogenverletzung auskuriert. Kai Wissmann gab sein DEL-Debüt in der laufenden Spielzeit.
Die Berliner konnten viel Erfahrung aus diesen Partien sammeln und wollten den Schwung aus der CHL mitnehmen, um ihre erfolgreiche Heimbilanz (7 Spiele- 6 Siege) gegen die Düsseldorfer EG weiter auszubauen, was schliesslich auch gelang.
Vor 12.628 Zuschauern landeten die Hauptstädter in einem schlechten Heimspiel gegen die DEG mit viel Mühe einen 2:1 Arbeitssieg.
DEG Neuzugang Van der Gulik hatte für die Düsseldorfer Führung (23.) gesorgt. Olver (30.) und Noebels (57.) sorgten für den Berliner Sieg. Am Sonntag reisen die Eisbären nach Augsburg. Kommendes Wochenende stehe gleich zwei Heimspiele gegen Nürnberg und Hamburg auf dem Programm.


