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Berlin / Hamburg. (PM AEG / Eisbären) Die Anschutz Entertainment Group Germany (AEG) setzt ab Januar 2023 in ihren deutschen Spielstätten auf ein selbstbetriebenes... Anschutz Entertainment Group Germany (AEG) führt Mehrwegbechersystem mit hausinterner Spülstraße ein

Mercedes Benz Arena Berlin – © Sportfoto-Sale (MK)

Berlin / Hamburg. (PM AEG / Eisbären) Die Anschutz Entertainment Group Germany (AEG) setzt ab Januar 2023 in ihren deutschen Spielstätten auf ein selbstbetriebenes Mehrwegbechersystem mit hausinternen Becherspülstraßen.

Besucher*innen der Barclays Arena in Hamburg sowie der Mercedes-Benz Arena und Verti Music Hall in Berlin werden zukünftig ihre Getränke bei Veranstaltungen aus recycelten Bechern der Marke Ökocup trinken, die direkt vor Ort gespült werden.

Durch die Reinigung der Mehrwegbecher in den Arenen werden die Emissionen vermieden, die üblicherweise beim Transport zu einer externen Becher-Waschstraße entstehen würden. Die Becher selbst bestehen zum Großteil aus bereits recyceltem Plastik und werden am Ende ihrer Lebensdauer auch wieder zu 100% weiterverarbeitet. Die Reinigung der Becher erfolgt auf Grundlage höchster hygienischer und ökologischer Standards und die beiden Spülstraßen in Berlin und Hamburg werden mit Ökostrom betrieben.

Uwe Frommhold, VP & COO AEG Germany: „Die Einführung des Mehrwegbechersystems mit hausinterner Becherspülstraße ist für uns ein entscheidender Schritt unserer Anstrengungen um mehr Nachhaltigkeit beim Betrieb unserer Spielstätten. Denn unabhängig davon, wie umweltverträglich die Entsorgung unserer Becher bisher vollzogen wurde, ist es einfach besser, erst gar keinen Müll zu produzieren. Durch die Anschaffung einer hausinternen Spülstraße vermeiden wir transportbedingte Emissionen und lösen die logistischen Herausforderungen, die uns bisher von einem Mehrwegsystem mit externer Becherspülung abgehalten haben.“

Das Mehrwegsystem ersetzt in den deutschen Spielstätten von AEG die bisher genutzten biologisch abbaubaren PLA-Einwegbecher für Bier und alkoholfreie Getränke sowie die Pappbecher für alle Heißgetränke. Durch den Wechsel werden zukünftig jährlich insgesamt 90 Tonnen Müll aller drei Spielstätten wegfallen, die bisher sachgerecht entsorgt werden mussten.

Spülvolumen von 5.300 Bechern pro Stunde

Je nach Veranstaltung werden in den Arenen im Schnitt rund 10.000 Getränkebecher an die Fans ausgegeben. Um dieser Größenordnung gerecht zu werden, hat AEG das auf Spültechnik spezialisierte Unternehmen Meiko beauftragt, die Spülanlagen in der Barclays Arena und in der Mercedes-Benz Arena zu installieren. Mit der Anlage in der Mercedes-Benz Arena werden dann auch die Becher der benachbarten Verti Music Hall gereinigt. Die Firma Meiko verfügt über weitreichende Erfahrungen speziell mit der Becherreinigung bei Großveranstaltungen. So wurden Meiko-Maschinen als mobile Lösung konzipiert und bei Fußballweltmeisterschaften eingesetzt. Die Anlagen in den deutschen AEG Arenen werden bis zu 5.300 Becher pro Stunde reinigen können und höchsten Hygienestandards entsprechen. Dabei wird die ressourcenschonende Spültechnik einen geringen Frischwasser- wie Energieverbrauch sicherstellen und dank der Vibrationstechnik der Meiko-Anlagen werden die Becher vollständig getrocknet, sodass sie sofort stapel- und lagerbar sein werden.

Ökocups mit bis zu 100% Recyclinganteil

Insgesamt wird AEG rund 172.000 Ökocups mit den Füllmengen 0,25, 0,3 und 0,5 Liter von der Berliner Firma moBrands GmbH beziehen. Der Ökocup ist ein hochwertiger und langlebiger BPA freier Kunststoffbecher, der in einem geschlossenen Recycling-Kreislaufsystem Rohstoffe und Ressourcen spart. Die Mehrwegbecher werden in Berlin produziert und stammen aus kontrollierten Grundstoffen von Anbietern innerhalb der EU. Bereits beim Versand wird auf die Reduktion von Verpackungsmaterial geachtet und komplett auf marktübliche Folienverpackung verzichtet. Der Versand erfolgt über CO2 neutrale Logistik-Partner.

Nach Ablauf der Nutzungsdauer von ca. 600 Spülgängen werden die genutzten Mehrwegbecher dem Recycling-Prozess zugeführt und zu Granulat verarbeitet. Aus dem gewonnenen Material werden dann zu ca. 90% neue Becher hergestellt und aus den verbleibenden 10% andere Produkte wie z.B. Blumentöpfe produziert.

Kein Becher soll die Arenen verlassen

AEG wird Veranstaltenden, Künstler*innen und Ankermietern auch weiterhin ermöglichen, ihre eigenen Fanbecher bei den jeweiligen Events anzubieten und diese dann in der hausinternen Spülstraße reinigen zu lassen. Die Spielstätten selbst werden jedoch keine sogenannten Fanbecher anbieten, die die Besucher dazu verleiten könnten, diese mit nach Hause zu nehmen. Denn das Ziel von AEG ist es, dass kein Becher die Arenen verlässt, somit im Recycling-Kreislauf bleibt und nicht im Hausmüll landet. Hierzu wird, wie bei Mehrwegsystemen üblich, bei der Ausgabe ein Pfand erhoben werden, das bei Rückgabe erstattet wird. Alternativ werden Besucher*innen in Berlin und Hamburg ihre Becher für das ökosoziale Nachhaltigkeitsprojekt FAME FOREST spenden können – frei nach dem Motto: Spendet Becher, pflanzt Bäume.

Zum zweiten Mal Pfandbechersysteme in AEG Arenen

Beide AEG Arenen können auf Erfahrungen mit Pfandbechersystemen zurückgreifen. In der heutigen Barclays Arena wurden mit der Eröffnung 2002 die ausgegebenen Einwegbecher nach Gebrauch in bereitgestellte Pfandautomaten geworfen und direkt im Automaten geschreddert. Jedoch erwiesen sich die Automaten als störungsanfällig und wurden 2006 abgeschafft.

Die Mercedes-Benz Arena hatte bereits bis 2012 ein Mehrwegbechersystem betrieben und hierzu mit einem externen Dienstleister zusammengearbeitet. Neben der schnell nachlassenden Becherqualität hatte vor allem die teilweise wenig nachhaltige Transportlogistik den Wechsel zu biologisch abbaubaren PLA Einwegbechern begründet. Zu oft waren die Bechertransporte damals nicht einmal zu 50% ausgelastet, oder die lokale Spülstraße hatten keine freien Kapazitäten. Das führte dazu, dass Anbieter in weiter entfernten Bundesländern angefahren werden mussten. Diese Probleme werden dank der hausinternen Reinigung nicht mehr auftreten.

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