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  Mannheim (GK). Die Mannheimer Adler sind seit Sonntag zurück auf Tabellenplatz eins in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Nach dem 5:2 (2:0/0:1/3:1) am...

 

Viel Verkehr vor dem Tor von Iserlohns Keeper Mathias Lange - © by Eishockey-Magazin (GK)

Viel Verkehr vor dem Tor von Iserlohns Keeper Mathias Lange – © by Eishockey-Magazin (GK)

Mannheim (GK). Die Mannheimer Adler sind seit Sonntag zurück auf Tabellenplatz eins in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Nach dem 5:2 (2:0/0:1/3:1) am Freitag in München gewannen die Adler am Sonntag mit 4:2 (1:0/1:2/2:0) Toren gegen die Iserlohn Roosters.

 

 

Das 4:2 hört sich allerdings deutlicher an als es war. Bis zur allerletzten Sekunden hing der Mannheimer Erfolg am seidenen Faden. Dabei verlief das Match gegen Iserlohn für die Adler zunächst wie erwartet. Nach dem ersten Drittel führten die Mannheimer mit 1:0 und dominierten die Partie deutlich. Die Roosters fanden praktisch nicht statt, nur Torwart Mathias Lange konnte sich mit Glanzparaden auszeichnen. Als die Kurpfälzer im zweiten Abschnitt dann auf 2:0 erhöhten, schien die Partei gelaufen zu sein, zumal die Roosters bis dahin nicht überzeugen konnten. Doch wurden die Adler durch die klare Führung leichtsinnig und so konnten die Roosters in der 27. Minute auf 1:2 verkürzen. Das Tor gab den Sauerländern Auftrieb und schließlich gelang ihnen bis zum Pausenpfiff durch einen Mannheimer Schnitzer in der Defensive sogar der 2:2 Ausgleich. Im letzten Abschnitt war es dann eine ausgeglichene Partie, deren Ausgang am seidenen Faden hing. Beide Teams agierten jetzt auf Augenhöhe. Der Treffer zum 3:2 in der 53. Minute durch Steve Wagner brachte die Adler schließlich auf die Siegerstraße. Die Iserlohner steckten aber nicht auf, der Genickbruch für die Roosters dann aber in der 55. Minute als ihr Stürmer Dylan Wruck für fünf Minuten auf die Strafbank musste. Der Treffer zum 4:2 für Mannheim durch Marcus Kink ins leere Iserlohn Tor vier Sekunden vor Spielende war nur noch Ergebniskosmetik. Über die gesamte Partei betrachtet, geht der Mannheimer Sieg in Ordnung, da sie zwei Drittel lang das Match eindeutig dominierte, souverän sieht allerdings anders aus. Auffällig bei Mannheim, das Team agiert phasenweise sehr leichtsinning in der Abwehr und die Effizienz vor dem gegnerischen Tor stimmt nicht.
1. Drittel
Die Adler waren von Beginn an das dominierende Team. In der 4. Minute hatte Mirko Höfflin die Chance zum Torerfolg, als er frei vor Iserlohns Torsteher Mathias Lange abziehen konnte, aber er scheitert knapp. Ein Überzahlsituation für die Roosters führte im Anschluss nicht zum Erfolg. Auf der anderen Seite verpasste Adler-Verteidiger Dany Richmond in der 7. Minute die Chance zur Mannheimer Führung. Mit den Kurpfälzern im Vorwärtsgang ging es weiter. Bei erneuter Adler-Unterzahl in der 10. Minute schnappte sich dann der Mannheimer Stürmer Frank Mauer den Puck und schoss zum 1:0 für die Blau-Weiß-Roten ein. Die „Raubvögel“ nun mit einer Top-Gelegenheit nach der anderen, ohne das der Puck über die Linie gehen sollte. Zwei Minute vor Drittelende tauchte Marcus Kink frei vor Iserlohns Goalie Mathias Lange auf, doch brachte die kleine Hartgummischeibe aber nicht in den Kasten. Insgesamt stimmte es bei den Mannheimern erneut nicht mit der Effizienz. So ging es mit der knappen, aber hoch verdienten 1:0 Führung in die Kabinen.

