Düsseldorf. (MR) Nachdem das erste Saison-Derby krachend an die Pinguine gegangen war, brannte die Düsseldorfer EG auf Umkehr des Ergebnisses und einen 3 Punkte Sieg im ausverkauften heimischen PSD Bank Dome. Doch es sollte anders kommen.
Das Schützenfest ging schon früh los, bereits in der 3. Spielminute hatten die Gäste aus der Seidenstadt Bednard zum ersten Mal überwunden (Mäkitalo). Die Pinguine immer wieder schnell und mit konstruktiven Ideen im Angriffsdrittel, was der DEG so irgendwie naja selten gelang. Zur Drittelmitte durften die Hausherren in Überzahl agieren, brachten hier wohl zwei Schüsse Richtung Tor an. Danach lief die Uhr auf dem Würfel nicht und auch für die DEG lief es nicht. Strafe gegen Niederberger – Tor Krefeld nach 45 Sekunden (Newton, 16.). Wenig später wackelte Bruch den DEG-Keeper aus (18.). Und eine weitere Strafe gegen die DEG brachte nach nur 11 Sekunden den 4. Treffer für gelb-schwarz (Santos, 18.).
Es konnte nur besser werden
Doch zunächst wurde es aus Sicht der DEG Fans noch schlimmer. Zwar konnten die NRW Landeshauptstädter eine Unterzahl schadlos überstehen, und auch die Seidenstädter Gogulla und Zengerle versemmelten ihre Großchance. Doch in der 28. Min. legte Santos Bednard das fünfte Ei ins Nest. Damit war dessen Arbeitstag beendet, und unter großem Applaus kam Lunemann für die DEG in den Kasten. Nachdem Linden nach nur 9 Sekunden Powerplay die DEG zum ersten mal auf den Würfel gebracht hatte (30.), fiel auf einmal auch der zweite direkt hinterher (Tosto, 31.), und die DEG jetzt mit ganz anderer Körpersprache, dass Thomas Popisch direkt einmal die Auszeit nahm. Es ging jetzt hin und her und sah auch wirklich wie ein Eishockeyspiel aus. Düsseldorf konnte auf einmal passen und kam mit Ideen ins Angriffsdrittel. Auf der anderen Seite strahlte Lunemann sehr viel Sicherheit aus. Zum Drittelende konnte Linden mit seinem zweiten Treffer die DEG auf 3:5 heranbringen (39.). Der Schlussabschnitt begann etwas zerfahren mit Icings und Abseitsstellungen auf beiden Seiten. Als die Pinguine nochmals in Unterzahl gerieten, hatte Bick seinen Stock verloren, als sich die DEG im Angriffsdrittel eingerichtet hatte. Doch Bick packte die Krake aus und ließ keinen Puck passieren. Danach hatte Düsseldorf das Momentum verloren, und Krefeld ließ nichts mehr zu. Es brauchte einen Fehlpass in der Neutralen, der den letzten Treffer des Abends einleitete: Mäkitalo versenkte seinen eigenen Rebound zum 3:6 in der 54. Spielminute.
Impressionen und Stimmen zum Spiel
Es spielten:
DEG – 50 Ryan Bednard – 58 Max Balinson, 63 Max Faber – 22 Erik Bradford, 71 Ture Linden, 91 Yushiro Hirano; 8 Kristian Blumenschein, 6 Kevin Maginot – 96 Simon Thiel, 37 Lenny Boos, 11 Luca Tosto; 5 Nick Geitner, 26 Moritz Kukuk – 17 Leon Niederberger, 18 Michael Clarke, 16 Erik Brown; 51 Daniel Assavolyuk, 14 Kevin Norén, 32 Joel Hofmann
KEV – 31 Felix Bick – 41 Steven Raabe, 55 Davis Vandane – 9 Marcel Müller, 37 Max Newton, 95 Mathew Santos; 77 Mick Köhler, 44 Zack Dybowski – 67 Maximilian Hops, 89 Mark Zengerle, 87 Philip Gogulla; 22 Oliver Mebus, 47 Carl Konze – 29 David Cerny, 91 Roope Mäkitalo, 26 Daniel Bruch; 38 Tim Schütz, 11 Jon Matsumoto, 43 Alexander Weiß
Die Tore erzielten:
0:1 (02:40) Mäkitalo (Raabe)
0:2 (15:30) Newton (Gogulla, Müller) PP1
0:3 (17:03) Bruch (Konze)
0:4 (17:57) Santos (Vandane, Müller) PP1
0:5 (28:10) Santos (Newton, Müller)
1:5 (29:19) Linden (Hirano, Balinson) PP1
2:5 (30:11) Tosto (Thiel)
3:5 (38:46) Linden (Hirano, Faber)
3:6 (53:58) Mäkitalo (Santos, Cerny)
Schiedsrichter: 10 Seedo Janssen, 16 Michael Klein (69 Tobias Treitl, 89 Dominik Borger)
Strafen: DEG- 14 Min.; KEV – 8 Min.
Zuschauer: 13.102
Düsseldorfer EG – Krefeld Pinguine (30.11.2025)
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