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Neuwied. (PM) Er war das Puzzleteil, nachdem die Bären des EHC Neuwied in den vergangenen Tagen gesucht haben: Justin Smith. Der Kanadier besetzt die zweite...

Neuwied. (PM) Er war das Puzzleteil, nachdem die Bären des EHC Neuwied in den vergangenen Tagen gesucht haben: Justin Smith. Der Kanadier besetzt die zweite Kontingentstelle bei den Bären, entschied sich für einen Verbleib in Neuwied. Zwei Trainingstage in Hennef und Troisdorf sowie das Testspiel bei den Amateuren der Kölner Haie lang hatten sich Neuwied und Smith beschnuppert, danach reiste der Stürmer gleich mit in die Deichstadt. Gestern nun konnten Verein und Spieler alle Modalitäten klären und Nägel mit Köpfen machen.

„Hol ein Stück Papier, den nehmen wir“, flachste EHC-Trainer Bernd Arnold noch am Samstag im Trainingslager. Das Team hatte gerade das Eistraining begonnen, es war die erste gemeinsame Einheit mit Smith. Der hatte auf Anhieb die ersten beiden Scheiben im Netz untergebracht, Arnold verlangte umgehend nach einem Stück Papier, um sich die Dienste des Kanadiers zu sicher. Nicht ganz ernst gemeint, doch der erste gute Eindruck bestätigte sich in den weiteren Trainingseinheiten und im Testspiel gegen die Amateure der Kölner Haie, in denen Smith auch einen Treffer zum klaren 9:2-Erfolg beitrug.

„Wir freuen uns auf Justin“, sagt der EHC-Vorsitzende Wolfgang Schneider. „Er passt prima in die Sturmreihe mit Slava Tokarev und Jörg Noack. Die beiden sind sehr spielstark, Justin ist zudem ein harter Arbeiter, der vor allem vor dem Tor viel bewegt. Ich denke, die drei werden sich prima ergänzen.“

Justin Smith war in den vergangenen vier Spielzeiten in der NCAA aktiv, spielte in der Division 1 für das College RPI (Rensselear Poly Inst). Bei den Bären wird der Kanadier mit der Rückennummer 28 auflaufen. „Ich habe mich für Neuwied entschieden, weil mir Spieler und Trainer auf Anhieb sympathisch waren“, sagt Smith. „Außerdem freue ich mich auf die Möglichkeit, in einer solch starken Liga zu spielen.“ Seine erste Trainingseinheit absolvierte der Kanadier am vergangenen Samstag übrigens nicht auf dem Eis, sondern in Halle vier der Sportschule in Hennef. „Meine ersten Eindrücke waren in der Tat recht witzig, auf dem Trainingsplan stand eine ziemlich fordernde Einheit mit dieser Aerobic-Trainerin. Das war schon ein bisschen verrückt.“

Was man vom Stürmer Justin Smith erwarten darf, beantwortet man am besten mit seinen eigenen Worten: „I am a power forward, like to shoot the puck, make plays with my teammates, crash the net and throw some hits.“ Kurzum: Genau das, wonach die Bären gesucht haben.

 

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