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Bayreuth. (PM Tigers) Ein Spiel auf Augenhöhe sah man in den ersten 20 Minuten im Oberfranken-Derby gegen die Selber Wölfe, die insgesamt ein leichtes... Bayreuth: Erstes Derby der Saison geht nach Hochfranken …

Nick Miglio jubelt für Selb – © Mario Wiedel

Bayreuth. (PM Tigers) Ein Spiel auf Augenhöhe sah man in den ersten 20 Minuten im Oberfranken-Derby gegen die Selber Wölfe, die insgesamt ein leichtes Chancenplus aufweisen konnten.

Eine dieser Möglichkeiten ergab sich schnell, in der 2. Minute, als man in Unterzahl die Scheibe im Drittel der Tigers „stehlen“ konnte – aber in diesem Fall nicht verwertete. Weitestgehend neutral gestalteten sich die die Folgeminuten im Nachgang. Für die Tigers war es Kretschmann, der zwei Mal in kurzer Abfolge zu zentral auf den gegnerischen Goalie zielte und diesen damit vor wenig Probleme stellte. Anders gestaltet sich dies nach 13 gespielten Minuten auf der Gegenseite, als Trska die Scheibe an der blauen Linie führte, diese nach vorne legte, kurz verzögerte und Schmidt mit einem platzierten Schuss zur Führung keine Chance ließ. Eine daraufhin eingeleitete Druckphase der Gastgeber, bei welcher man kurzfristig fast wie im Powerplay agierte und bei welcher Selb drei unerlaubte Weitschüsse innerhalb weniger Augenblicke nehmen musste, führte bis dato nicht zum Erfolg.

Das im ersten Abschnitt noch zu beobachtende Chancenplus der Gäste drehte sich im Mittelabschnitt zu Gunsten der Tigers, die jedoch kein Kapital daraus schlagen konnten. Slavetinksy versuchte sich schnell nach Wiederbeginn, dessen Schuss von Bindels noch abgefälscht wurde aber am Ende bei Bitzer landete. Als Stephan für zwei Minuten von der Strafbank zuschauen musste, formierten sich die Gastgeber geschickt in der Angriffszone – Thompson nahm die Möglichkeit aus der Halbdistanz abzuziehen und traf zum 0:2. Auch als sich die Gastgeber vermehrt im Angriff befanden und Ewanyk sowie Blomqvist zur Hälfte des Abschnitts jeweils doppelt probieren durften und auch Bindels, der eine Scheibe sofort nach dem Bully auf Bitzer brachte, konnte dieser nicht überwunden werden. Als Schumacher und Gelke gemeinsam auf die Strafbank wanderten, diese abgelaufen war und der Selber Angreifer der Wölfe nach der Rückkehr auf die Eisfläche an die Scheibe kam, lief dieser allein auf Schmidt zu, der stark reagierte und damit einen höheren Rückstand vor der zweiten Pause verhinderten konnte.

Dieses Vorhaben bzw. der Ansatz war schnell dahin, als man den Schlussabschnitt begann. Mit einer kalten Dusche – und einem Doppelschlag innerhalb von 25 Sekunden, den McNeill besorgte und wo man wenig konsequent agierte auf Seiten der Tigers, die Selber beim ersten Tor beinahe einlud – geriet man mit 0:4 in Rückstand. In der Folge spürte man ein deutliches Aufbäumen der Bayreuther, die den jetzt auf die Defensive bedachten Wölfen einheizten. Es dauerte jedoch bis zur Mitte des Abschnitts, als nach einem aus spitzem Winkel von Blomqvist abgegebenen Schuss Cornet an die Scheibe kam und den ersten Treffer des Abends für die Tigers erzielte. Nachdem in der Folge Cabana scheiterte, schnappte sich Järveläinen die Scheibe, lief über die rechte Seite ins Drittel und stellte auf 2:4. Hätte, ja hätte man im kurz darauf folgenden Powerplay seine durchaus vorhandenen Möglichkeiten nutzen können, hätte es sicher nochmals spannend werden können.
Und auch ein weiteres Überzahlspiel blieb ungenutzt, als Miglio für zwei Minuten sitzen musste. Als dieser zurückkam, und clever freigespielt wurde, setzte er den Schlusspunkt zum verdienten Sieg der Selber, die ihre Chancen an diesem Abend konsequent nutzen konnten.
-av-

