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Bayreuth. (PM Tigers) Nach den beiden gesammelten Punkten vom vergangenen Wochenende wollen die Bayreuth Tigers nachlegen und haben dazu wie gewohnt zwei Aufgaben vor... Bayreuth: Teufel und Wölfe vor der Brust

Jubel bei den Bayreuth Tigers – © Karo Vögel / Archiv

Bayreuth. (PM Tigers) Nach den beiden gesammelten Punkten vom vergangenen Wochenende wollen die Bayreuth Tigers nachlegen und haben dazu wie gewohnt zwei Aufgaben vor der Brust.

Am Freitag (20 Uhr) gastiert der EC Bad Nauheim, gegen den der erste Saisonsieg gelungen war, im Tigerkäfig. Am Sonntag (18:30 Uhr) geht es zum zweiten Derby der Saison nach Selb, wo man die Niederlage aus dem ersten Duell ausmerzen will.

In der hessischen Kurstadt hat man sich nach einem Fehlstart mit vier Niederlagen zu Saisonbeginn berappelt und sich in der Tabelle auf den 6. Rang vorgearbeitet. Zuletzt gelangen drei Siege in Serie gegen Landshut, Heilbronn und am Sonntag – begleitet von zahlreichen Fanbussen – in Krefeld. Mit 44 Treffern stellt man die zweitbeste Offensive der Liga, kassierte aber auch schon 40 Gegentore. Topscorer im Team von Trainer Harry Lange ist der US-Amerikaner Tim Coffmann (8 Tore + 6 Vorlagen) vor Tobias Wörle (3 + 10) und den weiteren Kontingentstürmern Taylor Vause (5 + 8), Jerry Pollastrone (4 + 9) und Jordan Hickmott (7 + 6). Punktbester Verteidiger ist Kevin Schmidt (2 + 8). Im Powerplay liegen die Roten Teufel bei 20,5 Prozent Erfolgsquote, im Penaltykilling bei 73 Prozent.

Die Selber Wölfe starteten mit drei Siegen aus vier Spielen in die Saison, es folgte dann aber eine Serie mit acht Niederlagen, ehe am Sonntag ein 3:2 nach Penaltyschießen in Crimmitschau gelang. Die Hochfranken kassierten im bisherigen Saisonverlauf ähnlich viele Gegentore wie die Tigers, konnten aber deutlich mehr Treffer erzielen. Auch in Selb sind es die Kontingentspieler, die im Scoring führen: Nick Miglio (7 + 8), Brett Thompson (3 + 9), Mark McNeill (5 + 6) und Verteidiger Peter Trska (4 + 5), der seinen Vertrag in dieser Woche um gleich drei Jahre verlängert hat, tragen die Hauptlast in der Offensive. In den „special teams“ präsentieren sich die Wölfe wechselhaft: Mit 10,5 Prozent Erfolgsquote im Powerplay steht man im Ligaranking ganz unten, im Unterzahlspielt mit über 80 Prozent im oberen Drittel der DEL2.

Die Tigers wollen am Wochenende den Aufwärtstrend der vergangenen Spiele fortsetzen. Neben zwei gesammelten Punkten funktionierte auch das Powerplay in den beiden letzten Spielen deutlich besser: 3 der 5 Gelegenheiten konnten genutzt werden. „Daran haben wir weitergearbeitet und wollen die nächsten Schritte machen. Am Freitag treffen wir auf einen Gegner der sehr stark spielt und in Unterzahl sehr aggressiv agiert“, blickt Coach Marc Vorderbrüggen voraus: „In Selb haben wir ein Derby vor der Brust und wollen – wie auch Freitag – unser Spiel spielen, viele Scheiben zum Tor bringen und es besser als im ersten Derby machen. Dazu müssen wir alles abrufen und jeder muss hart arbeiten. Die Unterstützung der Fans am vergangenen Wochenende hat uns sehr geholfen und die brauchen wir erneut.“ Branden Gracel wird am Wochenende seinen Einstand feiern. Wie sich die Formationen am Wochenende zusammenfinden, wird sich teils erst im Laufe des Freitag entscheiden, da manche Spieler angeschlagen oder erkrankt sind.
-kno-

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