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Hannover. (AA) Die Hannover Scorpions arbeiten weiterhin an der Festigung ihres Pre-Playoff Platzes. Nachdem in der Woche schon bekannt wurde, dass mit Thomas Dolak...
Chris Herperger und Ivan Ciernik lauern am Kasten von Shawn Hunwick - © by Eishockey-Magazin (DZ)

Chris Herperger und Ivan Ciernik lauern am Kasten von Shawn Hunwick – © by Eishockey-Magazin (DZ)

Hannover. (AA) Die Hannover Scorpions arbeiten weiterhin an der Festigung ihres Pre-Playoff Platzes. Nachdem in der Woche schon bekannt wurde, dass mit Thomas Dolak ein Meisterspieler spätestens im Sommer 2013 wieder an die Leine wechselt, mussten die Scorpions am Dienstagabend gegen die Iserlohn Roosters antreten. Bei den Hannoverannern fehlten Starverteidiger Sascha Goc (Verdacht auf Gehirnerschütterung), sowie Nationalspieler Andy Reiss. Ebenso ist Martin Hlinka nach der Gehirnerschütterung auch noch nicht spielfähig. 3034 Zuschauer sahen ein durchwachsenes Spiel. Am Ende gewannen die Scorpions 4-3 (2:0, 2:2, 0:1). Die Tore auf Seiten der Niedersachsen erzielten Morczinetz, Fauser, Sulkovsky und Krüger, auf Seiten der Sauerländer waren Tepper, Wolf und Wörle erfolgreich.

Die Scorpions kamen besser ins Spiel, jedoch wollten beide Mannschaften noch nicht so recht Chancen erarbeiten. Krüger versuchte es in der zweiten Minute mit einen Schuss, aber Hunwick ließ sich davon nicht beeindrucken. Kurz darauf versuchten auch die Iserlohner Greiss auszutesten. Von der Blauen Linie versuchte es einfach mal Orendorz, aber auch Greiss wollte sich noch nicht überwinden lassen. Nach der Chance setzte sich Iserlohn nach und nach im Drittel der Scorpions fest, jedoch kamen die Scorpions immer wieder mit Breaks vor das Iserlohner Tor. In der 8. Minute ließ dann NHL Goalie Greiss den Fans in der Arena den Atem stocken, als er aus der Rundung kommend den Puck fast ins eigene Tor schoss. In diesem Fall verhinderte der Pfosten schlimmeres. Kurz darauf bekam Richter den Puck nach einen Schuss von Green nicht über die Linie gedrückt. Auf der anderen Seite versuchte dann Stuart sein Glück, als er von links nach rechts zog, jedoch war Greiss mit einer schnelle Reaktion die Endstation. Es waren zehn Minuten gespielt als die Roosters in Unterzahl agieren mussten. Die Scorpions setzten sich im Drittel der Roosters fest. Über King kam der Puck zu Jass, dieser versuchte es mit einem Schuss von der Blauen Linie, Hunwick konnte nur nach vorne abprallen lassen, dort stand auch schon Morczinetz bereit, der ein leichtes Spiel hatte Hunwick zu überwinden. In der Folge, Chancen für beide Teams. In der 17. Minute mussten dann die Scorpions in Unterzahl agieren, doch direkt vom Bully aus gelangte der Puck zum durchstartenden Fauser, dieser lief quer über die Eisfläche und schaffte es auch mit einem gezielten Schuss in den Winkel Hunwick zu überwinden. Die Iserlohner konnten in ihrem immer noch bestehenden Powerplay sich nicht richtig im Drittel festsetzen und es resultierten gerade einmal zwei Schüsschen auf das Gehäuse von Greiss.

