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Einige Erklärungsversuche für das bisher schwache Abschneiden der Mannheimer Kufencracks in der DEL   Mannheim. (GK) Die 0:3 (0:1/0:1/0:1) Niederlage am Dienstag, dem 22. Dezember,... Adler in der Krise – Fragen nach dem Warum?

Einige Erklärungsversuche für das bisher schwache Abschneiden der Mannheimer Kufencracks in der DEL

 

mannheim488Mannheim. (GK) Die 0:3 (0:1/0:1/0:1) Niederlage am Dienstag, dem 22. Dezember, bei der Düsseldorfer EG war die achte Pleite in Folge für die Mannheimer Adler in der DEL. In der Tabelle sind die Blau-Weiß-Roten auf Rang fünf abgerutscht. Wobei dies noch „schön gerechnet“ ist, denn die blau-weiß-roten Raubvögel haben drei bis vier Spiele mehr absolviert, als die Konkurrenz. Wenn die anderen Clubs ihre Partien bis Januar nachgeholt haben, dürften sich die Mannheimer eher auf Platz acht der Tabelle wiederfinden. Tendenz fallend.

Selbstüberschätzung

Die große Frage ist: „Wie kann eine Mannschaft, die im letzten Jahr Deutscher Meister war, nur so abstürzen? Und dies so schnell.“ Eine einfache Erklärung gibt es nicht. Sicher ist, es lief von Saisonbeginn an nicht rund. Dabei herrschte noch im Sommer 2015 eine allgemeine Zuversicht rund um die Mannheimer Kufencracks, die man gar als (Selbst)überschätzung werten kann. Jedenfalls ging man im Adler-Horst, genauso aber bei Fans, Öffentlichkeit und sogar in den Medien, weitestgehend davon aus, dass die Spielzeit 2015/16 ein Selbstläufer für die Kurpfälzer wird und der nächste Titel  schon so gut wie ausgemacht sei. Dies ist übrigens in den vielen Publikationen und Artikeln vor der Saison nachzulesen. Die Ernüchterung sollte folgen, ganz nach dem Motto: „Hochmut kommt vor den Fall!“ Es wurde vergessen, dass Meisterschaften harte Arbeit sind und ganz wichtig, aus Teamgeist bestehen.

Im Mittelmaß angekommen

Doch bevor wir tiefer in die Gründe für den Absturz einsteigen, hier zunächst  ein Blick auf einige Statistiken der laufenden Saison. Die Adler haben mittlerweile 32 von 52 Matches der Saison 2015/16 absolviert. Von diesen Partien konnten 17 gewonnen werden und 15 gingen verloren. Bei den Toren eine ähnliche ausgeglichene Bilanz, die Adler haben 89 Tore geschossen und 85 Treffer erhalten. Somit stehen die Kurpfälzer im Mittelmaß, von Tabellenplatz, gewonnen Spielen und Toren her. Und Mittelmaß ist auch genau dies, wie man als Beobachter die Adler sieht. Spielerisch und vom Talent her etwas stärker, was die Effizienz und Leidenschaft betrifft, eher schwächer.

Extreme Höhen und Tiefen

Noch ist für die Mannheimer nichts verloren, die große Frage ist allerdings, wohin führt der weitere Weg? Eine Antwort kann zurzeit niemand geben. Zumal die bisherige Saison eine Berg- und Talfahrt mit extremen Höhen und Tiefen war.

Champions League

Da war zunächst die Vorrunde der Champions League (CHL) mit drei Siegen und einer Niederlage. Aber es waren glanzlose Siege, die Adler quälten sich mehr, als dass sie glänzten. Dies hätte ein Warnschuss sein sollen. Auffällig schon in der CHL, die Abschlussschwäche der Kurpfälzer. In der ersten k.o.-Runde war einige Wochen später übrigens gegen den finnischen Vertreter Espoo Blues Schluss.

