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Herne. (MR) Ein Spiel auf Augenhöhe mit Goalies an beiden Enden, die ein Sonderlob der Trainer bekamen, entwickelte sich am Herner Gysenberg. Lange stand... An Björn Linda war (fast) kein Vorbeikommen für den KEV ’81
Colton Kehler traf doppelt für den Herner EV – Sportfoto-Sale (DR)

Colton Kehler traf doppelt für den Herner EV – Sportfoto-Sale (DR)

Herne. (MR) Ein Spiel auf Augenhöhe mit Goalies an beiden Enden, die ein Sonderlob der Trainer bekamen, entwickelte sich am Herner Gysenberg. Lange stand die Null auf beiden Seiten, ehe der Herner EV das Spiel mit zwei Powerplaytreffern entscheiden konnte.

Der Krefelder EV’81 konnte wieder mit „voller Kapelle“ anreisen, auch Philipp Kuhnekath und Alexander Blank waren mit von der Partie, die am Samstag noch für die Pinguine im Einsatz gewesen waren. Ein schnelles, ein intensives Spiel entwickelte sich mit mehr Spielanteilen und Chancen für die Gäste vom Niederrhein. Einzig was fehlte, waren die Treffer. Auch die ersten Strafzeiten auf beiden Seiten verstrichen ereignislos. Es sollte bis zur 38. Spielminute dauern, dass die Hausherren ihre Überzahl ausnutzen konnten (Colton Kehler). Damit belohnte der HEV seine im zweiten Drittel gesteigerten Bemühungen.

Das Spiel wird härter

Krefeld versuchte im Schlussabschnitt, die Scharte wieder auszuwetzen, die Hausherren jedoch checkten jetzt früher und intensiver vor. Und noch immer kam man nicht an Björn Linda im Kasten der Westfalen vorbei. Mit etwas Glück konnten auf der anderen Seite die Gastgeber im Gewühl vor Krefelds Keeper Nikita Quapp die Scheibe über die Linie bugsieren, und es stand plötzlich 2:0, was nicht ganz dem Spielverlauf entsprach (Kehler, 48.). Und immer wieder gefährlich schnell waren Richie Mueller oder Christoph Ziolkowski im Angriffsdrittel, während es auf der anderen Seite mal nicht die Gitter tragenden Youngsters waren, die besonders herausstachen. Sondern man mehrfach über das Spielverständnis eines auch noch keine 19 Jahre alten Alexander Blank staunen konnte. Der Schlussabschnitt bog bereits auf die Zielgerade ein, als auch die Gäste endlich ihre Bemühungen belohnt sahen (Patrick Demetz, 56. im Powerplay). Sollte doch noch etwas gehen? Sollte nicht. Nur 90 Sekunden später stellte Hernes Patrick Asselin den alten Abstand wieder her, in Überzahl, wobei beide Trainer so manche Schiedsrichterentscheidung oder Nicht-Entscheidung dem Vernehmen nach nicht wirklich verstehen und teilen konnten. Es sollte beim 3:1 bleiben.

Elmar Schmitz (KEV) war stolz auf seine Mannschaft, die sehr viele Chancen kreiert habe. Er zeigte sich erstaunt und erfreut darüber, dass man im Team enttäuscht sei, gegen den Tabellenzweiten keine Punkte geholt zu haben, zeige dies doch, wie weit man inzwischen in der Entwicklung ist. Danny Albrecht (HEV) sah sein Team anfangs läuferisch stark unter Druck gesetzt, war aber froh, dass die Einstellung stimmte und die Vorgaben erfüllt wurden. Man habe sich nicht auskontern lassen und auch die Checks zuende gefahren.

Die Trainerstimmen zum Spiel

867
Reglement-Anpassung während Corona in der DEL: Stehen einem Club mindestens ein Torhüter und zehn Feldspieler zur Verfügung, muss die Mannschaft antreten. Ist das eine richtige Anpassung?

Michaela-Ross

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