Bayreuth Tigers vs. Selber Wölfe 2:5 (0:1, 0:1, 2:3)
Bayreuth:
Schmidt, Steinhauer – Stephan (2), Slavetinsky, Raab, Nikkilä, Kurz, Pokovic, Schuster, Dietmann – Ewanyk (2)Bindels, Kretschmann, Cabana, Blomqvist, Cornet, Järveläinen, Meier, Roach, Schumacher (4), Fabian
Selb: Bitzer, Weidekamp, Trska (2), Deeg, Martinovic, Flade, Silbermann, Schaaf, Gimmel – Gelke (2), Kruminsch, Schwamberger, Miglio (2), Thompson, McNeill, Hlozek (4), Hammerbauer, Naumann, Kuqi, Noack (2), Woltmann
Schiedsrichter: Hinterdobler, Kapzan – Laudenbach, Pletzer
Zuschauer: 2.712
Strafen: Bayreuth: 8 Selb: 12 PP: Bayreuth: 0/4 Selb: 1/2
Torfolge: 0:1 (13.) Trska (Deeg), 0:2 (22.) Thompson (Miglio, Trska) PP1, 0:3 (41.) McNeill (Gelke, Schwamberger), 0:4 (42.) McNeill (Miglio, Thompson), 1:4 (48.) Cornet, 2:4 (50.) Järveläinen, 2:5 (57.) Miglio (Hammerbauer, Schwamberger)


Wölfe entscheiden Oberfrankenderby für sich

Selb. (PM Wölfe) Zum Derby gastierten die Selber Wölfe im Bayreuther Tigerkäfig.

Über weite Strecke waren die Jungs von Wölfe-Coach Waßmiller die spielbestimmende Mannschaft, die nach McNeills Doppelschlag zwischenzeitlich mit 0:4 in Führung ging. Auch wenn die Tigers im Schlussabschnitt kurzzeitig nochmal ins Spiel kamen, entführten die Wölfe am Ende verdient die drei Punkte aus der Wagnerstadt.

Trska bringt Wölfe in Front

Der Start der Partie war für die Selber Wölfe sicherlich alles andere als optimal. Nur wenige Sekunden waren gespielt, als Trska gleich die erste Strafe wegen Beinstellens kassierte. Doch viel anbrennen ließ die Wölfe-Defensive in Unterzahl nicht, sodass man nach überstandener Strafzeit zunehmend besser ins Spiel kam. Und so war Trska dann auch derjenige, der die Wölfe zum ersten Mal auf die Anzeige brachte: Nachdem Hammerbauer die Scheibe an der blauen Linie im Selber Angriffsdrittel halten konnte, überwand er mit einem starken Schuss Tigers-Keeper Schmidt erstmalig an diesem Abend.

Wölfe bauen Führung aus

Im Mittelabschnitt waren es die Bayreuth Tigers, die eine frühe Strafe zogen. Und die Selber Wölfe machten es in Überzahl besser als Hausherren: Als die Waßmiller-Schützlinge für mächtig Betrieb vor dem Bayreuther Tor sorgten, erhöhte Thompson auf 0:2. Im Anschluss kamen zwar auch die Gastgeber zu einer guten Chance, als Cornet nach einer kurzen Unachtsamkeit in der Selber Defensive alleine vor Bitzer auftauchte.
Spielbestimmend waren aber trotzdem mehr und mehr die Jungs um Wölfe-Kapitän Gelke, der zum Ende des Drittels selbst sogar noch die Chance hatte, im Alleingang auf 0:3 erhöhen, als er von der Strafbank zurückkehrte. Gegen Keeper Schmidt blieb er diesmal aber nur zweiter Sieger, sodass es vorerst beim 0:2 bleiben sollte.

Tigers kommen nochmal ins Spiel

Zu Beginn des letzten Drittels schockten die Selber Wölfe die Gastgeber, die sich für den Schlussabschnitt sicherlich nochmal einiges vorgenommen haben, mit einem frühen Doppelschlag durch McNeill, der damit seine ersten beiden Treffer für die Wölfe verbuchte. Endgültig war den Tigers der Zahn mit diesem zwischenzeitlich recht deutlichen Ergebnis aber noch nicht gezogen. Als Cornet in der 49. Minute die Scheibe irgendwie zum Anschlusstreffer an Bitzer vorbeibrachte, wurde bei den Bayreuthern nochmal Energie frei. Järveläinen verkürzte wenig später auf 2:4 und als Noack und Miglio im Anschluss in die Kühlbox verdonnert wurden, kam teilweise nochmal Gefahr vor dem Selber Kasten auf. Das Penalty Killing unserer Jungs hielt dem Druck jedoch stand. Im Gegenzug vollendete Miglio von der Strafbank kommend einen schön herausgespielten Spielzug mit dem 2:5 und sicherte seinen Jungs damit den verdienten Derbysieg.

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