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Buchloe (chs) Der ESV Buchloe hat am Freitagabend das Heimspiel gegen den Tabellennachbarn ERSC Amberg mit 2:5 (1:2, 0:2, 1:1) verloren. Gegen die Wildlions... Anschauungsunterricht in Sachen Effektivität

Buchloe (chs) Der ESV Buchloe hat am Freitagabend das Heimspiel gegen den Tabellennachbarn ERSC Amberg mit 2:5 (1:2, 0:2, 1:1) verloren. Gegen die Wildlions ließen die Buchloer viel zu viele Chancen liegen und mussten sich so am Ende an die eigene Nase fassen.

Die Gäste präsentierten sich dagegen kompakt und taktisch gut eingestellt und waren den Buchloern in den entscheidenden Momenten vor allem in Sachen Effektivität überlegen, weshalb der Sieg für die Oberpfälzer auch absolut in Ordnung ging.

Dabei hatten die Buchloer ein durchaus passables erstes Drittel gespielt, in dem aber schnell das Manko des Abends sichtbar wurde – die eigene Konsequenz und Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor. Nach munterem Beginn gingen die Piraten zwar durch Alexander Krafczyk in Front, als dieser in Überzahl per Direktabnahme von der Blauen Linie zum 1:0 traf (6.). Doch statt die Führung weiter auszubauen musste man im weiteren Verlauf des Startdrittels zwei Gegentore schlucken und so mit einem 1:2 Rückstand in die Pause gehen. Bevor der Ausgleich nach 15 Minuten fiel, ließen aber auch die Gäste drei richtig gute Chancen liegen. Erst parierte Johannes Wiedemann gegen Felix Köbele einen umstrittenen Penalty, den das nicht immer sattelfeste Schiedsrichtertrio nach 10 Minuten gegeben hatte. Auch bei zwei Alleingängen von Ryan Murphy (12.) und Köbele (13.), erwies sich Wiedemann als Fels in der Brandung. Gerade als die Buchloer wieder am Drücker waren, fiel das 1:1 durch Köbele, der nicht entscheidend genug am Abschluss gehindert wurde. Und es kam noch schlimmer, da Murphy die Amberger kurz vor der Pause mit 1:2 in Front brachte, als er energisch nachsetzte und den Puck über die Linie drückte (19.).

Im Mitteldrittel versuchten die Hausherren dann den Rückstand wieder zu egalisieren, was aber nicht gelang. Zu unpräzise blieben die Offensivbemühungen und Abschlüsse. Weitaus besser machten es wiederum die Gäste, die jeweils in Überzahl mit einem Doppelschlag innerhalb von nur zwei Minuten auf 1:4 erhöhten. Beide Male hatte Robert Wittmann nach recht kleinlicher Regelauslegung gerade erst auf der Strafbank Platz genommen, ehe es im Buchloer Tor einschlug. Erst traf Benjamin Frank nach genialem Zuspiel von Brett Mennear zum 1:3 (31.), bevor Ryan Murphy gar auf 1:4 erhöhte (33.). ESV-Trainer Christopher Lerchner reagierte daraufhin mit einem Torwartwechsel. Da Johannes Wiedemann bei allen Gegentreffern machtlos war, konnte man den Tausch zu Alexander Reichelmeir allerdings eher als Zeichen bzw. Weckruf an seine Mannschaft deuten. Diese brauchte jedoch etwas, um sich von diesem Schock zu erholen und hatte wie bei so mancher Situation während der 60 Minuten dann auch Pech, da immer wieder das nötige Scheibenglück fehlte. So tänzelte die Scheibe nach 35 Minuten praktisch schon auf der Linie des Amberger Tores, ohne aber darüber zu gehen.

Folglich ging es für die Piraten auch ins letzte Drittel mit dem klaren Rückstand, wo die clever spielenden Gäste aber weiter gut standen und stabil blieben. Die ganz zwingenden Aktionen vor den Toren blieben somit aus. Doch dann keimte nochmals Hoffnung auf, als Philip Wolf eine scharfe Hereingabe von David Strodel am kurzen Pfosten zum 2:4 ins Tor lenkte (50.). Buchloe versuchte es nochmal, verzweifelte aber wie so oft an diesem Abend an der eigenen Effektivität. Und so waren die Schlusssekunden Sinnbild für das gesamte Match: Während Michal Petrak und Simon Beslic nämlich direkt vor dem Tor die Scheibe nicht unterbrachten, gelang dies im Gegenzug Kevin Schmitt mit dem 2:5 Endstand ins leere Buchloer Tor, das Alexander Reichelmeir kurz zuvor zu Gunsten eines weiteren Feldspielers verlassen hatte (60.).

Schon am Sonntag besteht dann bereits die Möglichkeit zur Revanche, wenn es ab 18.30 Uhr zum Rückspiel in Amberg kommt.

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