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Hamburg. (PM Crocodiles) Der sportliche Aufstieg ist gelungen, die Bewerbung eingereicht – die U20 der Crocodiles Hamburg soll in der kommenden Saison in der... Aufstieg in die DNL – Crocodiles fördern Hamburger Nachwuchs

Volksbank Arena – © Media

Hamburg. (PM Crocodiles) Der sportliche Aufstieg ist gelungen, die Bewerbung eingereicht – die U20 der Crocodiles Hamburg soll in der kommenden Saison in der DNL3 an den Start gehen.

„Als ich vor einem Jahr als Nachwuchskoordinator bei den Crocodiles angefangen habe, war es unser gemeinsames Ziel, mit der U17 oder mit der U20 nach oben zu kommen. Wir wollen die Abwanderung talentierter, junger Spieler aus Hamburg stoppen, so wie es in Hamburg lange die Situation war. Mit der U20 haben wir diesen Schritt geschafft. Jetzt haben wir die Möglichkeit, mit unserem Nachwuchs auf Bundesebene zu spielen und können unseren jungen Spielern wieder eine Perspektive bieten“, so Boris Capla.

Gemeinsam mit Geschäftsführer Sven Gösch und Oberliga-Trainer Jacek Plachta verfolgt der Nachwuchskoordinator den Plan, Nachwuchsspielern die Tür zur Oberliga zu öffnen: „Die Spieler sollen vorerst in den Trainingsbetrieb integriert und beobachtet werden. Sie sollen dadurch motiviert werden und die Möglichkeit sehen, in Hamburg weiter Eishockey zu spielen“, so Capla. „Die DNL III gibt uns die Gelegenheit, die Nachwuchsspieler in vernünftigem Maße auf die Oberliga vorzubereiten“.

Dafür soll auch im Bereich der U13 und der U15 verstärkt auf Leistungsförderung gesetzt werden. Der Breitensport soll dadurch aber nicht auf der Strecke bleiben. „Es gibt auch Spieler, die Eishockey wirklich nur zum Spaß machen. Ohne darauf zu spechten, das im Leistungsbereich auszuüben. Da ist es gut und wichtig, dass wir qualitativ hochwertige Trainer haben, die das umsetzen und gut mit den Spielern arbeiten.“

Mangelware bleiben in Hamburg die Eisflächen, Trainingsräume und Kabinen. „In ganz Hamburg gibt es beim Eishockey zwei Kabinen, die dauerhaft von Mannschaften genutzt werden können. Da ist die ehemalige Kabine der Freezers in der Volksbankarena und die Kabine der Oberligamannschaft in Farmsen. Das ist für eine Stadt wie Hamburg sehr wenig. Einen Kraftraum für das Training neben dem Eis gibt es im Eisland Farmsen ebenfalls nicht und die Eiszeiten reichen vorne und hinten nicht aus. Eine DNLIII-Mannschaft muss mindestens drei- bis viermal die Woche auf das Eis. Mit einer Nachwuchsmannschaft, die auf Bundesebene spielt, strahlt der Verein mehr Erfolg aus. Und Erfolg macht Freunde. Vielleicht wird dann in der nächsten Zeit die Möglichkeit bestehen, eine neue Halle mit zusätzlichen Trainingsflächen zu bekommen, was natürlich den Standort Hamburg immens nach vorne bringen würde.“

Bei der Finanzierung einer am Spielbetrieb der DNL3 teilnehmenden U20-Mannschaft will auch die 1. Hamburger Eissport GmbH Unterstützung leisten. „Der Nachwuchs wird immer wichtiger für die Oberligamannschaft. Deswegen wollen wir verstärkt an der Förderung von Talenten arbeiten und die nächsten Schritte machen. Als Oberligamannschaft möchten wir das auch finanziell so weit unterstützen, wie wir das eben können. Wir müssen aber, und da wollen wir auch ganz ehrlich sein, erst die Entwicklung der nächsten Monate abwarten. Man muss natürlich gucken, dass man die Familien der Nachwuchsspieler weitestgehend entlastet. Aber es ist schon ein Budget dafür eingeplant, um den Nachwuchs, und im Speziellen die U20, unterstützen zu können“, so Geschäftsführer Sven Gösch.

Bei der Teilnahme an der DNL3 würden auf den FTV Kosten im „höheren fünfstelligen Bereich zukommen“, kalkuliert Capla. Die Crocodiles würden unter anderem auf die Nachwuchsmannschaften der Löwen Frankfurt, der RT Bad Nauheim und der Lausitzer Füchse treffen. Das Traineramt übernimmt der erfahrene Nachwuchscoach Jacek Darowski, der bei den Crocodiles kein Unbekannter ist. Von 2005 bis 2014 spielte und trainierte der 51-Jährige bei den Crocos.

Auch auswärtige Spieler können sich für die DNL3-Mannschaft der Crocodiles bewerben. Interessenten können sich per Mail (nachwuchskoordinator@crocodiles-hamburg.de) an Boris Capla wenden.

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