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Alps Hockey League: Ritten verliert und kämpft am Donnerstag gegen das Saison-Aus / Juniors unterliegen im Salzburger Derby / Wälder verlieren in Meran

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© Max Pattis
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Klobenstein. (PM Buam) Die Rittner Buam SkyAlps haben das erste Spiel der Pre-Playoffs gegen SG Cortina Hafro verloren.

Am Dienstagabend mussten sich die Blau-Roten in der Ritten Arena mit 2:3 geschlagen geben und kämpfen in der „Best-of-three“-Serie am Donnerstag in Pieve di Cadore gegen das vorzeitige Saisonaus.

Dass es sich um eine Art Playoff-Spiel handelte, wurde schon im ersten Drittel klar ersichtlich. Denn beide Mannschaften wussten, dass Fehler in so einem Spieler verheerend sein können und schauten deshalb zu Spielbeginn, hinten sauber zu stehen. Die Offensive wurde so von beiden Mannschaften etwas außer Acht gelassen und es gab kaum nennenswerte Chancen. Dafür aber ein Tor: Denn Ritten leistete sich genau so einen Fehler, ließ Barnabò nach einer Ablage von Alverà von hinter dem Tor zu viel Platz und der Angreifer der Ampezzaner traf ungestört ins kurze Kreuzeck (10.14). Damit mussten die Rittner Buam SkyAlps nach dem ersten Drittel einem Rückstand hinterherlaufen.

Ins zweite Drittel kamen die Rittner Buam SkyAlps mit deutlich mehr Tempo und dominierten die ersten Minuten auch. Das brachte den Blau-Roten auch den Ausgleichstreffer ein: Felicetti erkämpfte sich den Puck, Welychka zog ab und Kostner verwertete den Rebound nach der Parade von Cortina-Goalie Karjalainen zum 1:1 (26.12). Doch wieder leistete sich Rittens Hintermannschaft einen Patzer, denn der am zweiten Pfosten völlig alleingelassene Massimo Pietroniro hatte einige Minuten später keine Mühe, die Führung der Ampezzaner wiederherzustellen (29.49). In den verbleibenden Minuten gab es auch die ersten Strafen, eine pro Seite, die aber allesamt ohne Torerfolg blieben. Außerdem trafen Alverà (32.) und Manuel Öhler (37.) die Latte bzw. den Pfosten.

Mit dem Ziel, den Rückstand aufzuholen, gingen die Rittner Buam SkyAlps auch das Schlussdrittel an und bekamen schnell Überwasser. Im Powerplay schlugen sie dann auch zu: Nach einigen schön ausgespielten, aber erfolgslosen Aktionen war es Graf, der einen Schuss von Madsen vor Karjalainen abfälschte und auf 2:2 stellte (48.23). Das beflügelte Ritten und die Buam waren für einige Minuten am Drücker, doch wie aus dem Nichts kassierten sie das 2:3. Nach einem Fortunato-Steilpass stürmte Kalajanniska allein auf Furlong zu und blieb eiskalt (52.02). Ritten warf noch einmal alles nach vorne, drückte Cortina in das eigene Drittel, doch der dritte Ausgleich wollte trotz guter Möglichkeiten nicht mehr fallen und die Niederlage war besiegelt.

Damit stehen die Rittner Buam SkyAlps am Donnerstag im zweiten Spiel der Serie gegen SG Cortina Hafro mit dem Rücken zur Wand. Verlieren sie das Spiel in Pieve di Cadore, dann ist die Saison 2025/26 vorzeitig zu Ende. Spielbeginn ist um 20.30 Uhr.

Alps Hockey League 2025/26, Pre-Playoff

Rittner Buam SkyAlps – SG Cortina 2:3 (0:1, 1:1, 1:1)
Tore: 0:1 Barnabò (10.14), 1:1 Kostner (26.12), 1:2 Massimo Pietroniro (29.49), 2:2 Graf (48.23), 2:3 Kalajanniska (52.02)
Stand in der „Best-of-three“-Serie: 0:1

Juniors unterliegen im Salzburger Derby
Red Bull Hockey Juniors unterliegen mit 1:3 in Zell am See | Rückspiel bereits am Samstag

Zell am See. (PM Red Bulls) Die Red Bull Hockey Juniors verlieren das Salzburger Derby in der Master Round der Alps Hockey League beim EK Die Zeller Eisbären mit 1:3.

Nach einem torlosen Start schlugen die Hausherren im zweiten Drittel durch Tim Coffman und Kilian Rappold zu, Maxim Eliseev verkürzte im Schlussabschnitt in Überzahl. Die Entscheidung fiel wenig später erneut im Powerplay, als Coffman mit seinem zweiten Treffer auf 3:1 stellte.

Spielverlauf
Die Juniors mussten früh zweimal in Unterzahl antreten, hielten die gefährliche Zone aber konsequent geschlossen. In der 5. Spielminute hatte Luca Auer bei einem Konter in Unterzahl den Shorthander am Schläger, der Puck wollte jedoch nicht ins Netz. Bei der ersten Überzahl der Juniors (10.) blieb Alexander Schmidt im Zeller Tor Endstation, auf der Gegenseite war Luca Haitzmann nach längeren Druckphasen mehrfach gefordert. Kurz vor der Pause hatten Florian Lanzinger (18.) und Maxim Eliseev (20.) die besten Möglichkeiten, es blieb beim 0:0.