Holpriger Auftakt und Siegesserie

Marcel Goc gehlt den Adlern seit Wochen - © by EH-Mag. (GK)

Marcel Goc gehlt den Adlern seit Wochen – © by EH-Mag. (GK)

Die Mannheimer Adler dümpelten zu Saisonbeginn der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mehr so vor sich, als dass sie überzeugten. Vom 11. September bis zum 11. Oktober wechselten sich Licht und Schatten bei den Adlern ab und sie pendelten in einer Zone zwischen Mittelfeld und Tabellenkeller. Dann jedoch, beim 4:1 Sieg am 16. Oktober in Straubing schien ein unsichtbarer Schalter umgelegt und die Blau-Weiß-Roten siegten in acht Spielen in Folge. Alles sah jetzt fast spielerisch leicht aus. Für viele Beobachter waren die Cracks aus der Quadratestadt jetzt der erwartete Überflieger. Wobei mancher Sieg sehr eng war und viele Punktgewinne einzig einem Weltklasse haltenden Torsteher Dennis Endras zu verdanken waren. Manches wurde von seinen Top-Leistungen positiv überlagert. Dennoch spielten die Raubvögel groß auf und das Powerplay war traumhaft. Auch die zu Saisonbeginn vermisste Effizienz vor dem gegnerischen Kasten stimmte plötzlich. Die Adler katapultierten sich an die Tabellenspitze, wo sie zeitweise mit zehn Punkten Vorsprung thronten. Die Serie endete mit einer 2:5 Pleite in München.

Der Absturz

Nach der 2:5 Niederlage am 15. November bei Red Bull München folgte eine wechselhafte Phase, die bis zum 3:2 Sieg nach Penalty am 29. November in Iserlohn ging. Danach folgte die Serie von acht Niederlagen am Stück, die mit dem 0:3 in Düsseldorf ihren „Höhepunkt“ fand. Zurzeit läuft nur wenig zusammen.

Dabei spielen die Adler häufig gar nicht mal schlecht und sind häufig das spielbestimmende Team. Das große Manko aber, sie machen nichts aus ihren Chancen. Meist schießen die Adler häufiger aufs Tor des Gegners, aber der Gegner trifft häufiger. So auch in Düsseldorf. Hier schossen die Blau-Weiß-Roten 38 Mal aufs Tor der Düsseldorfer, diese nur 24 Mal auf das Mannheimer Gehäuse, doch traf die DEG dreimal, die Adler nicht einmal.

Analyse der Mannschaftsteile

Fangen wir bei der Analyse der Mannschaftsteile im Tor an. Dennis Endras ist der große Rückhalt des Teams. Er hielt besonders in der Phase der acht Siege in Folge Weltklasse. Fazit: Am Torwart liegt es nicht, er hält (meist) super.

Die Abwehr

Bei der Abwehr hingegen geht es schon los. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Adler schwächer besetzt. Den Abgängen der beiden Kanadier Kurtis Foster und Bobby Raymond steht nur der Nordamerikaner Mathieu Carle entgegen. Und vollends überzeugen konnte Mathieu Carle noch nicht. Wobei zur Ehrlichkeit gehört, dass Bobby Raymond auch erst in den Play-Offs der letzten Saison stark wurde.

Ein ganz großer Ausfall ist Denis Reul, der eine Art tragische Figur und Dauerverletzter ist. Die beiden „Ersatzleute“ Dominik Bittner und Christopher Fischer konnten (noch) nicht in die Fußstapfen ihrer Vorgänger treten. Fazit: Die Defensive ist schwächer geworden. Es fehlen die harten Schüsse, der kluge Spielaufbau und es passieren mehr Fehler als in der Vorsaison. Vollkommen überzeugend in der Hintermannschaft ist nur Sinan Akdag.

Sturm mit Ladehemmung

Bandenzweikampf zwischen Stephan Daschner und Ryan MacMurchy - © by Eishockey-Magazin (DR)

Bandenzweikampf zwischen Stephan Daschner und Ryan MacMurchy – © by Eishockey-Magazin (DR)

Im Sturm haben die Adler ihre Abgänge von der Papierform gleichwertig ersetzt, aber auf dem Eis passt es eben noch nicht. So gingen insgesamt 27 Tore mit den Abgängen von Frank Mauer (13 Treffer) und Matthias Plachta (14 Tore) verloren, doch holte man mit Ryan MacMurchy (23 Tore in Ingolstadt) und Brent Raedeke (15 Tore in Iserlohn) gleichwertigen Ersatz. Wobei Ryan MacMurchy mit bisher 11 Toren voll eingeschlagen ist, Raedeke noch nicht. Raedeke war lange verletzt und absolvierte bisher nur 18 Partien, in denen er gerade ein Tor schoss und keine Vorlage gab.

