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Wolfsburg. (EM) Wolfsburgs Manager Charly Fliegauf hat seine Personalplanungen für die Spielzeit 2020/2021 weitestgehend abgeschlossen. Aktuell umfasst der Kader der Grizzlys 24 Spieler (3... Bei diesen DEL-Klubs könnten zwei Ex-Wolfsburger zukünftig spielen

Stürmer Brent Aubin – © ISPFD Nbg

Wolfsburg. (EM) Wolfsburgs Manager Charly Fliegauf hat seine Personalplanungen für die Spielzeit 2020/2021 weitestgehend abgeschlossen.

Aktuell umfasst der Kader der Grizzlys 24 Spieler (3 Goalies, 8 Verteidiger und 13 Stürmer). Schon seit einigen Tagen befindet sich das Team im Eistraining. Soweit also alles „fast normal“ bei den VW-Städtern, wäre da nicht Corona und die Frage nach der Zulassung von Zuschauern, die alle anderen 13 Ligarivalen ebenso stark beschäftigt. Geduld ist auch hier bei den Verantwortlichen in Wolfsburg gefragt, wenngleich man fast ligaweit die Aussagen der Politik der letzten Tage positiv zur Kenntnis nimmt.

Eine klare Meinung vertritt Manager Charly Fliegauf gegenüber Sportbuzzer.de zur Frage, ob man den Abstieg in dieser Saison aussetzen sollte. „In Anbetracht der wirtschaftlichen Situation wäre ein Aussetzen des Abstiegs absolut sinnvoll“, so der gebürtige Peitinger gegenüber Sportbuzzer.

Fliegauf, der in all den Jahren seiner Managertätigkeit immer wieder ausgezeichnete Transfers tätigte, hat in Punkto Kaderplanung seine Hausaufgaben gemacht. Den neun Neuzugängen Lois Spitzner, Maximilian Adam (beide Kassel Huskies), Phil Hungerecker (Adler Mannheim), „Königstransfer“ Dustin Strahlmeier (Schwenninger Wild Wings), Janik Möser (Adler Mannheim), Phillip Bruggisser (Krefeld Pinguine), Matti Järvinen (KapPa Kuopio), Max Görtz (Malmö IF) und Jordan Boucher (Örebro HK) stehen zehn Abgänge gegenüber.

Wade Bergman (links, Fischtown Pinguins Bremerhaven) und Laurin Braun (ERC Ingolstadt)
Foto: ISPFD

Allrounder Christoph Höhenleitner beendete bekanntlich seine Karriere. Für ihn angelte sich Fliegauf Janik Möser aus Mannheim. Nick Latte zieht es nach zwei eher bescheiden ausgefallenen Jahren weiter zum Ligarivalen Straubing. Torwart Felix Brückmann geht den Weg umgekehrt und steht nach sechs Jahren in Niedersachsen fortan wieder für die Adler im Tor. Eric Valentin spielt zukünftig fest bei den Kassel Huskies in der DEL2. Lucas Lessio, der Anfang November 2019 ein Grizzly wurde, entschied sich für das „Projekt“ Krefeld und der Däne Mikkel Aagaard wechselt zu MODO nach Schweden.

Noch offiziell ohne neuen Klub sind Marius Möchel (29, Stürmer), Wade Bergman (30, Verteidiger), Alexander Johansson (SWE, 31, Stürmer), und Brent Aubin (34, Stürmer).

Wade Bergman und Brent Aubin bleiben wohl in der DEL

Gerüchten zufolge sollen Bergman und Aubin aber bereits neue Arbeitgeber in der DEL gefunden haben. Aufgrund einer Krefelder Indiskretion soll durchgesickert sein, das Wade Bergman nach zwei Spielzeiten in Bremerhaven und zuletzt zwei Jahren in der VW-Stadt seine fünfte DEL-Spielzeit im Krefelder Trikot absolvieren soll. Offiziell bestätigt ist der Wechsel bislang noch nicht.

Brent Aubin spielte nach drei Jahren in Salzburg und einem Jahr in München die letzten sieben Spielzeiten für die Grizzlys. Auf seiner Instagram-Webseite kann man aber den scheinbar zukünftigen Klub Aubins bereits nachlesen. Dort steht: „Professional Hockey Player @iserlohnroosters_official @penny.del“. Damit sind eigentlich keine Fragen mehr offen!

Aubin scheint also in der neuen Spielzeit den Rooster auf dem Trikot zu tragen. Und das möglicherweise sogar nach einem erfolgreichen Einbürgerungstest als nicht mehr transferkartenpflichtiger Spieler.
In der vergangenen Spielzeit erzielte er 14 Tore und bereitete 19 Treffer vor. In seiner DEL-Karriere brachte er es bislang auf 399 Spiele mit 275 Scorerpunkten (137 Tore, 138 Assist). Bei den Grizzlys war Aubin bei den Fans ein Publikumsliebling, intern ein geschätzter Teamplayer und auf dem Eis ein gefürchteter Torjäger. Er würde also durchaus ins Anforderungsprofil der Roosters passen.

Auch hier steht die offizielle Bestätigung des Wechsels noch aus, wenngleich Aubin ihn ja fast schon höchstpersönlich mehr als nur „angedeutet“ hat.

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Sollte man, um ein Wettrüsten zu vermeiden, in der kommenden Saison kein Team aus der DEL absteigen lassen und den DEL2 Meister in der Saison 21/22 in die DEL aufnehmen?

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