Im zweiten Abschnitt entschied ein schneller Konter die Anfangsphase: In der 21. Spielminute, nach 32 Sekunden, fand Kilian Rappold bei einer 2-gegen-1-Situation Tim Coffman, der zum 1:0 einschob. Die Juniors überstanden eine weitere Unterzahl unbeschadet, kamen in Überzahl selbst aber nicht zum Ausgleich. In der 30. Spielminute legte Zell am See nach, erneut nach einem 2-gegen-1-Angriff traf Kilian Rappold zum 2:0 unter die Latte. Die Partie wurde körperlicher, die Juniors suchten die Antwort, mussten kurz vor Drittelende aber nochmals eine Strafe nehmen.

Der Schlussabschnitt begann mit einer Restüberzahl für Zell am See, danach nahm das Derby weiter an Tempo auf. Philipp Wimmer (44.) sowie Maximilian Wilfan und Paul Reiner (45.) setzten Akzente, ehe die Juniors eine vierminütige Überzahl erhielten. In der 55. Spielminute nutzte Maxim Eliseev das Powerplay nach Zuspiel von Jesse Juhola und Adrian Gesson zum 1:2-Anschlusstreffer. Eine vierminütige Unterzahl gegen die Juniors stoppte den nächsten Anlauf, Tim Coffman verwertete in der 57. Spielminute diese zum 3:1. Luca Kogler scheiterte noch mit einem Breakaway (58.), in den letzten 19 Sekunden agierten die Juniors mit dem sechsten Feldspieler, am Endstand änderte sich nichts mehr. Bereits am Samstag, dem 7. März 2026 um 19:15, stehen sich beide Teams zum Abschluss der Master Round in der Eisarena Salzburg erneut gegenüber.

Head Coach Teemu Levijoki „Es war ein sehr gutes Spiel heute, harte Zweikämpfe und schnell. Wir waren im zweiten Abschnitt zwei Tore hinten und haben nicht aufgehört zu kämpfen, dann sind wir nochmal auf ein Tor herangekommen. Leider haben uns die Strafen heute einen Strich durch die Rechnung gemacht.“

Alps Hockey League | Master Round
EK Die Zeller Eisbären – Red Bull Hockey Juniors 3:1 (0:0, 2:0, 1:1)

Tore:
1:0 | 20:32 | Tim Coffman
2:0 | 29:18 | Kilian Rappold
2:1 | 54:11 | Maxim Eliseev | PP
3:1 | 56:45 | Tim Coffman | PP

Knappe Auftaktniederlage in Meran

Meran. (PM Wälder) Der EC Bregenzerwald muss sich im ersten Spiel der Pre-Playoff-Serie auswärts beim HC Meran mit 2:4 geschlagen geben.

In einer intensiven und lange offenen Partie führten die Wälder zweimal, ehe Strafen im Schlussabschnitt die Entscheidung zugunsten der Südtiroler brachten. Foto: ©BK PHOTO

Vorsichtiges Abtasten und Premiere im Line-up

Das erste Drittel war geprägt von Respekt und taktischer Disziplin. Für beide Teams steht in dieser Serie viel auf dem Spiel – entsprechend kontrolliert agierten die Mannschaften. Erstmals im Line-up der Wälder stand Marlon Tschofen, der nach dem Saisonende der Pioneers Vorarlberg mit einer B-Lizenz zum ECB gestoßen ist und nun in der entscheidenden Phase der Saison mitwirkt. Große Highlights blieben zunächst aus, Chancen gab es auf beiden Seiten, auch das Torgestänge wurde jeweils geprüft. Zur ersten Pause stand es jedoch torlos.

Frühe Führung, späte Antwort

Nach der Eisreinigung ging es dafür umso schneller: Nur neun Sekunden nach Wiederbeginn traf Jesse Rantanen zur 1:0-Führung für die Wälder. (Individualsponsor ferdinand gratuliert seinem Spieler.) Kurz darauf mussten die Gäste erstmals in Unterzahl ran, eine weitere Strafe folgte. Doch das Powerplay der Meraner blieb zunächst harmlos, die Wälder verteidigten diszipliniert. In der 34. Minute war es dann aber Nuisanen, der für den HC Meran ausglich. Mit dem 1:1 ging es auch in die zweite Pause – alles offen für den Schlussabschnitt.

Meran dreht das Spiel

Im letzten Drittel schlugen die Wälder erneut zu. Nach einer sehenswerten Einzelaktion des 24-jährigen Montafoners Marlon Tschofen gingen die Gäste wieder in Führung. (44.) Lange Zeit deutete vieles auf einen knappen Auswärtssieg hin, Meran tat sich schwer, klare Torchancen zu kreieren. Doch dann brachten sich die Wälder selbst um den verdienten Lohn. Nach einer Strafe gelang Rein in der 50. Minute der Ausgleich. Quasi im Gegenzug musste ECB Topscorer Robert Lipsbergs auf die Strafbank. Diese Unterzahl blieb zwar folgenlos, doch unmittelbar nach Ablauf fiel durch Nuisanen der Führungstreffer für die Hausherren. Eine weitere Strafe nutzte Gellon, um für Meran den Sack endgültig zuzumachen. Die Wälder warfen in den Schlusssekunden noch einmal alles nach vorne, nahmen den Torhüter vom Eis, doch der Ausgleich wollte nicht mehr gelingen.

Entscheidungsspiel am Donnerstag

Am Ende steht eine bittere 2:4-Niederlage im ersten Spiel der Serie. Die Wälder haben über weite Strecken bewiesen, dass sie mit Meran auf Augenhöhe agieren können – belohnten sich jedoch nicht. Nun gilt es, im Heimspiel am Donnerstag zurückzuschlagen und ein Entscheidungsspiel in Meran zu erzwingen.

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