Eishockey-Magazin

Eishockey News, Videos, Fotos, Stories – – – alles kostenlos

Köln (HHK) Es waren drei ehemalige Kölner Spieler, die als Torwart bzw. als Torschützen entscheidend zum sensationellen Ergebnis von 0:3 beitrugen. Dimitri Pätzold hielt...
Kölns Rok Ticar vor SERC Keeper Dimitri Pätzold - © by ISPFD (sportfotocenter.de)

Kölns Rok Ticar vor SERC Keeper Dimitri Pätzold – © by ISPFD (sportfotocenter.de)

Köln (HHK) Es waren drei ehemalige Kölner Spieler, die als Torwart bzw. als Torschützen entscheidend zum sensationellen Ergebnis von 0:3 beitrugen. Dimitri Pätzold hielt alle 47 Schüsse auf sein Tor, und da waren etliche unhaltbar scheinende dabei. Als Torschützen zeichneten sich Matt Mackay aus, der in der Saison 2011/12 im Haie-Kader stand, sowie Tom-Patrick Kimmel, der einige Jahre in der DNL für die Junghaie stürmte.

Ein anderer „Wanderer“ zwischen dem Kölner und dem Schwenninger Eishockey wurde in der ersten Drittelpause von Hallensprecher Oliver Frühauf auf dem Eis begrüßt und von den Anhängern beider Mannschaften mit viel Applaus bedacht: Andreas Renz. Dass „Eisen-Renzi“ auch drei Jahre nach seiner Rückkehr in den Schwarzwald  einiges von der Kölner Sprache behalten hat, demonstrierte er auf die Frage zum von ihm erwarteten Spielausgang. „Man muss och jünne künne“, auf hochdeutsch: „Man muss auch gönnen können, appellierte er an die Haie-Fans.

Bei den Haien stand erstmals in einem Heimspiel dieser Saison Youri Ziffzer im Tor, seine beiden bisherigen Einsätze hatte Ziffzer in Iserlohn und in München gehabt.

Viel zu tun hatte der Kölner Torhüter zunächst nicht, auch nicht als die Gäste ab der 19. Sekunde für zwei Minuten in Überzahl spielen durften. Als die Haie dann wieder komplett auf dem Eis waren, legten sie richtig los und erarbeiteten  sich in gewohnter Manier ihre Torchancen. Marcel Ohmann traf  nur den Pfosten, eine Granate von Chris Minard – gemessen mit 127 km/h wehrte Dimitri Pätzold ab. Dazwischen lagen erste gute Konter der Schwarzwälder, Ziffzer hielt sicher. Keine Chance hatte der Kölner Torhüter bei einem starken Konter der Gäste. Dan Hacker überlief auf der linken Angriffsseite die Kölner Abwehr, passte mustergültig zu  Sascha Goc und der netzte ein. Erinnerungen kamen auf an das Hinspiel in Schwenningen, dass die Haie trotz großer Feldüberlegenheit mit 1:2 verloren hatten. Schon eine Minute brannte es erneut vor dem Kölner Tor, als sich Philipp Schlager durchsetzte, Matt Mackay aber nicht die Nerven hatte, es Sascha Goc gleich zu tun.

Die Haie wirkten nach dem 0:1 angeschlagen, und selbst in Überzahl erspielten sie sich im ersten Drittel keine zwingende Chance

14.6 lautete die Torschussbilanz im ersten Drittel, im zweiten Spielabschnitt bauten die Haie diese Statistik auf 30:13 aus. Aber es zählen letztlich nicht die Schüsse aufs Tor, sondern die Schüsse ins Tor. Und die machten heute Abend nur die Wild Wings, z.B. Matt Mackay in der 30, Minute, als er einen Schuss des Verteidigers Adam Borzecki abfälschte.

Andy Renz - © by ISPFD (sportfotocenter.de)

Andy Renz – © by ISPFD (sportfotocenter.de)

Nichts Neues im Schlussdrittel. Die Haie spielten optisch überlegen, schossen weiter deutlich  häufiger auf das gegnerische Tor (17:9), aber Dimitri Pätzold blieb unschlagbar. Dafür traf für die Gäste Tom-Patrick Kimmel, ein junger Spieler, der in der Deutschen Nachwuchs-Liga für den Haie-Nachwuchs spielte und heute sein erstes DEL-Tor erzielte.

Am Ende skandierten die Fans in Blau-Weiß: „Gegen Schwenningen kann man mal verlieren“ und den Kölner Fans blieb, das zu tun, was Andy Renz in der Drittelpause empfohlen harte: „Man muss och jünne künne“.

Personalien:

Vor dem Spiel gab es Ehrungen für zwei Kölner Spieler.

Danny aus den Birken wurde von den Kölner Fans zum Spieler des Monats Oktober gewählt und John Tripp erhielt ein Trikot mit der Nr. 500 für ebenso viele Einsätze in der DEL.

Trainerstimmen:

Stefan Mayr: Wir haben ein schwierige Phase hinter uns mit einigen knappen Niederlagen. Heute haben wir sehr diszipliniert gespielt, sind von der Strafbank weg geblieben und haben geduldig auf Konter gewartet. Wenn man dann einmal führt, kann man ruhiger spielen.

Uwe Krupp:
Schwenningen hat verdient gewonnen. Aus wenigen Chancen haben sie drei Tore gemacht. Wir hatten viele Torschüsse, aber wenig Chancen. Letztlich haben wir keinen Weg gefunden, das Spiel zu gewinnen.

Tore:

0:1 (12:09)Goc (Hacker, Petersen); 0:2 (29:59) Mackay (Borzecki, Rodmann); 0:3 (47:53) Kimmel (Pielmeier)

Strafen: Haie 6 – Wild Wings 6

Torschüsse: Haie 47 – Wild Wings 19

Schiedsrichter: Jablukov, Zehetleitner  (Seeßle, Schrader)

Zuschauer: 12.087

Aufstellungen:

Haie: Ziffzer (Aus den Birken) – Tjernqvist, Holmqvist; Kranjc, Mo. Müller; Lüdemann, Ankert; Krupp – Ma. Müller, Falk, Minard;  Tripp, Stephens, Robinson; Riefers, Hagos, A. Weiß; Schmölz, Ticar, Ohmann

Schwenniger Wild Wings: Pätzold (Steinhauer) – Wilhelm, S. Goc; Dück, Wishart; Borzecki, Granath; Dronia – Ramsay, Green, Petersen; Hacker, Beechey, Johnson; Schlager, Rodman, MacKay; Pielmeier, Kimmel, Sacher

Three Stars:

*** Pätzold

**  Mackay

* Kimmel

Eishockey-Magazin

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Push Nachrichten
Nichts mehr verpassen! Wir versorgen Sie mit den wichtigsten Neuigkeiten
Erlauben
Später