Das zweite Drittel begann gleich mit einer vermeitlichen Chance für die Iserlohner, jedoch eroberte Regan den Puck und schob ihn über Ciernik zu Sulkovsky. Dieser mache es wie Fauser im Drittel zuvor und sorgte dafür, dass Hunwick zum dritten mal an diesem Abend hinter sich greifen musste. Der Jubel war noch nicht verhallt, da kamen auch die Iserlohner wieder ins Spiel. Hock tankte sich durch, schickte den Puck vor das Tor, dort stand Tepper der nur noch den Stock reinhalten musste. In der folge versuchten beide Mannschaften kein weiteres Tor mehr zu kassieren. Ciernik veruschte es mit einem Schuss, jedoch konnte Hunwick abwehren. Im Gegenzug versuchte es York mit einem Schuss den Greiss abwehren konnte. In der 32. Minute war es dann aber wieder so weit. Die Scorpions hatten Powerplay, verloren aber im Angriffsdrittel den Puck, Wolf reagierte am schnellsten und fuhr den Break quer durch das Scorpionsdrittel und zimmerte den Puck unter die Latte. Somit hatten auch die Iserlohner ein Tor an diesem Abend in Unterzahl erzielt. Jetzt drückten die Iserlohner auf den Ausgleich. Bis zur 38. Minute setzten sich die Iserlohner immer wieder im Drittel der Scorpions fest, doch sie scheiterten immer wieder an Greiss oder an den im Weg stehenden Verteidigern. Die letzten beiden Spielminuten des zweiten Drittels konnten die Scorpions im Powerplay spielen. Ternavsky hatte an diesen Abend die Chance sich in den Specialteams der Scorpions zu beweisen. Dies tat er mit 2 Schüssen von der Blauen Linie, die aber neben das Tor gingen. Nachdem die Iserlohner den Puck rausgebracht hatten, mussten die Scorpions neu aufbauen. Beim Aufbau passierte dann aber Regan ein Fehlpass und Hommel konnte ein Break auf Greiss fahren. Dieser ließ sich aber nicht beirren und begrub den Puck unter sich. Dementsprechend gab es Bully vor dem Scorpionsgehäuse. Direkt vom Bullypunkt aus geschossen landete der Puck direkt wieder bei Greiss und die Scorpions starteten mit einen neuen Spielaufbau. Richter bediente Krüger, der den Puck an Hunwick vorbei ins Netz bugsierte.

Im letzten Drittel waren dann über weite Strecken die Iserlohner stärker. So war es auch nicht anderst zu erwarten, dass in der 42. Minute die Iserlohner erneut den Puck im Netz der Scorpions unterbringen konnten. Über Hock und Tepper landete der Puck bei Wörle und dieser überlistete Greiss mit einen Schuss vom linken Bullykreis aus. Die Scorpions konnten sich jetzt über lange Zeit nur mit unerlaubten Weitschüssen befreien, da sich Iserlohn viele Chancen erarbeitete. Wenn die Scorpions doch mal vor das Tor der Sauerländer kamen, war entweder bei Hunwick Endstation oder die Schüsse waren nicht platziert genug. Die Iserlohner versuchten alles um noch den Ausgleich zu erzielen, letztendlich aber ohne Erfolg. Somit blieb es beim 4:3 für die Hannoveranner.

Für die Scorpions gehts am Weltuntergangstag Freitag in Ingolstadt gegen die Panther weiter und für die Iserlohner gehts nach Wolfsburg gegen die Grizzlys.

Schüsse aufs Tor:

Scorpions 38
Roosters 38

Strafen

Scorpions 8
Roosters 14 + 10 Wörle

Tore: 1:0 Andreas Morczinietz (Überzahl-Tor) (Scott King, Maris Jass) 12:31, 2:0 Gerrit Fauser (Unterzahl-Tor) (Maris Jass, Tim Richter) 17:40, 3:0 David Sulkovsky (Ivan Ciernik, Eric Regan) 20:51, 3:1 Marvin Tepper (Robert Hock, Tobias Wörle) 21:18, 3:2 Michael Wolf (Unterzahl-Tor) 31:54, 4:2 Marvin Krüger (Überzahl-Tor) (Tim Richter, Gerrit Fauser) 39:45, 4:3 Tobias Wörle (Marvin Tepper, Robert Hock) 41:52

Schiedsrichter: Carsten Lenhart

Schiedsrichter 2: Daniel Piechaczek
1. Linienschiedsrichter: Daniel Ratz
2. Linienschiedsrichter: Gregor Sochiera

 

Fotostrecke zum Spiel

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