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Bayreuth. (PM Tigers) Ein intensiver Dreierpack wartet rund um den 2. Advent auf die Bayreuth Tigers: Mit einer Reise zum EV Füssen startet man... Bayreuth Tigers: Füssen, Lindau und Tölz im Zwei-Tages-Rhythmus

Marc Vorderbrüggen – © Karo Vögel

Bayreuth. (PM Tigers) Ein intensiver Dreierpack wartet rund um den 2. Advent auf die Bayreuth Tigers: Mit einer Reise zum EV Füssen startet man am Freitag (19:30 Uhr) ins Wochenende, ehe am Sonntag um 18 Uhr die EV Lindau Islanders im Tigerkäfig gastieren.

Auf den üblichen Doppelspieltag folgt am Dienstag (19:30 Uhr) ein weiteres Heimspiel, wenn die Tölzer Löwen in der Wagnerstadt gastieren. Hier wird die aufgrund der Probleme mit der Kühlanlage im Eisstadion verschobene Partie vom 10. Spieltag nachgeholt, die ursprünglich für den 27. Oktober angesetzt war.

Nach 21 absolvierten Partien liegt der EV Füssen auf dem 10. Tabellenplatz und damit auf dem letzten Rang, der zum Einzug in die Pre-Playoffs berechtigt. Nach einigen Schwierigkeiten im Sommer tritt man mit einer sehr jungen Mannschaft an, in der sich sehr viele Eigengewächse finden. Mit Julian Straub findet sich ein „echter Füssener“ an der Spitze der teaminternen Scorerwertung (7 Tore + 14 Vorlagen). Ihm folgen Anton Zimmer (9 + 5) und Eetu-Ville Arkiomaa (6 + 8). Im Tor ist Benedikt Hötzinger die klare Nummer 1, seine Fangquote liegt bei knapp über 90 Prozent. Die Allgäuer warten mit drei Siegen (in Lindau, beim SC Riessersee und gegen Peiting) und einer Niederlage (gegen Memmingen) auf die Tigers. Mit bisher nur 50 eigenen Toren stellt der EVF die schwächste Offensive der Liga.

Ganz anders sieht es da beim EV Lindau aus: Die Islanders haben ihre letzten vier Partien verloren, zuletzt gab es am vergangenen Sonntag eine 3:4-Niederlage nach Verlängerung gegen Aufsteiger Stuttgart. Trotzdem findet man sich mitten in den Pre-Playoff-Rängen wieder und steht aktuell auf Tabellenplatz 9. Topscorer im Team von Trainer John Sicinski ist der Kanadier Zachary Kaiser (10 + 10), ihm folgen Routinier Adriano Carciola (10 + 9) und Nicolas Strodel (7 + 10). Im Tor setzt man am Bodensee auf Dieter Geidl, der eine Fangquote von 90,4 Prozent aufweist und schon zwei Shutouts feiern konnte.

Die Tölzer Löwen versuchen derweil, den Anschluss an den so wichtigen 10. Platz herzustellen: Nach weitgehend verkorkstem Saisonstart holte man mit Axel Kammerer einen neuen Trainer ins Oberland, um den Turnaround einzuleiten – aktuell beträgt der Rückstand auf den EV Füssen 7 Punkte. Zuletzt konnte man in drei der letzten vier Spiele Punkte sammeln, einzig gegen Ligaprimus Weiden blieb man bei der knappen 5:6-Niederlage ohne Ertrag. Topscorer der Löwen ist Marc Schmidpeter (8 + 11) gefolgt von Topi Piipponen (5 + 13) und Reto Schüpping (9 + 7). Im Tor hat Enrico Salvarani alle (!) Minuten für sein Team absolviert, dabei liegt seine Fanquote bei 88,7 Prozent. Am Sonntag haben die Löwen spielfrei, sodass man ausgeruht nach Bayreuth reisen kann.

Auf die drei anstehenden Gegner in der nächsten fünf Tagen blickt Assistant-Coach Marc Vorderbrüggen voraus: „Morgen sind wie in Füssen, die im Augenblick sehr gut sind. Sehr gefährlich und aggressiv im Forecheck. Sie sind sehr hartnäckig und schicken immer wieder ein, zwei Leute nach. Sie haben zudem, auch wenn das die Zahlen vermeintlich nicht immer hergeben, ein gutes Goaltending. Hötziger macht gerade einen guten Job. Wir müssen uns defensiv gegen Füssen besser unterstützen, die Spielzüge schnell unterbinden, was uns zuletzt gegen Heilbronn nicht so gut gelungen ist. Im Angriff werden wir versuchen schnell durch die neutrale Zone zu kommen – nicht so viel von links nach rechts sondern geradlinig. Wir müssen viel Betrieb vor deren Tor machen, die Zweikämpfe annehmen und ihre Box auseinanderziehen, sodass wir hier in die Zwischenräume kommen.“

„Lindau hat sich zuletzt einen Ausrutscher gegen Stuttgart erlaubt aber auch diese Spiele sind keine Selbstläufer mehr. Wir haben das gegen uns selbst gesehen, dass man sich sehr schwer tun kann. Lindau selbst spielt sehr kompakt. Dies müssen sie auch weil ihnen derzeit einige Spieler fehlen und Stürmer in die Verteidigung rutschen. Trotzdem bleiben sie gefährlich. Vor allem mit dem Mann, den sie immer rausschicken werden. Sie sind sehr gut im „Rush“ und haben einen direkten Zug zum Tor. Das müssen wir im besten Fall unterbinden und selbst die Scheibe gut laufen lassen, denn Lindau spielt gerne Mann gegen Mann. Drei gegen drei unten und zwei gegen zwei oben. Wir müssen die Scheibe einfach vors Tor kriegen – dann tun sie sich schwer.“

„Tölz ist im Augenblick vom Tabellenstand nicht dort wo sie hingehören. Die haben einen guten Kader. Wir haben das selbst in Tölz erlebt wo wir uns sehr schwergetan haben. Auch Tölz spielt sehr kompakt, sie verteidigen von der Mitte nach Außen und haben zwei, drei richtig gute Jungs dabei. So junge Wilde, die viel Eiszeit bekommen, Dampf machen und das Vertrauen, das sie von Axel Kammerer geschenkt bekommen, damit zurückzahlen. Wir müssen hier versuchen, die drei Reihen, mit denen sie meist unterwegs sind, früh unter Druck zu setzen. Die Energie rausnehmen und mit einem guten Körperspiel unser System über 60 Minuten durchziehen. Dann können wir richtig gut sein. Ansonsten wird es ein sehr schweres Stück Arbeit.“

Die Tigers werden mit unveränderten Kader, im Vergleich zur letzten Partie gegen Heilbronn, in die anstehende Dreier-Serie starten, müssen nach dem Spiel in Füssen jedoch auf Samuel Schindler verzichten. Der junge Defender ist in den vorläufigen Kader der deutschen U20-Nationalmannschaft für die kommende Weltmeisterschaft in Schweden berufen worden und nimmt somit an der ersten Vorbereitungsphase teil, die vom 11. – 18. Dezember in Füssen stattfindet.
-kno-


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