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Amberg. (PM ERSC) In der Eishockey-Bayernliga haben sich letztendlich der EHC Königsbrunn und der TEV Miesbach für die Final-Playoffs qualifizieren können. Für den ERSC... Beim ERSC Amberg ist man stolz auf Mannschaft, Fans und Partner

Amberg. (PM ERSC) In der Eishockey-Bayernliga haben sich letztendlich der EHC Königsbrunn und der TEV Miesbach für die Final-Playoffs qualifizieren können.

Für den ERSC Amberg war in den Viertelfinal-Playoffs gegen den Hauptrundenersten Miesbach Endstation. Schade, dass durch den geänderten Modus die beiden besten Teams der Hauptrunde so früh in der entscheidenden Phase der Playoffs gleich aufeinandertrafen. Bei den Wild Lions sind die Verantwortlichen dennoch mit dem Saisonverlauf, speziell mit den Leistungen von Mannschaft und Trainern voll zufrieden. Der sportliche Leiter, Chris Spanger, zog schon mal symbolisch seinen Hut vor dem Team und auch Frank Jacobi reihte sich ein: „Sehr erfolgreich, auch wenn die Saison leider etwas zu früh für uns zu Ende war“, meint der Vize-Vorstand Frank Jacobi, der besonders auch einen Dank an die Sponsoren schickte „ohne deren Hilfe vieles so nicht möglich gewesen wäre“.

Die Zahlen belegen, dass man berechtigt auf die sportlichen Leistungen im zweiten Jahr nach dem Bayernliga-Aufstieg stolz sein darf.
In der Hauptrunde belegte das Team mit den Coaches Dirk Salinger und Bernhard Keil nach 28 Begegnungen den 2.Rang mit 59 Punkten und einem Torverhältnis von 108:70. Nach der Vorrunde noch auf dem 8.Platz, stellten die Löwen das beste Rückrundenteam, hatten unter anderem eine Serie von neun Siegen am Stück vorzuweisen.
In der Aufstiegs-Platzierungsrunde wurde nur hauchdünn der Gruppensieg verpasst, stand am Ende ebenfalls der 2.Platz, ehe man im Playoff-Viertelfinale nach drei Spielen an Miesbach scheiterte. Besonders vor heimischem Publikum war der ERSC kaum zu bezwingen und gewann 15 der 19 Begegnungen. An Freitagen waren die Löwen besonders „inspiriert“, gab es für die Gästeteams nichts zu erben – alle neun Paarungen entschieden die Jungs von Salinger für sich und machten das Stadion am Schanzl zu einer „Festung“.
Die intensive Arbeit der Coaches trug gerade bei den „Special Teams“ Früchte: Die Wild Lions hatten die beste Unterzahlquote, erreichten im „Penalty Killing“ 84,4% und auch bei der eigenen Überzahl war Amberg mit einem Powerplay von 26.1% in den Spitzenrängen.

Top-Scorer wurde Brett Mennear mit 48 Punkten, gefolgt von Felix Köbele (44), Marco Pronath (43) und Michael Kirchberger (42). Die meisten Treffer erzielten Köbele (21), vor Mennear (20) und Kirchberger (16), gefolgt von Pronath und Shawn Campbell (je 15). Erfolgreichste Vorbereiter waren Mennear und Pronath mit je 28 Assist, knapp vor Tanner Campbell (27). Der Kanadier führt auch die Strafzeitentabelle der Löwen mit 65 Minuten an, mit etwas Abstand folgen Benjamin Frank (44) und Daniel Krieger (42). Nicht zu vergessen auch die Leistungen von Timon Bätge, einem der besten Torhüter des Klassements.

Die starken Vorstellungen wirkten sich auch auf die Besucherzahlen aus, die sich steigerten, je länger die Saison dauerte. Am Ende waren es knapp 13.300 Zuschauer in 19 Heimspielen, was einem Schnitt von 700 entspricht. In drei Begegnungen wurde die 1.000er-Grenze deutlich überschritten. Zudem konnten für die Heimspiele des ERSC vom Sender „SpradeTV“ über 3.000 Buchungen gemeldet werden.
Doch nach der Saison ist vor der Saison – die Vorbereitungen auf die kommende Spielzeit – unter anderem die Gespräche mit den Spielern – stehen an oder sind bereits im vollen Gange. Als erster hatte Kapitän Kevin Schmitt seine Bereitschaft für die Spielzeit 2023/24 gegeben, als nächster folgte Shawn Campbell. Der Deutsch-Kanadier, der auch auf dem Wunschzettel anderer Vereine stand, verlängerte letzte Woche. Für Spanger ist bei der Besetzung des Kaders eines besonders wichtig: „Der Teamgeist in der Mannschaft war einfach überragend, den benötigen wir auch in der nächsten Spielzeit“.

Sprüche:
„Für jeden Gegner darf es kein Vergnügen bereiten, freitags nach Amberg fahren zu müssen.“
(Coach Dirk Salinger)

„Ich habe keine Ahnung, wer und wie das ausgewürfelt hat“.
(Salinger nach Veröffentlichung des Aufstiegsrunden-Spielplans, wonach der ERSC dreimal nacheinander auswärts anzutreten hatte.)






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