Insgesamt aber scheint nicht Qualität im Sturm zu fehlen, sondern die jetzigen Akteure haben nicht die Effizienz wie im Vorjahr. Nennen könnte man hier eigentlich nahezu alle Spieler, angefangen bei Marcus Kink über Ronny Arendt bis hin zu Jon Rheault, Martin Buchwieser oder Kai Hospelt. So schoss Adler-Kapitän Marcus Kink in der Vorrunde der letzte Saison 11 Tore, bisher nur eins. Jon Rheault traf vergangene Spielzeit 14 Mal, bisher kann er nur vier Tore verbuchen. Martin Buchwieser traf letzte Vorrunde zwölfmal, bisher nur dreimal. Ronny Arendt traf letzte Vorrunde zehnmal, bisher nur zweimal. Jochen Hecht traf elfmal, bisher nur dreimal. Fazit: Es fehlt bei nahezu allen Stürmer an Effizienz und Torgefährlichkeit. Der Killerinstinkt ging verloren. Anstatt den direkten Torschuss zu versuchen, wird noch ein Kringel gedreht, dann abgespielt, um ein Traumtor zu erzielen.

Angeknackste Psyche und Erwartungsdruck

Zu all den spielerischen Mängeln kommt natürlich die Psyche. Wer so viele Matches in Folge verloren hat, wird unsicher, nervös und ihm fehlt das Selbstvertrauen. Zudem ist der Erwartungsdruck in Mannheim riesengroß. Und dies besonders nach der Meisterschaft im vergangen Jahr. Viele Anhänger dachte schon, jetzt wird eine „Dynastie“ aufbaut und es geht mit den Meisterschaften so weiter. Mannheim ist im positiven Sinn „Eishockeyverrückt“, aber wird dreimal nacheinander verloren, sprechen viele schon von Krise und der Druck steigt. Etwas anderes als die Meisterschaft zählt in der Kurpfalz kaum. An diesem Erwartungsdruck sind schon einige Trainer und Spieler zerbrochen. Etwas Zurückhaltung in den Erwartungen bei Umfeld und Anhängern wäre zweckmäßig. Die Adler Mannheim sind im Eishockey nicht das, was der FC Bayern München im Fußball ist. Und dies ist letztlich auch gut so, denn dadurch ist die Liga spannend.

Disziplin

Insgesamt agieren die Adler zu undiszipliniert, sie verbringen zu viel Zeit auf der Strafbank. Und dort gewinnt man bekanntlich keine Matches. Man kann über Schiedsrichter in Deutschland schimpfen wie man will, sie pfeifen nun mal, wie sie pfeifen. Und daran muss man sich orientieren. Die Adler erhalten die meisten Strafminuten in der DEL. Über 20 Minuten, also ein Drittel, verbringen sie in Unterzahl.

Überalterung

Die Adler haben sich bereits vor der Saison 2014/15 entschieden, weitestgehend auf den Einbau von Nachwuchsspielern zu verzichten und stattdessen auf Erfahrung zu setzen, um die Meisterschaft zu holen. Im letzten Jahr hatte Mannheim Erfolg damit. In diesem Jahr nicht. Man fühlt es geradezu, es fehlt der Heißhunger im Team. Manch ein Akteur scheint bequem geworden zu sein bzw. will vielleicht erst in den Play-Offs so richtig Gas geben.

Greg Ireland - © by EH-Mag. TV

Greg Ireland – © by EH-Mag. TV

Der jüngste Akteur der Adler ist Dominik Bittner mit 23 Jahren. Dann kommen Brent Raedeke und Philip Riefers mit 25 Jahren, der Rest des Kaders ist älter. Die Masse der Cracks ist um die 30 Jahre alt. Von 25 Akteuren sind 13 schon 30 Jahre und älter. Die ältesten Spieler sind Jochen Hecht mit 38 Jahren und Glen Metropolit mit 41 Jahren. Erfahrung und Routine sind sicher wichtig und der zentrale Akteur in den letzten Play-Offs war ganz klar Jochen Hecht. Doch anderseits muss der Mix in einem Kader stimmen, zwischen jung und alt, zwischen Häuptlingen und Indianern.