2. Drittel
Im zweiten Abschnitt zunächst das gleiche Bild. Mannheim weiterhin stark und optisch überlegen. Das 2:0 in der 24. Minute durch Robert Raymond war die logische Konsequenz. Dann aber der überraschende 1:2 Anschlusstreffer der Roosters in der 27. Minute durch Marko Friedrich. Die Adler waren kurz geschockt, dann ging es im Vorwärtsgang weiter. Die Mannheimer dabei sehr druckvoll, aber ohne Torerfolg. Und schließlich passierte, was passieren musste, die Roosters fuhren einen Konter, den Chad Bassen in der 38. Minute zum 2:2 Ausgleich abschloss. Mit diesem Zwischenstand ging es in die Pause.
3. Drittel
Im letzten Abschnitt war dann Feuer im Spiel, denn Iserlohn witterte seine Chance und auch Mannheim setzte seine Offensive fort. Die Partie war jetzt ausgeglichen.
Zwei dicken Gelegenheiten für die Iserlohner Nicholas Petersen und Dylan Wruck in der 52. Minute. Aber Adler-Torsteher Dennis Endras war auf dem Posten. In der 53. Minute dann das 3:2 für Mannheim durch Adler-Verteidiger Steve Wagner. Nur zwei Minuten später verhängte der Schiri dann eine sehr umstrittene Strafzeiten gegen den Mannheimer Jamie Tardif. Wütende Proteste der Fans waren die Folge. Doch nur 24 Sekunden nachdem Tardif auf das Sünderbänkchen gewandert war, verhängten die Unparteiischen eine Fünf-Minute plus Spieldauerstrafe wegen Checks gegen den Kopf gegen den Iserlohner Dylan Wruck. Obwohl die Sauerländer nach anderthalb Minuten mit einem Mann weniger agieren mussten, steckten sie nicht auf und machten mächtig Druck. Die Adler schwammen nun gehörig in der Abwehr. Doch wurde der Kampf der Iserlohner nicht belohnt, denn Adler-Stürmer Marcus Kink setzte den Schlusspunkt als er den Puck vier Sekunden vor Spielende ins leere Roosters-Gehäuse schoss, da Torwart Mathis Lang zugunsten eines weiteren Feldspielers sein Tor verlassen hatte.

 

Mannheim : Iserlohn 4.2 (1:0/1:2/2:0)

Tore: 1:0 (10:29) Mauer (Arendt) – SH1; 2:0 (23:44) Raymond (Rheault/Akdag) – EQ; 2:1 (26:26) Friedrich (Macek) – 6; 2:2 (37 :10) Bassen (Connolly) – EQ; 3:2 (52:19) Wagner (Rheault/Hospelt) – EQ; 4:2 (59:56) Kink (Arendt) – EN;
Strafen: Mannheim 8 Min – Iserlohn 4 Min + 5 Min + Spieldauer Wruck
Schiedsrichter: Aicher / Bauer
Zuschauer: 11.000

Aufstellungen:

Mannheim: Endras (Ziffzer) – Akdag, Richmond, Reul, Goc, Raymond, Wagner, Fischer – Mauer, Ullmann, Höfflin, Tardif, Metropolit, PLachta, Rheault, Hospelt, Arendt, Buchwieser, Joudry, Kink

Iserlohn: Lange (Dschunussow) – Button, Lavallee, DSullivan, Liwing, Orendorz, Teubert, Jares – Connolly, Bassen, Blank, Wruck, York, Petersen, Dupont, Foster, Whitmore, FReidrich, Raedeke, Macek

 

Three Stars:

*** Lange (Iserlohn)

** Mauer (Adler)

* Tardif (Adler)

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