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Augsburg. (MS) Zum 1. Advent gastierte mit Ingolstadt ein unmittelbarer Nachbar und Namensvetter der Augsburger Panther im Curt-Frenzel-Stadtion.  Am Ende hatten die Panther vom...
John Zeiler versucht Christoph Gawlik aufzuhalten - © by Eishockey-Magazin (RS)

John Zeiler versucht Christoph Gawlik aufzuhalten – © by Eishockey-Magazin (RS)

Augsburg. (MS) Zum 1. Advent gastierte mit Ingolstadt ein unmittelbarer Nachbar und Namensvetter der Augsburger Panther im Curt-Frenzel-Stadtion. 

Am Ende hatten die Panther vom Lech, in dieser über weite Phasen sehr flotten und ausgeglichenen Partie, die schärferen Krallen. Sie holten sich dank zweier Tore in Unterzahl vor 5.784 Zuschauern einen wichtigen 3:2 (0:0/1:1/1:1/0:1)-Sieg nach Verlängerung. Platz 10 bleibt somit in Reichweite.

Mitten hinein in ein flottes Startdrittel

Beide Teams legten ohne Abtasten los wie die Feuerwehr. Zählt man allein die hochkarätigen Chancen hatten die Gäste – durch die Versuche von Hager und Dinger – nach fünf Minuten ein leichtes Übergewicht. Connolly brachte auf der Gegenseite einen wild springenden Puck nicht über die Linie (7. Spielminute). In der Folgezeit zerstörten beide Teams durch frühes Stören den gegnerischen Spielaufbau etwas wirkungsvoller als zu Beginn. Selbst eine Strafe gegen Augsburgs Connolly brachte Ingolstadt nun kaum klare Gelegenheiten. Nach einem schlechten Wechsel der Gäste hätte Breitkreuz allein vor Pielmeier die Führung erzielen können. Der Torsteher fing dessen Schlagschuss jedoch sicher mit der Fanghang herunter (13.). Aber auch sein Gegenüber Ehelechner bewies seine ansteigende Formkurve gegen Turnbull (15.), Hambly (18.) und Periard (20.) und hielt so trotz erneuter Unterzahlsituation die “Null” fest.

Unterzahl + Überahl = 1:1

Das Spiel hatte nichts an Geschwindigkeit, wohl aber an Präzision, eingebüsst.  Die Gäste bemühten sich mehr Kontrolle zu übernehmen, bremsten sich jedoch selbst durch gegen das ein oder andere Foul. Augsburgs MacArthur hatte dann die bisher beste Torchance des Spiels, als er Boyles Schuss an das Gestänge hinter Pielmeier lenkte (28.). Augsburg agierte im Powerplay bisher zu harmlos. Ganz anders in Unterzahl. Zuerst scheiterte Werner bei einem Konter, dann zauberte Zeiler im Liegen die Hartgummischeibe zur Führung  (31.) durch Pielmeiers Schoner. Ingolstadt reagierte noch während der aktuell laufenden Strafe gegen Boyle und glich durch Periards Hammer von der blauen Linie aus (32.). Der Schuss wurde für Ehelechner unhaltbar abgefälscht. Im Wechsel der ausgesprochenen Strafen, wanderte in der Schlussphase des Mittelabschnittes das Momentum von Team zu Team ohne sich jedoch in Erfolg ummünzen zu lassen. Sicher die schwächste Phase des Derby.

 

Patrick gegen Patrick: Ingolstadts Hager scheitert an Augsburgs Ehelechner - © by Eishockey-Magazin (RS)

Patrick gegen Patrick: Ingolstadts Hager scheitert an Augsburgs Ehelechner – © by Eishockey-Magazin (RS)

Ingolstadt legt vor, Augsburg legt nach

Augsburgs Neuzugang Grygiel saß nach seiner auffälligsten Szene auf der Strafbank und als Forrest bei einem Unterzahl-Konter zu offensiv agierte, fehlte er in der Defensive. Laliperte und Hahn nutzen diesen Platz und schlossen in aller Ruhe zur erstmaligen Gästeführung ab (43.). Kurz darauf die Chance zum Ausgleich für Roloff, der seinen Meister im Torhüter der Donaustädter fand. Die Gäste machten das nun sehr geschickt und ließen Augsburg kaum Platz für deren Angriffe. Die Fuggerstädter hatten jedoch noch ihr Forechecking. Uvira schnappte Dinger die Scheibe von der Kelle und verwandelte alleinstehend zum Ausgleich (51.). Durch zwei Strafzeiten nahm sich Ingolstadt die Chance zum Sieg in der regulären Spielzeit. Da die Gastgeber die Situation nicht nutzen konnten, ging es in die Verlängerung.

Connolly trifft eine Sekunde vor Ablauf der Verlängerung

Zunächst drängten beide Teams auf die Entscheidung. Als Zeiler eine Grosschance nicht verwertete und in Folge des Gerangels auf die Strafbank musste, gab kaum jemand mehr eine Wette auf Augsburg ab. Aber sie hatten die Rechnung ohne Connolly gemacht, der wiederum einem Ingolstädter die Hartgummischeibe stiebitzte und Sekundenbruchteile vor der Schlusssirene seine eigene enagierte Leistung krönte. 3:2 für gastgebenden Panther

Statistik

Augsburger Panther –  Ingolstadt Panther 3:2 (0:0/1:1/1:1/1:0) n.V.
Tore: 1:0 (30:54) Zeiler (Seifert) 4-5 PP1; 1:1 (31:43) Periard (Ficenec/Laliberte) 4-5 PP1; 1:2 (42:26) Hahn (Laliberte/Ficenec) 4-5 PP1; 2:2 (50:45) Uvira; 3:2 (64:59) Connolly 3-4 SH1

Strafen: Augsburg  12 –  Ingolstadt 10
Torschüsse: Augsburg  31  –  Ingolstadt 41
Zuschauer: 5.784
Schiedsrichter: Brüggemann, Lenhart

Aufstellungen:
Augsburger Panther:  Ehelechner (Keller)  – Woywitka, Brown; Forrest, Boyle; Seifert, Kindl; – Grygiel, Werner, Roloff; MacArthur, Connolly, Ciernik; Uvira, Zeiler, Breitkreuz; Farny, Morrisson, Schäffler;  (es fehlen: Bakos, Tölzer, Draxinger, Bayda, Trevelyan, Reiß)

Ingolstadt: Pielmeier (Janka) – Périard, Conboy; Ficenec, Köppchen; Hambly, Claaßen; Dinger – Laliberte, Hahn, Turnbull; Gawlik, Warg, Bouck; Sabolic, Hager, Oblinger  – Rinke-Letans, Barta, Boucher (es fehlen: Ross, Greilinger, Schopper)

Three Stars:
*** Woywitka (Augsburg)
** Laliberte (Ingolstadt)
* Ehelechner (Augsburg)

 

 

 

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