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DEG Trainerin ist fünfte Preisträgerin des Awards des Fördervereins Deutscher Eishockey-Nachwuchs Neuss / Düsseldorf. (PM DEL) Anja Strohmenger ist „Nachwuchstrainerin des Jahres 2020“: Die... Anja Strohmenger „Nachwuchstrainerin des Jahres 2020“

DEG Trainerin ist fünfte Preisträgerin des Awards des Fördervereins Deutscher Eishockey-Nachwuchs

Team DEG U20 – © Sportfoto-Sale (DR)

Neuss / Düsseldorf. (PM DEL) Anja Strohmenger ist „Nachwuchstrainerin des Jahres 2020“: Die 36 Jahre alte Übungsleiterin im Nachwuchs der Düsseldorfer EG ist die fünfte Preisträgerin seit Einführung dieses Awards und folgt damit Dominik Döge (HSV Eishockey), Ivo Flöter (Dresdner Eislöwen), Robin Beckers (Krefeld Pinguine) und Oliver Häusler (Starbulls Rosenheim).

Der Preis, der vom Förderverein Deutscher Eishockey-Nachwuchs vergeben wird, ist mit 1.000€ für den Trainer sowie zusätzlichen 5.000€ von Eishockeyausrüster Schanner für Materialien dotiert.

Bei der Wahl zum Nachwuchstrainer des Jahres sind die Fans jedes Jahr aufgerufen, ihre Vorschläge einzureichen. Ein Expertengremium wählt in der Folge aus allen Vorschlägen den Sieger aus. Neben DEL-Nachwuchskoordinator Uli Liebsch besetzen Ernst Höfner (Leiter Vereinsbetreuung des DEB), Karl Schwarzenbrunner (DEB-Bundestrainer Wissenschaft und Ausbildung) und DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch in seiner Funktion als Vorsitzender des Nachwuchsausschusses des DEB das Gremium.

Anja Strohmenger sagte über die Ehrung: „Die Auszeichnung ist eine große Ehre für mich. Es ist schön, wenn die eigene Arbeit Anerkennung findet. Ich muss aber auch sagen, dass es in Deutschland viele Trainerinnen und Trainer gibt, die mit Herzblut an die Ausbildung des Nachwuchses gehen.“

Die 36-Jährige ist seit ihrem 17. Lebensjahr als Trainerin tätig und stand zunächst in Hamm und Unna auf dem Eis. 2002 erwarb sie ihren Trainerschein und wechselte 2006 nach der Ausbildung zur Physiotherapeutin hauptamtlich nach Düsseldorf. In ihrer Zeit bei der DEG stellte sie die Ausbildungskonzepte der Rheinländer auf den Kopf und sorgte dafür, dass der Nachwuchs der Rheinländer in Deutschland wieder zur Spitze gehört.

„Das Eishockey hat sich über die Jahre verändert und um Schritt halten zu können, musste sich auch die Ausbildung ändern. Wir haben jetzt mit der Einführung von B-Mannschaften im Nachwuchs eine breitere Basis und damit mehr Spieler bis zur DNL“, erklärte Strohmenger, die 2008 die B-Lizenz erhielt und im kommenden Jahr die A-Lizenz erreichen möchte. „Natürlich war es nicht nur das Ziel die Quantität zu steigern, sondern auch die Qualität. Im modernen Eishockey müssen die Spieler nicht nur technisch gut ausgebildet sein, sondern auch ein hohes Maß an Spielverständnis und viel Kreativität mitbringen. Dies möchte ich unseren Schützlingen vermitteln.“

Inzwischen hat es die DEG geschafft, die DNL-Mannschaft wieder größtenteils mit Spielern aus dem eigenen Nachwuchs zu füllen. Zudem sind zahlreiche Spieler in U-Nationalmannschaften oder auf dem Sprung dorthin. Prominentestes Beispiel ist Hendrik Hane, der mit der U20-Nationalmannschaft den Aufstieg in die Top-Division und ein Jahr später auch den Klassenerhalt schaffte. Inzwischen steht Hane im Kader der Düsseldorfer EG und hat erste Spiele in der DEL absolviert.

Anja Strohmenger macht für den Erfolg einen wichtigen Punkt aus: „Spaß ist der zentrale Teil des Spiels. Wer keinen Spaß hat, kann sich nicht entwickeln und wer als Trainer keinen Spaß an seiner Arbeit hat, kann das Spiel nicht vermitteln.“

DEL-Nachwuchskoordinator Uli Liebsch freut sich für Strohmenger: „Anja hat sich diese Auszeichnung definitiv verdient. Für sie ist die Ausbildung des Nachwuchses kein Beruf, sondern eine Berufung. Sie arbeitet sehr akribisch und das Ergebnis sind sehr gut ausgebildete Spieler aus dem Nachwuchs der DEG. Ich kann ihr nur gratulieren.“

Axel Pfannenmüller, 2. Vorsitzender des DEG Eishockey e.V.: „Seit fast 15 Jahren arbeitet Anja erfolgreich für und mit unserem DEG Nachwuchs, nicht nur als Trainerin, sondern inzwischen auch als Nachwuchs-Koordinatorin. Hervorstechend ist sicherlich ihr unermüdlicher Einsatz und ihre nicht enden wollende Motivation und Hingabe. Sie hat sich die Auszeichnung redlich verdient!“

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Steigende Infektionszahlen, regional schwer umsetzbare Hygienekonzepte, Zulassung von Zuschauern fraglich, dazu extrem schwierige Etat- und Kaderplanungen bei vielen Klubs. Sollte man die Eishockeysaison 20/21 jetzt schon komplett absagen?

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