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Bad Tölz. (PM Löwen) Platz 1 und Platz 4 der DEL2-Tabelle warten auf die Tölzer Löwen am kommenden Wochenende. Die Buam als Zehntplatzierte gehen... Bad Tölz: Vollgas gegen die Spitzenteams – neue Zugangsbeschränkungen

Tölzer Löwen – © Sportfoto-Sale (MK)

Bad Tölz. (PM Löwen) Platz 1 und Platz 4 der DEL2-Tabelle warten auf die Tölzer Löwen am kommenden Wochenende.

Die Buam als Zehntplatzierte gehen damit in beide Partien als Underdog, deswegen aber nicht mit weniger Tatendrang. “Wir werden wie immer alles geben. Wir haben vier der letzten fünf Auswärtsspiele nur ganz knapp verloren, meine Mannschaft kämpft immer bis zum Ende”, so Kevin Gaudet, der mit seinen Schützlingen am Freitag erstmal in Bad Nauheim gefordert ist. Die Saison des EC Bad Nauheim ist ein Kuriosum: In der Heim-Tabelle ist der Spitzenreiter nur Sechster, hat in acht Spielen zwölf Punkte geholt. Auswärts wurden aber alle acht Spiele ohne Punktverlust gewonnen. Man ist geneigt zu denken, dass die Löwen sich glücklich schätzen könnten, dass das Spiel im Colonel-Knight-Stadion stattfindet und nicht in der RSS-Arena. Aber auch Kevin Gaudet weiß: “Bad Nauheim ist die Mannschaft der Stunde, das wird verdammt hart” – und zwar unabhängig vom Heimrecht der Teams. Besonders stark spielen derzeit Tristan Keck und Taylor Vause auf. Ein pfeilschneller und ein sehr spielintelligenter Kanadier bilden das Topscorer-Duo der Hessen. Beide punkteten auch mehrfach beim ersten Duell beider Teams, dem 7:3-Sieg der Roten Teufel in Bad Tölz. Drei Vorlagen gab damals auch Thomas Brandl, der den Löwen nun länger fehlen wird. “Seine Verletzung ist natürlich ein großer Verlust, das ist eben unser Pech im Moment”, so Kevin Gaudet.

Brandl verletzte sich im Mittwochstraining, als er unkontrolliert in die Bande krachte, am Unterkörper. Er fällt mindestens acht Wochen aus. Auch Tom Horschel wird krankheitsbedingt am Wochenende fehlen. Immerhin ist Thomas Merl wieder im Training und sowohl am Freitag, als auch am Sonntag gegen die Ravensburg Towerstars einsatzbereit. Die Towerstars haben in der laufenden Saison zehn Punkte mehr gesammelt als die Löwen. “Ravensburg ist ein Meisterschaftsfavorit, das wird das härteste Wochenende der bisherigen Saison”, resümiert Gaudet. Die Oberschwaben kommen bislang über ihre Ausgeglichenheit. Topscorer Charlie Sarault hat nur vier Scorerpunkte mehr gesammelt als die Nummer acht der internen Scorerliste Georgiy Saakyan. Im Sommer gab es einen großen Umbruch im Team von Geschäftsführer Sport Daniel Heinrizi. Der 36-jährige ist neu bei den Towerstars und nahm von seiner alten Station in Freiburg direkt Peter Russell mit nach Ravensburg. Zuletzt ging es mit zwei Siegen aus vier Spielen auf und ab. Das erste Duell konnten die Buam in der CHG-Arena mit 4:3 für sich entscheiden.

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