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Augsburg. (MS) Verletzungsgeplagte, kriselnde Gastgeber gegen den top-besetzten, von Sieg zu Sieg eilenden Favoriten aus München. Das hätte die perfekte Ausgangssituation für eine schöne...
Akrobatisch: Braden Lamb (links) und Thomas Holzmann - © by GEPA Pictures, RB Media

Akrobatisch: Braden Lamb (links) und Thomas Holzmann – © by GEPA Pictures, RB Media

Augsburg. (MS) Verletzungsgeplagte, kriselnde Gastgeber gegen den top-besetzten, von Sieg zu Sieg eilenden Favoriten aus München. Das hätte die perfekte Ausgangssituation für eine schöne sportliche Überraschung und der Wendepunkt in der aktuellen Misere der Panther sein können. Doch Eishockey ist kein Wunschkonzert. Obwohl das Team alles versuchte, dem erkrankten Larry Mitchell drei Punkte ins Paket mit den Genesungswünschen zu packen, erwiesesn sich die Landeshauptstäder beim 2:3 (0:1/1:1/1:1) als eine Nummer zu gr0ß.

Die Partie selbst begann – für ein Derby – relativ verhalten, wobei dennoch bereits nach wenigen Minuten deutlich zu sehen war: die Gäste aus der Landeshauptstadt waren deutlich spritziger und mit unheimlich viel Zug zum Tor ausgestattet. So war es nicht verwunderlich, dass zwei nahezu zeitgleich ausgesprochene Strafen gegen Augsburg deren Führungstreffer unmittelbar begünstigen sollten. DiSalvatore stocherte einen Abpraller zum 0:1 über die Linie (8.). Kurz darauf hätten Sparre (8.) und erneut DiSalvatore (10.) die Lautstärke, mit einem zweiten Treffer, auf gefüllte Stille reduzieren können.  Stattdessen kamen die Panther in Überzahl endlich zu eigenen Gelegenheiten, scheiterten jedoch – wie all zu oft in den letzten Spielen – selbst aus aussichtsreichsten Positionen.

Kurz nach Beginn des Mittelabschnitts ließ Torsteher Mason dann die Konzentration vermissen, die nötig ist, um einen Top-Favoriten zu besiegen. Er spielte den Puck, neben dem eigenen Tor  stehend, unsauber zum hinzueilenden Verteidiger und  Kontrahent Roe nutzte diese Gelegenheit zum  Shorthander (21.). Im Eishockey ist zu diesem Zeitpunkt des Spiels eigentlich noch nichts verloren, an einen Sieg der Gastgeber glaubte –  in der aktuellen Verfassung des Teams  – kaum einer der Anwesenden mehr. Doch dann hatte Stürmer Trevelyan einen wachen Moment, fing einen Pass der Münchner Defensive ab und ließ Hardy kein Chance (28.). Hoffnung schwappte durch das modernisierte Curt-Frenzel-Stadion. Dieser ein Ventil zu geben, verpasste Reiß (31.) – bei freier Schußbahn drei Meter vor dem Tor. Während die Isarstädter nun in den Reaktionsmodus gezwungen wurden, könnten die Gastgeber weiter selbst die besten Occassionen (40., Trevelyan) nicht nutzen.

Augsburg gelang es das Momentum über die Pause zu sichern und hatte erneut gute Möglichkeiten zum Ausgleich, u.a.. mit einem Pfostentreffer von DaSilva. Der EHC nutzte jedoch einen der wenigen Konter und Kahun hob dabei das Spielgerät gekonnt unter die Querstange (47.). Die Panther steckten auch jetzt keineswegs auf. Leider ist aber der Top-Scorer des Vorjahres Ivan Ciernik nur ein Schatten seiner selbst, sonst hätte er bereits eine Minute später den erneuten Anschluß erzielt. So gelang dies DaDSilva erst fünf Minuten vor Spielende. Zu spät, um noch die Verlängerung zu erzwingen.

 

Augsburger Panther – EHC Red Bull München  2:3 (0:1/1:1/1:1)
Tore:  0:1 (7:07) DiSalvatore (Roe/Regehr) 3-5 PP2; 0:2 (20:47) Roe 5-4 SH1; 1:2 (27:40) Trevelyan; 1:3 (46:20) Kahun (Maurer, Wozniewski); 2:3 (55:01) DaSilva (Lamb/Caporusso);

Schiedsrichter: Bauer/Piechaczek
Strafen: Augsburg  10 –  München 16
Zuschauer: 5.303

Aufstellungen:
Augsburger Panther:  Mason (Keller)  – Tölzer, Lamp; Woywitka, Rekis;  Reiß, Seifert, Bettauer – Machacek, Weiß, Carciola; Trevelyan, Caporusso, DaSilva; Uvira, Breitkreuz, Ciernik;  Schäffler, Detsch; (es fehlt: Bayda, Hinterstocker, Connolly, Grygiel)

EHC Red Bull München: Hardy (Treutle) – Brückner, Petermann; Kettemer, Regehr; Smaby, Boyle; Wozniewski;  – Seidenberg, Barta, Wolf; Sparre, Roe, DiSalvatore; Meckler, Christensen, Brophey; Maurer, Kahun, Holzmann, – Trainer: Don Jackson

Three Stars:
1st Star:  Hardy (MUC)
2nd Star: Trevelyan (AUG)
3rd Star: Roe (MUC)

 

Stimmen nach dem Spiel

 

 

 

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