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Andreas Niederberger und die DEG Wiederaufstiegsvision: „Wir sind hier nicht angetreten, um die nächsten Jahre Zweitliga-Eishockey zu spielen.“

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Andreas Niederberger (links) und Rick Amann - © by Sportfoto-Sale (DR)
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Düsseldorf. (DR) „Wir sind angetreten, um die DEG wieder nach vorne zu bringen. Der DEG geht es in diesem Frühjahr deutlich besser als noch vor einem Jahr. Wir kennen jetzt die Zahlen der abgelaufenen Saison 25/26 und können entsprechend mit diesen arbeiten.“ So äußerte sich DEG Geschäftsführer Andreas Niederberger zur wirtschaftlichen Ausrichtung des Clubs im Frühjahr 2026.

Dass die DEG in den letzten Jahren, ja beinahe Jahrzehnten schwierige Zeiten durchlebte, ist fast jedem Eishockey-Fan in Deutschland bekannt. Die letzte Meisterschaft feierte die DEG im letzten Jahrhundert, nämlich im Jahr 1996. Als in der Saison 24/25 der jahrelange Negativstrudel mit dem Abstieg des rheinischen Traditionsclubs aus der DEL gipfelte, und somit fortan eine äußerst ungewisse Zukunft bevorstand, übernahmen mit den beiden ehemaligen DEG-Meisterspielern Andreas Niederberger und Rick Amann als Finanzexperte zwei neue Leute das Ruder der schwankenden Galeere DEG. Lange Zeit und viele „Klinken putzen“ brauchte es, um vor allem generelle Sponsoren zu generieren, von denen aber auch aus den letzten DEL Jahren ein Großteil dem Club die Treue hielt, und einen vom Papier her brauchbaren DEL 2 Kader aufs Eis zu stellen.

Wie dann die Saison in diesem sogenannten „Übergangsjahr“ in der DEL 2 verlief und endete, war sicherlich für viele Fans mit dem Ausscheiden gegen den EV Landshut in den Pre-Playoffs erneut hart und enttäuschend. Zuvor musste sich die Anhängerschar aber erst einmal an das deutlich schwächere und langsamere Niveau in der 2. Liga gewöhnen. Gelang nicht jeder und jedem, und es wurden sich häufig die Augen gerieben und verwirrt die Köpfe geschüttelt, ob der dargebrachten Leistungen.
Doch jetzt soll es deutlich spürbar aufwärts gehen, was das Spielniveau betrifft. Ob es am Ende aber für den Aufstieg in die DEL reicht, bleibt natürlich abzuwarten, denn mit den Kassel Huskies als Dauerabonnenten auf die Meisterschaft und den Dresdner Eislöwen als DEL Absteiger, sowie den ambitionierten Teams aus Landshut, Regensburg, Ravensburg, Rosenheim und Bietigheim, etc. macht es die Aufgabe nicht leichter. Aber für dieses Vorhaben wurde erneut der Kader massiv verändert.

Der aktuelle DEG Kader im Überblick (Stand: 30.05.26):

Tor: Leon Hümer, Niklas Lunemann, Jonas Langmann (neu, EV Landshut)

Abwehr: Max Faber, Nick Geitner, Tariq Hammond, Max Balinson, Kristian Blumenschein, Max Hense (neu, Trail Smoke Eaters), Sten Fischer, Andrew Bodnarchuk (neu, Kassel Huskies)

Sturm: Leon Niederberger, Yushiroh Hirano (Japan), Kevin Orendorz, Erik Bradford (CAN), Corey Mackin (USA / neu, EPC Crimmitschau), Matthias Pischoff (neu, Dresdner Eislöwen), Ville Järveläinen (neu, Starbulls Rosenheim), Fabian Herrmann (neu, Fischtown Pinguins Bremerhaven), Carter Turnbull (CAN / neu, HC Banská Bystrica/SVK), Shawn O’Donnell (neu, EHC Freiburg), Brett Kemp (CAN / neu, Bietigheim Steelers), Levi Holzhausen (neu, Krefelder EV´81 DNL), Jason Bast (neu, Augsburger Panther)

Trainer: Harry Lange (AUT)

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