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Mannheim. (GK) Die Mannheimer Adler absolvierten innerhalb von zehn Tagen hintereinander vier Heimspiele und konnte dabei vier Siege und damit zwölf Punkte verbuchen.  ... Adler: Vier Heimspiele mit vier Siegen – mehr geht nicht
Christoph Ullmann und die Adler dominieren derzeit die Liga - © by Eishockey-Magazin (GK)

Christoph Ullmann und die Adler dominieren derzeit die Liga – © by Eishockey-Magazin (GK)

Mannheim. (GK) Die Mannheimer Adler absolvierten innerhalb von zehn Tagen hintereinander vier Heimspiele und konnte dabei vier Siege und damit zwölf Punkte verbuchen.

 

In der Tabelle stehen sie weiter auf Rang 1. Besser geht es nicht – zumindest von der Ausbeute der Zähler her. Spielerisch war nicht alles Gold was glänzte, doch man sollte man es bei den Ansprüchen auch nicht übertreiben. Eine Gala-Show können selbst die Adler nicht in jedem Match hinlegen. Wobei die Adler in den vier Partie auch Glück hatten, aber dies fällt bekanntlich dem Tüchtigen zu. Anderseits sollten die Adler nicht abheben, denn alle vier Matches waren eng und in fast jeder Partie hätten auch der Gegner siegen können – hat er aber nicht. Und dies ist eben der Unterschied zwischen schön spielen und erfolgreich spielen.

Fragt man nach den Erfolgsfaktoren der Adler, müssen vier genannt werden. Da ist ein zurzeit der überragende Torsteher Dennis Endras, der so manchen Sieg festhielt. Dann ist da die Kaltschnäuzigkeit der Stürmer vor dem gegnerischen Kasten. Eine Cleverness, die andere Teams so momentan nicht zu zeigen vermögen und die die Fans zu Anfang der Saison bei den Mannheimern so sehr vermissten. Zwei Namen sind hier besonders zu nennen: Ryan MacMurchy und Jaime Tardif. Ein dritter Erfolgsfaktor bei den Mannheimern ist der tiefe Kader, sodass selbst zeitweise Ausfälle von Denis Reul, Niki Goc, Marcel Goc, Jochen Hecht und Brandon Yip kompensiert werden konnten. Auch das Überzahlspiel der Adler ist überzeugend, selbst wenn es in den letzten Partien etwas nachgelassen hat. Immerhin konnten 5 der 17 Tore in den vier Heimspielen im Powerplay markiert werden.

Sehr mangelhaft bei den Kurpfälzern hingen die Fülle an Strafzeiten, hier kassierten die Cracks aus der Quadratestadt 52 Minuten ( Disziplinarstrafen nicht mitgerechnet) in vier Matches. Zwar überzeugen die Adler in Unterzahl, aber dennoch ist es eine alte Eishockey-Weisheit, dass man auf der Strafzeit keine Matches gewinnt.

Schauen wir uns mal die einzelnen Begegnungen an.

  • Mannheim gegen Schwenningen am 18. November, 5:3 (2:1/1:0/2:2)

Die Adler führten souverän mit 3:1 Toren, agierten dann nachlässig und ließen schließlich sogar den Schwenninger Ausgleich zu. Kurz vor Endes des Matchs machten die „Torjäger“ Jamie Tardif und Ryan MacMurhy mit ihren Treffern aber alles klar. Fazit: Kaltschnäuzigkeit sieht.

  • Mannheim : Hamburg am 20. November, 3: 1 (0:0/1:0/2:1)

Es war ein Match zweier gleich starker Temas, der Sieger hätte auch Hamburg lauten können, doch während die Freezers-Stürmer vor dem Kasten der Ader versagten, trafen Martin Buchwieser und zweimal Ryan MacMurchy clever und abgezockt für Mannheim. Fazit: Nicht Chancen entscheiden ein Spiel, sondern Tore.

 

  • Mannheim gegen Ingolstadt am 22. November, 5:2 (1:1/1:0/3:1)

Es war ein hartes Match, das von vielen Strafzeiten auf beiden Seiten geprägt war. Ingolstadt war weitaus stärker, wie man es vom Tabellenstand her vermuten könnte. Wieder entschieden die Adler die Partei erst spät und wieder mit Cleverness vor dem gegnerischen Gehäuse.

  • Mannheim gegen Krefeld am 27. November, 4:2 80:1/1:1/0:3)

Die Kurpfälzer haben die Pinguine restlos unterschätzt und agierten viel zu lässig und unkonzentriert. Erst im letzten Abschnitt vermochten die Blau-Weiß-Roten die Partie noch mit viel Glück zu drehen. Fazit: Mannheim ist mit einem blauen Auge davongekommen

 

Nun warten drei ganz dicke Brocken auf Mannheim. Diese Partien werden zeigen, wo die Adler wirklich stehen. Am 29. November müssen die Adler zu Angstgegner und Tabellenzweitem Iserlohn, am 4. Dezember zu den Eisbären nach Berlin und am 6. Dezember kommt Nürnberg nach Mannheim.

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