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Amberg. (PM ERSC) Der ERSC Amberg hat seine Siegesserie in der Eishockey-Bayernliga auf sieben Erfolge am Stück ausbauen können. Am Freitagabend behielten die Wild... Auch die Buchloe Pirates können den ERSC nicht stoppen

Amberg. (PM ERSC) Der ERSC Amberg hat seine Siegesserie in der Eishockey-Bayernliga auf sieben Erfolge am Stück ausbauen können.

Am Freitagabend behielten die Wild Lions gegen den ESV Buchloe mit 5:3 die Oberhand. Die „Pirates“ erwiesen sich dabei als der erwartet schwere Gegner in einer temperamentvollen und abwechslungsreichen Partie vor knapp 800 Zuschauern. Amberg bleibt damit weiter zielstrebig in Richtung Aufstiegsrunde und konnte sich zudem für die knappe Hinspielniederlage revanchieren.

Der ERSC ging gleich mit seiner ersten Torchance in Führung, traf durch Shawn Campbell zum 1:0. Nur 35 Sekunden später fiel der kuriose Ausgleich der Gäste: Die Scheibe landete dreifach abgefälscht im Gehäuse der Löwen. Weil es im Eishockey aber keine Eigentore gibt, wurde der Treffer dem Buchloer gutgeschrieben, der als letzter den Puck berührt hatte: Felix Schurr. In doppelter Überzahl holten sich die Löwen die Führung schnell wieder zurück, Torschütze war Michael Kirchberger. Amberg hatte in der Folgezeit die Mehrzahl an Chancen, in der Schlussphase des ersten Drittels deutete sich der erneute Ausgleich der Piraten jedoch schon an, weil die Löwen die Scheibe nicht mehr aus dem Verteidigungsdrittel bekamen. Maximilian Herrmann traf zum 2:2, der ERSC ging dennoch mit einem Vorsprung in die Pause, weil Marco Pronath 30 Sekunden vor der Pausensirene zum 3:2 einlochte.

Den Mittelabschnitt begannen die Löwen in Überzahl, eine große Torchance hatten allerdings die Gäste, als Michal Petrak alleine auf Timon Bätge zusteuerte, der ERSC-Torhüter blieb dabei Sieger – und schließlich trafen seine Vorderleute in diesem Powerplay auch noch: Kapitän Kevin Schmitt erzielte das 4:2. Es sollte der einzige Treffer in diesem Drittel bleiben, obwohl beide Teams noch eine ganze Reihe von Möglichkeiten hatten.

Mit viel Tempo ging es auch in den Schlussabschnitt, daran änderten auch die häufigeren Spielunterbrechungen nichts. Zwar waren die Chancen in der Anzahl nicht mehr so zwingend, die Spannung dafür umso höher: „Wir haben alles probiert, aber unsere Schüsse nicht durchgebracht, weil Amberg hinten sehr kompakt stand“, beschrieb Christopher Lerchner die Schlussphase. Der Gästecoach nahm schließlich Goalie Johannes Wiedemann zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis und die Pirates schafften tatsächlich den 3:4-Anschlusstreffer durch Andreas Schorer. Die Gastgeber machten schließlich mit einem Empty-Net-Goal von Marco Pronath 30 Sekunden vor dem Ende zum 5:3 den Deckel auf den nächsten „Dreier“.

Christopher Lerchner war hinterher im Zwiespalt der Gefühle: „Das war ein super Eishockeyspiel. Aber irgendwie haben wir uns durch zu viele Fehler selbst um den Lohn gebracht. Amberg ist ein Top-Gegner und hat seine Powerplaysituationen besser genutzt. Ich kann meinem Team keinen großen Vorwurf machen, aber wir stehen trotzdem mit leeren Händen da“.

Auch ERSC-Coach Dirk Salinger bescheinigte ein „sehr intensives Spiel“. Für den Gegner gab es ein Kompliment: „Im Nachhinein betrachtet war Buchloe aus den letzten sieben Spielen die wir gewonnen haben unser bester Gegner. Das ist wirklich eine starke Mannschaft“. Zur Erfolgsserie seiner eigenen Truppe meinte Salinger: „Ich bin stolz und die Jungs können selbst auf sich stolz sein – das haben sie sich in den vergangenen Wochen alles hart erarbeitet“.

ERSC Amberg – ESV Buchloe 5:3 (3:2,1:0,1:1)
Tore: 1:0 (3.) S.Campbell (Frank), 1:1 (5.) Schurr, 2:1 (7.) Kirchberger (Pronath, Mennear/5-3), 2:2 (19.) Herrmann (Krafczyk, Schorer), 3:2 (20.) Pronath (Kirchberger, Köbele), 4:2 (22.) Schmitt (Mennear, Pronath/5-3), 4:3 (59.) Schorer (Petrak, Wittmann/6-5), 5:3 (60.) Pronath (5-6).
Strafen: Amberg 6, Buchloe 10 Minuten. Zuschauer: 793.

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