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Iserlohn. (PM Roosters / EM) Die Iserlohn Roosters wurden voll von den Auswirkungen der Corona-Pandemie getroffen: Derzeit stünden den Sauerländern nur vier spielfähige Akteure... Alles noch viel schlimmer! 25 Corona-Fälle im Team und im Umfeld der Iserlohn Roosters diagnostiziert – Das sagt Teamarzt Dr. Veit

Iserlohns Mannschaftsarzt Dr. Jochen Veit – © Sportfoto-Sale (MK)

Iserlohn. (PM Roosters / EM) Die Iserlohn Roosters wurden voll von den Auswirkungen der Corona-Pandemie getroffen: Derzeit stünden den Sauerländern nur vier spielfähige Akteure zur Verfügung, insgesamt sind im Team und im Umfeld des DEL-Clubs inzwischen 25 Corona-Fälle diagnostiziert, alle Betroffenen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

„Bei einer Inkubationszeit von 7-10 Tagen bleibt die weitere Dynamik abzuwarten“, sagt Roosters-Mannschaftsarzt Dr. Jochen Veit. Die Situation am Seilersee wird weiterhin durch regelmäßige Testungen akribisch analysiert. Eine Bestimmung der Variante ist bereits in Arbeit, nimmt aber deutlich mehr Zeit in Anspruch als die Auswertung des Testergebnisses, hier rechnet man im Verlauf des morgigen Mittwochs mit einem Ergebnis.

Wann die Roosters wieder eine spielfähige Mannschaft stellen können, ist derzeit nicht absehbar. „Erfreulicherweise geht es allen Infizierten den Umständen entsprechend einigermaßen gut, wobei die Beschwerden natürlich variieren. Im Anschluss an die Quarantäne und nach Abklingen der Symptome werden wir die Spieler durch das Return-to-Play-Protokoll der Liga an die Belastungen heranführen“, erklärt Veit.

Der Mediziner weist ausdrücklich darauf hin, dass erst nach dem Vorliegen der entsprechenden Belastungswerte wieder an einen Einstieg in den Trainings- und Spielbetrieb gedacht werden kann: „Im Vordergrund steht stets die Gesundheit der Betroffenen und die ihrer Angehörigen. Diese Werte variieren von Fall zu Fall“, betont Veit.

So läuft der Entscheidungs-Algorithmus „Return to Play“ ab

(Stand 25.11.2020)

Lesen Sie auch dazu: Lutz Graumann, medizinischer Koordinator beim DEB, über das Return-to-play-Protokoll: “Immer dann, wenn es irgendwo Auffälligkeiten gibt, geht es nicht weiter”

Neue Termine für Spiel in Krefeld und Heimspiel gegen Straubing gefunden

Als Reaktion auf die Situation wurde zunächst das ursprünglich für morgen terminierte Spiel gegen Krefeld abgesagt. Wie mit den darauffolgenden Partien verfahren wird, entscheidet sich kurzfristig.

Die beiden abgesagten Spiele sind bereits neu terminiert: Die Roosters spielen am 28. und 29. Januar zweimal hintereinander am Seilersee gegen die Straubing Tigers, die Partie in Krefeld wird am 15. März nachgeholt.

Da die Partien gegen Straubing und aller Voraussicht nach auch Mannheim nicht an den ursprünglich geplanten Terminen stattfinden können, lässt sich noch nicht abschließend prognostizieren, ob diese Spiele als Geisterspiele stattfinden werden. Bereits gekaufte Tickets behalten zunächst ihre Gültigkeit für einen etwaigen neuen Termin, alles Weitere entscheidet sich dann mit Blick auf die zu diesem Zeitpunkt gültige Corona-Schutzverordnung.

So sähe Stand heute das Restprogramm der Roosters aus:

07.01. Roosters – Mannheim
09.01. Bremerhaven – Roosters
11.01. Köln – Roosters
14.01. Wolfsburg – Roosters
16.01. Roosters – Augsburg
18.01. Roosters – Nürnberg

23.01. Roosters – Augsburg
25.01. Augsburg – Roosters (verlegt vom 24.10.)
28.01. Roosters – Straubing
29.01. Roosters – Straubing (verlegt vom 02.01.)
– – – Olympiapause – – –
22.02. Schwenningen – Roosters
25.02. Mannheim – Roosters
27.02. Roosters – Wolfsburg
01.03. Köln – Roosters
04.03. DEG – Roosters
06.03. Roosters – Berlin
08.03. Nürnberg – Roosters
11.03. Roosters – Steelers
13.03. Ingolstadt – Roosters
15.03. Krefeld – Roosters (verlegt vom 05.01.)
18.03. Roosters – Schwenningen
20.03. Bremerhaven – Roosters

25.03. Roosters – Krefeld
27.03. München- Roosters

Nach dem ersten Corona-Ausbruch folgte der sportliche Absturz

Bereits Ende Oktober hatten die Sauerländer zahlreiche Corona-Fälle im Team. Es musste damals bereits das Spiel gegen Augsburg (24.10.) verschoben werden. Nach einer zehntägigen Zwangspause bestritten die Roosters damals vier Partien aufgrund der 10+1 Regel bis zur Länderspielpause mit einem Minikader. Aller vier Partien wurden verloren. In Nürnberg mit 4:3, in Mannheim 6:1, in Straubing 5:0 und daheim gegen München mit 3:6. Danach folgte die Länderspielpause für den Deutschland Cup. Auffällig, dass das Team von Trainer Brad Tapper bis zum damaligen Corona-Ausbruch mit einem Punkteschnitt von 1,71 pro Spiel auf Rang fünf stand. Trotz der Länderspielpause fanden einige Leistungsträger nur schwer zu ihrer Form zurück. Es folgte ein Negativlauf. Aus den folgenden 18 Partien resultierte ein Punkteschnitt von 0,72 pro Partie und der Absturz auf den vorletzten Tabellenplatz.

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