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Bietigheim. (PM) Der Meister scheint gegen die Starbulls Rosenheim langsam aber sicher in Fahrt zu kommen. Vor 2.587 Zuschauern lagen die Bietigheim Steelers im...
Matt McKnight - © by Eishockey-Magazin (SP)

Matt McKnight – © by Eishockey-Magazin (SP)

Bietigheim. (PM) Der Meister scheint gegen die Starbulls Rosenheim langsam aber sicher in Fahrt zu kommen. Vor 2.587 Zuschauern lagen die Bietigheim Steelers im Rosenheimer Kathrein Stadion bereits mit 2:4 in Führung. In einer kämpferisch geführten Partie musste der Meister aber dank zweier später Treffer von Starbulls Stürmer Tyler McNeely doch noch in die Verlängerung. Hier behielt Matt McKnight die Nerven und sorgte mit seinem Sieg-Treffer in der Verlängerung für riesigen Jubel bei den mitgereisten Bietigheimer Fans. Zum Helden des Abends avancierte aber erneut Alexej Dmitriev der mit seinem zweiten Hattrick binnen zweier Partien wieder eine bärenstarke Leistung ablieferte und sich langsam aber sicher zum Rosenheimer Schreckgespenst zu mausern scheint. 



Die Starbulls erwischten vor heimischer Kulisse den deutlich besseren Start und gaben Frédéric Cloutier im Tor der Steelers gleich gut zu tun. Die Bietigheimer Akteure wirkten noch etwas verschlafen und dementsprechend hatten die Gastgeber mehr von der Partie. In Überzahl gelang dann Andrej Strakhov die Führung für die Rosenheimer. Zwar kullerte der Puck mehr als alles andere, dennoch war die Führung für die Bayern zu diesem Zeitpunkt verdient (7.). Der Gegentreffer hatte die Mannen um Kapitän Marcus Sommerfeld scheinbar aufgeweckt. Zuerst scheiterte Mark Heatley mit einer riesen Gelegenheit am Rosenheimer Schlussmann und danach vergab Chris St.Jacques der eine wunderbare Vorlage von Robin Just nicht verwerten konnte. Beide Teams zogen zwar nun das Tempo etwas an, überragende Aktionen oder weitere Treffer blieben aber auf beiden Seiten Mangelware. Damit stand eine knappe 1:0 Pausenführung für die Rosenheimer zu Buche.

Die Starbulls schienen in der Kabine wohl die Anweisung bekommen zu haben, den Steelers auf dem Eis nun etwas aggressiver zu begegnen. In kurzer Abfolge verbannte das Schiedsrichtergespann um Hauptschiedsrichter Ralph Bidoul sowohl Florian Müller als auch Andrej Strakhov für zwei Minuten auf die Strafbank. Und genau in diesen 23 Sekunden doppelter Überzahl gelang dem amtierenden Meister der Ausgleich. Auf Zuspiel von Robin Just war es der „Hattrick-Man“ vom vergangenen Sonntag, Alexej Dmitriev, der zum 1:1 getroffen hatte (24). Die Starbulls ließen sich davon jedoch kaum beeindrucken, starteten im Gegenzug zum Konter und scheiterten am Bietigheimer Schlussmann. Beide Teams schenkten sich nichts und lieferten sich auf dem Eis ein intensives Duell, jedoch ohne dass dabei zwingende Torchancen zu Stande kamen. Erst zur Halbzeit der Partie, Ralph Bidoul hatte eine Strafe angezeigt, traf der schwedische Verteidiger Kim Staal als sechster Feldspieler zum 2:1 für seine Starbulls (31.). Die Antwort der Bietigheimer ließ zwar einige Minuten auf sich warten, fiel dafür umso eindrucksvoller aus. Vom Bullypunkt legte Chris St.Jacques ab auf Alexej Dmitriev. Dieser ließ sich nicht lange bitten und vollendete zum 2:2 Ausgleich (37.) Und nur 33 Sekunden später stand das Kathrein-Stadion Kopf. Der nächste Treffer war gefallen und wieder jubelten die mitgereisten Bietigheimer Fans. Verteidiger Markus Gleich zog von der blauen Linie einfach mal ab und überwand den in dieser Situation nahezu machtlosen Pasi Häkkinen zum 2:3. Der Gastgeber und dessen Fans sichtlich geschockt ob dieser Wende bekamen kurz vor der Pause nach Strafe gegen Robin Just noch ein Powerplay zugesprochen zeigten sich hier aber viel zu harmlos und mussten folglich mit einem 2:3 Rückstand den Gang in die Kabine antreten.

Top-Goalie Frederic Cloutier - © by Eishockey-Magazin (SP)

Top-Goalie Frederic Cloutier – © by Eishockey-Magazin (SP)

Die restliche Zeit in Überzahl ließen die Bayern zu Beginn des letzten Drittels ungenutzt verstreichen und mussten wenig später den vierten Bietigheimer Treffer an diesem Abend hinnehmen. Erneut war es, wie sollte es auch anders sein, Alexej Dmitriev der mit seinem dritten Treffer an diesem Abend die Führung für die Steelers ausbauen konnte. Die Vorarbeit zu diesem Powerplay-Treffer kam hierbei von David Wrigley und Kapitän Marcus Sommerfeld. Die Starbulls wollten sich vor heimischer Kulisse aber keinesfalls aufgeben und hatten wenig später die passende Antwort parat. Auf Zuspiel von Shawn Weller gelang es Tyler McNeely auf 3:4 zu verkürzen. Die Starbulls nun wieder in der Partie arbeiteten druckvoll nach vorne und wollten den Ausgleich, doch die Steelers-Defensive um Torhüter Frédéric Cloutier hielt stand. Gut eineinhalb Minuten vor Ende der regulären Spielzeit nahm Starbulls-Coach Franz Steer eine Auszeit um seine Mannen letzte Instruktionen für die Schlussoffensive zu geben. Diese schienen sich bezahlt zu machen – 1:10 Minuten vor dem Ende verließ Pasi Häkkinen zu Gunsten eines sechsten Feldspielers sein Gehäuse und nur 16 Sekunden später war es erneut Tyler McNeely der als zusätzlicher Feldspieler den Ausgleich erzielen konnte. Zwar hatte Alexej Dmitriev in der Folge bei einem Konter die erneute Chance auf die Führung, scheiterte aber an Pasi Häkkinen. Damit musste die Verlängerung über Sieg oder Niederlage entscheiden.

Henry Martens war es der hier die erste große Möglichkeit zum Sieg hatte. Seinen Schuss konnte Pasi Häkkinen nur knapp parieren, für den Rebound reichte es aber nicht. Die Steelers blieben in Overtime die spielbestimmende Mannschaft. Alexej Dmitriev, Markus Gleich und Marco Schütz deckten das Rosenheimer Gehäuse ein, ein Treffer wollte den Schwaben aber nicht gelingen. Im Gegenzug die Starbulls mit dem Konter, aber Frédéric Cloutier hellwach – konnte den Schuss zur Seite abwehren. Im Gegenzug dann die Entscheidung des Abends und zu Gunsten unserer Steelers. In einer 2 auf 1 Situation bediente David Wrigley mustergültig den mitgelaufenen Matt McKnight. Dieser fackelte nicht lange und jagte die Hartgummischeibe zum 4:5 Siegtreffer in die Maschen des Rosenheimer Gehäuses.

Bereits am kommenden Freitag können die Bietigheimer Kufencracks zu Hause nachlegen. Spielbeginn in der EgeTrans-Arena ist für 20:00 Uhr angesetzt.

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