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Füssen. (PM DEB) Am heutigen Mittwoch, den 12. Juni 2024 ging in Füssen die A-Trainerausbildung des Deutschen Eishockey-Bund e.V. (DEB) in eine neue Runde.... Ausbildungsstart A-Trainerlizenz I Erstmals vier Frauen mit dabei I Bundestrainer Harold Kreis als Referent

Bundestrainer Harold Kreis vom DEB – © Deutscher Eishockey-Bund e.V. (DEB) / City-Press

Füssen. (PM DEB) Am heutigen Mittwoch, den 12. Juni 2024 ging in Füssen die A-Trainerausbildung des Deutschen Eishockey-Bund e.V. (DEB) in eine neue Runde.

Der Run auf den renommierten Lehrgang war auch in diesem Jahr wieder groß – letztlich wird die diesjährige Ausbildung mit 32 Teilnehmern durchgeführt. Anfang des Jahres 2025, können die A-Trainer-Anwärter und -Anwärterinnen, nach erfolgreicher Absolvierung aller Module und Tests, dann ihre Lizenz in den Händen halten.

Erstmals vier Frauen (darunter ehemalige Nationalspielerinnen) mit dabei

Immer mehr Frauen interessieren sich für das Berufsbild der Eishockey-Trainerin. Besonders erfreut ist der Verband über die Tatsache, dass die A-Trainerausbildung in diesem Jahr erstmals mit gleich vier Frauen stattfinden wird – Jennifer Harss, Ronja Jenike, Julia Zorn und Corinna Elspass haben sich für den aktuellen Lehrgang eingeschrieben. Den Verantwortlichen des DEB ist es ein großes Anliegen, zukünftig eine steigende Anzahl von Frauen für das Traineramt zu gewinnen.

Bundestrainer Harold Kreis als Referent

Federführend zeichnen sich der DEB-Bundestrainer für Wissenschaft und Ausbildung Karl Schwarzenbrunner und DEB-Referent Trainerausbildung & Vereinsbetreuung Collin Danielsmeier für die Traineraus- und Fortbildungen beim DEB verantwortlich. Daneben dozieren aber auch weitere DEB-interne Referenten wie Sportdirektor Christian Künast, der Sportpsychologe der Männer-Nationalmannschaft Dr. Tom Kossak oder Bundestrainer Harold Kreis über Themen wie Entwicklungen im Spitzensport, Sportpsychologie und Taktik. Externe Expertise erhalten die Teilnehmenden beispielsweise von Rhetorik- und Managementtrainer Dr. Michael Welke oder Dr. Karen Zentgraf, Professorin an der Goethe Universität Frankfurt am Main.

Namhafte Absolventen der DEB-Trainerausbildung

Ronja Jenike – Marco Leipold / City-Press


Um die A-Trainerlizenz zu erwerben, müssen sowohl die C- als auch die B-Lizenz mit einer entsprechenden Abschlussnote bereits vorliegen. Grundsätzliche weitere Teilnahme-Voraussetzungen sind unter anderem der Nachweis einer mindestens zweijährigen Trainertätigkeit, die Mitgliedschaft in einem Verein und ein polizeiliches Führungszeugnis.

Die unterschiedlichsten Werdegänge können zu einem gelungenen Abschluss des A-Trainer-Lehrgangs und zum Erfolg im Trainerbusiness führen – unabhängig von einer vorangegangenen Karriere als Aktiver. Es entscheiden sich aber dennoch auch immer wieder ehemalige Profis, bis hin zu NHL-Spielern und DEL-Legenden dafür, nach der aktiven Karriere eine Trainerlaufbahn einzuschlagen und die entsprechende Ausbildung beim Deutschen Eishockey-Bund zu absolvieren.

Beispiele hierfür sind Alexander Sulzer, der Assistenztrainer der deutschen Männer-Nationalmannschaft und neuer Headcoach der Fischtown Pinguins sowie Patrick Reimer, der ab der Saison 2024/25 die U18-Männer-Nationalmannschaft des DEB übernehmen wird.

DEB-Bundestrainer für Wissenschaft und Ausbildung Karl Schwarzenbrunner: „Auch in diesem Jahr haben wir wieder eine bunt gemischte Teilnehmerliste bei unserer A-Trainerlizenz-Ausbildung vorliegen. Neben ehemaligen Spielern aus der Penny DEL oder DEL2, sind auch ehemalige Nationalspielerinnen mit an Bord. In diesem Jahr sind erstmals auch vier Frauen im Lehrgang mit dabei. Wir sind froh darüber und freuen uns sehr, dass wir immer mehr Frauen dafür gewinnen können im Trainerberuf ihre Zukunft zu sehen. Alles in allem sind wir wieder sehr gespannt auf den Ausbildungsstart und freuen uns, jeden unserer 32 Teilnehmer und Teilnehmerinnen auf ihrem individuellen Weg in den Trainerberuf begleiten zu dürfen.“




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