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Adler Mannheim lassen mit zwei interessanten Transfergerüchten aufhorchen

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Brooks Macek - © by Sportfoto-Sale (DR)
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Mannheim. (EM) Die Tränen sind nach der Finalniederlage noch gar nicht getrocknet und die Exit-Gespräche noch gar nicht geführt, da lassen die Adler Mannheim mit zwei interessanten Transfergerüchten aufhorchen.

Laut Mannheimer Morgen soll es den Kurpfälzern gelungen sein Brooks Macek (33) zurück in die DEL zu lotsen. Zudem soll sich der zuletzt in der DEL2 stark aufspielende Lennard Nieleck ebenfalls für Mannheim entschieden haben.

Macek weiß, wie man Meisterschaften gewinnt

Brooks Macek wurde am 15. Mai 1992 in Winnipeg in Kanada geboren. Er kam 2013 aus der Western Hockey League (WHL), einer der drei kanadischen Top-Juniorenligen, nach Deutschland. Nach drei Jahren bei den Iserlohn Roosters zog es den Stürmer im Sommer 2016 weiter in die bayerische Landeshauptstadt München. Dort gewann er in seinen beiden Spielzeiten mit den Red Bulls jeweils die Deutsche Meisterschaft. Insgesamt stand Macek in 308 DEL-Spielen auf dem Eis, dabei gelangen ihm 117 Tore und 114 Vorlagen. In der DEL-Saison 2016/17 war er mit 17 Punkten Playoff-Topscorer und in der Spielzeit 2017/18 war er mit 26 Treffern der beste Torschütze der Hauptrunde. Zudem gewann er im Februar 2018 mit der deutschen Nationalmannschaft die Silbermedaille bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang.

Nach Olympia ging sein NHL-Traum allerdings nicht in Erfüllung nach einer Saison bei den Chicago Wolves (AHL) zog es ihn für die letzten sieben Spielzeiten weiter in die multinationale russische Liga KHL. Dort absolvierte er 450 Spiele für Yekaterinburg (310 Scorerpunkte). Trotz des russischen Angriffs auf die Ukraine blieb Macek in der KHL, wurde aber in den letzten Jahren nicht mehr für das DEB-Team berücksichtigt. In wenigen Tagen feiert Brooks Macek seinen 34. Geburtstag.
Gerüchte um eine Rückkehr in die DEL gab es in den letzten Jahren immer wieder. Nun aber sollen die Adler Mannheim im Buhlen um den Deutsch-Kanadier das Rennen gemacht haben und mehrere Mitbewerber (u. a. München) ausgestochen haben.

Lennard Nieleck mit starken Werten in der DEL2

Der in Witten geborene Lennard Nieleck (1,94 m, 96 kg) ist flexibel sowohl auf der Center- als auch auf der rechten Angriffsposition einsetzbar. Seine Eishockey-Ausbildung begann er beim Iserlohner EC und führte ihn über Stationen wie Köln, Salzburg und Augsburg. Zuletzt stand er in der Penny DEL in der Saison 24/25 für die Iserlohn Roosters auf dem Eis. Zusätzlich sammelte er wertvolle Erfahrungen in der Oberliga, unter anderem bei den Hammer Eisbären. Im vergangenen Oktober wechselt er von den Roosters fest in die DEL2 zu den Lausitzer Füchsen, was sich für beide Seiten als Volltreffer erwies. Seine Bilanz: 55 Siele; 43 Scorerpunkte. Aufgrund der großen Personalsorgen kam er zuletzt auch beim Kooperationspartner Eisbären Berlin ins Lineup. In 14 Playoff-Partien stand er für den neuen Meister u. a. auch gegen Mannheim auf dem Eis, konnte aber keine Scorerpunkte für sich verbuchen. Zehn Strafminuten und eine Minus 2 stehen in der +/- Bilanz bei1:19 Minuten durchschnittlicher Eiszeit pro Match.

Darüber hinaus durchlief Nieleck mehrere Nachwuchs-Nationalmannschaften des Deutschen Eishockey-Bundes und nahm unter anderem an der U20-Weltmeisterschaft 2024 teil.
Mit seiner Physis, seinem Einsatzwillen und seiner Vielseitigkeit soll der Rechtsschütze nun die Offensive der Adler als U23-Spieler bereichern, könnte aber auch noch mittels einer Förderlizenz bei den Bietigheim Steelers eingesetzt werden.

Offiziell bestätigt sind die Wechsel noch nicht. Im Laufe der Woche werden zudem die ersten Ergebnisse der Abschlussgespräche erwartet.

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