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Neuwied. (PM EHC) Jetzt hängt es vom kommenden Freitag ab, ob der EHC „Die Bären“ 2016 am Sonntag noch einmal in die eigene Halle... Bären drehen erst zu spät auf

© EHC Neuwied Media/PR

Neuwied. (PM EHC) Jetzt hängt es vom kommenden Freitag ab, ob der EHC „Die Bären“ 2016 am Sonntag noch einmal in die eigene Halle zurückkehrt, oder ob die Endspielserie um die Meisterschaft in der Regionalliga West nach der dritten Partie in Duisburg endet und die Sommerpause beginnt.

Der EHC verlor vor der großartigen Kulisse von 1419 Zuschauern mit 3:5 (1:2; 0:1; 2:2).

Warum die Duisburger in dieser Saison die wenigsten Gegentore kassiert haben, zeigten sie am Sonntagabend im Icehouse. Die Souveränität in der Abwehr, die die Füchse an den Tag legten, ist mehr als Regionalliga-Level. Weil die Bären gleichzeitig nicht die Form der vergangenen Wochen erreichten, fanden sie 50 Minuten lang nicht richtig in die Partie. Sie hatten kaum Drangphasen, auch im Zusammenspiel und Aufbau gab es diesmal Schwächen. Dabei fing das zweite Finale noch perfekt an für die Gastgeber. In Überzahl traf Daniel Vlach zum 1:0 (4.). Ein Dosenöffner nach der zu-Null-Niederlage vom Freitag? Nicht wirklich. Das Geschehen verlagerte sich alsbald in die Neuwieder Zone. Die Mannschaft von Leos Sulak geriet unter Druck, da waren Gegentore die fast schon logische Folge. Ein Konter von Kevin Wilson (14.) und ein x-ter Nachschuss von Sören Hauptig in Überzahl (19.) verschafften dem EVD den verdienten und leistungsgerechten Vorsprung nach 20 Minuten. Zuvor hatte Schlussmann Jendrik Allendorf mehrfach glänzend reagiert. Gegen Wilson und Hauptig war er jedoch machtlos.

Es spricht für sich, dass der Favorit es verstand auch einen knappen Vorsprung mit überwiegend Defensivgedanken im Kopf erfolgreich zu verteidigen. Fast alle Neuwieder Bemühungen prallten im zweiten Abschnitt an der rundum überzeugenden Gästemannschaft ab. Mit Ausnahme eines Schusses von Daniel Vlach aus der Nahdistanz, den Etienne Renkewitz mit dem Schoner großartig abwehrte, besaß das Sulak-Team nur wenige nennenswerte Möglichkeiten. Beide Teams neutralisierten sich im Mittelabschnitt weitestgehend, wenn da nicht der brachiale Schlagschuss von Kevin Wilson gewesen wäre. Vor zwei Jahren scorte er für Neuwied am laufenden Band, jetzt trifft er für Duisburg – und das in der 36. Minute bereits zum zweiten Mal in dieser Partie an alter Wirkungsstätte. Der EHC kassierte zu viele unnötige Strafzeiten, aus denen nach Hauptig und Wilson auch Derek Mecrones Profit schlug. Lennart Schmitz spitzelte die Scheibe mit der Kelle gerade noch weg, bevor Allendorf sie mit dem Fanghandschuh blockieren konnte, und Mecrones netzte ein (45.).

Aber die Bären wären nicht die Bären, wenn sie nicht trotzdem an ihre Chance glauben würden. Janeck Sperling weckte noch einmal Hoffnungen beim Neuwieder Anhang (50.), der die Mannschaft lautstark nach vorne peitschte. Es folgte die mit Abstand beste Phase der Heimmannschaft, die ihnen sogar noch den Anschlusstreffer durch Fabian Hast bescherte (53.). Das Icehouse bebte, Zeit und Chancen waren noch genügend vorhanden. Sperling traf den Pfosten, Tobias Etzel scheiterte an Renkewitz. Die Füchse wackelten, retteten sich aber über die Zeit, und weil Schiedsrichter Markus Eberl dem Spiel noch eine Sekunde „Nachspielzeit“ verpasste, zählte sogar noch Leon Taraschewskis Tor zum 3:5-Endstand, obwohl der Puck eindeutig nach dem Ertönen der Schlusssirene die Torlinie überquerte. Das Glückliche an dieser Aktion: Es war nicht der entscheidende Treffer.

Neuwied: Allendorf – Pering, Wolf, Beeg, Klyuyev, S. Schlicht, D. Schlicht, Hellmann, Schmitz – Sperling, Häufler, Lanzerath, Hast, Wasser, Apel, Fröhlich, Schneider, Etzel, B. Asbach, Vlach.
Duisburg: Renkewitz – Zirnow, Gebel, Zaslavski, Fischer, Neumann, Cornelißen, Günther, Siebenorgen – Cohut, Wilson, Taraschewski, Schmitz, Stroh, Behlau, Hauptig, D. Mecrones, Vaskovskiy, B. Mecrones, Orth, Ratajczyk.
Schiedsrichter: Markus Ebert/Marc Stromberg.
Zuschauer: 1419.
Strafminuten: 23:19.
Tore: 1:0 Daniel Vlach (Fröhlich, Hast) 4‘, 1:1 Kevin Wilson 14‘, 1:2 Sören Hauptig (Stroh) 19‘, 1:3 Kevin Wilson (Günther) 36‘, 1:4 Derek Mecrones (Schmitz) 45‘, 2:4 Janeck Sperling (Wasser) 50‘, 3:4 Fabian Hast (Wasser, Vlach) 53‘, 3:5 Leon Taraschewski 60‘.

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