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Straubing. (PM Tigers) Nach dem Urteil des DEL Disziplinaruaschuss gegen Ingolstadts Stürmer Daniel Pietta nach dessen „Affen-Geste“ im Testspiel zwischen den Straubing Tigers und... Aktuelles Statement der Straubing Tigers

Sena Acolaste – © Sportfoto-Sale (DR)

Straubing. (PM Tigers) Nach dem Urteil des DEL Disziplinaruaschuss gegen Ingolstadts Stürmer Daniel Pietta nach dessen „Affen-Geste“ im Testspiel zwischen den Straubing Tigers und Ingolstadt (wir berichteten), nehmen die Straubing Tigers wie folgt öffentlich Stellung:

Die Straubing Tigers und die PENNY DEL stehen für Diversität und soziale Vielfalt. Unter dem Slogan „Teil des Spiels“ bekennt sich die PENNY DEL zu Werten wie Fairness, Respekt und gesellschaftlicher Verantwortung.

Wir akzeptieren, dass auf dem Eis die Emotionen auch einmal hochkochen, denn unsere Sportart lebt auch von Emotion und Einsatz. Aber wir verurteilen jegliche Form von Rassismus und Diskriminierung auf das Schärfste. Rassistische und diskriminierende Aktionen haben weder auf dem Eis noch in jeglicher anderer Lebenssituation einen Platz in unserer Gesellschaft. Wir als Straubing Tigers hatten keinerlei Einfluss auf die Entscheidung der PENNY DEL. Der Eishockeysport und seine Profis haben in diesem Zusammenhang eine gesellschaftliche Verantwortung und müssen sich dieser Bedeutung und der Vorbildfunktion für Kinder und Jugendliche bewusst sein. Wir bedanken uns beim ERC Ingolstadt für die angekündigten arbeitsrechtlichen Schritte und werden mit Interesse verfolgen, wie auch von dieser Seite die gesamtgesellschaftliche Verantwortung wahrgenommen wird.

Sena Acolatse wurde am Sonntag als Teil unserer Straubing-Tigers-Familie, aber gerade auch als Mitglied der Gesellschaft, rassistisch diskriminiert. Dieser Vorfall hat nicht nur den Eishockey-Spieler und Menschen Sena Acolatse schwer getroffen, sondern unsere gesamte Organisation. Wir stehen geschlossen hinter Sena und haben in den letzten Tagen intensive Gespräche mit ihm geführt“, so Tigers-Manager Jason Dunham. Und Geschäftsführerin Gaby Sennebogen ergänzt: „Alle – Spieler, Vereine, Verband, Liga, Fans, aber auch die gesamte Gesellschaft – sind in der Pflicht, jegliche Form von Rassismus und Diskriminierung sowohl aus dem Sport wie auch aus dem Alltag zu verbannen. Das ist unsere Verantwortung, zu der wir uns alle bekennen müssen. Und gerade im Profisport mit seiner Strahlkraft haben wir eine ganz besondere Vorreiterrolle.“

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