Trainerdebatte

An der Trainerdebatte kommt man bei den Adlern nicht vorbei. Und diese stellt sich spätestens nach der 0:3 Pleite von Düsseldorf. Die Frage ist, erreicht Greg Ireland noch die Mannschaft bzw. hat er sie je erreicht? Als Außenstehender kann man dies nicht beantworten. Klar sein dürfte aber, viele Niederlagen wird sich der Coach nicht mehr erlauben dürfen, dann hat Ader-Besitzer Daniel Hopp wohl kaum noch eine andere Möglichkeit, denn es rumort bei Fans und Öffentlichkeit schon gewaltig. Es hat sich, im Nachhinein betrachtet, wohl doch nicht bewährt, einen Coach zu verpflichten, der aus dem Juniorenbereich direkt ins Profigeschäft einstieg. Bei den Profis weht eben ein rauerer Wind. Der Umgang mit Jugendlichen ist etwas anderes als der mit erwachsenen Männern und „Deutschen Meistern.“

Doch andererseits hatte das Management der Adler im Sommer auch keine großen Alternativen mehr zu Greg Ireland auf dem Trainermarkt, da Mannheims viel gefeierter Meistercoach Geoff Ward die Adler im Sommer völlig überraschend hängen ließ und nach Nordamerika verschwand. Geoff Ward genießt bei den Fans immer noch eine hohe Anerkennung, da er souverän an der Bande stand und alleine durch seine NHL-Erfahrung Respekt einflößte. Dennoch sollte man nicht über den schlechten Stil hinwegsehen, dass er sich im Sommer einfach so aus dm Staub machte. Verlässlichkeit ist etwas anderes. Jeder hätte es verstanden, wenn Geoff Ward seinen Wechsel in die USA frühzeitig bekannt geben hätte. Aber zu solch einem späten Zeitpunkt, als der Trainermarkt schon leergefegt war, da bleibt ein bitterer Nachgeschmack. Ob das Management Greg Ireland allerdings gleich einen mehrjährigen Vertrag hätte geben müssen, lässt sich allerdings hinterfragen. Greg Ireland mag für viele nicht der erhoffte Mann sein, doch an ihm liegt es nicht alleine, dass es nicht rund läuft. Auf dem Eis stehen immer noch die Spieler.

Manager

Teal Fowler - © by EH-Mag. (DR)

Teal Fowler – © by EH-Mag. (DR)

Hört man sich bei Fans um, wird häufig ein großer Teil der Misere bei Manager Teal Fowler und Trainer Greg Ireland abgeladen. Auch Club-Besitzer Daniel Hopp kriegt oft sein „Fett weg“. Über Trainer Greg Ireland wurde schon gesprochen. Was den Manager Teal Fowler betrifft, mag man streiten, wie gut er ist. Aber klar ist auch, er kann nur das Geld ausgeben, das er hat.

Dass Trainer Geoff Ward ging, dafür kann Teal Fowler wohl nichts. Und dann einen ebensolchen Mann aus dem Hut zu zaubern, war quasi unmöglich bzw. ist natürlich auch eine Frage des Geldes und des sportlichen Ansehens der DEL. Und die DEL ist nun Mal eher als eine international drittklassige Liga einzustufen. Die Vorstellung, ein Adler-Manager ruft einfach mal so bei einem Top-Coach in Nordamerika an und der kommt nach Mannheim, ist illusionär.

Schaut man auf die Spielerverpflichtungen von Fowler, muss man sagen, Ryan MacMurchy ist ein Top-Einkauf. Ebenso wie der von Marcel Goc, auch wenn dieser eben leider schon seit Saisonbeginn verletzt ist. Über Brent Raedeke und Mathieu Carle mag man streiten, aber krasse Fehleinkäufe sind sie nicht. Die Kritik am Manager bezüglich der Verpflichtung von Trainer und mehr noch der Spieler, scheint überzogen.

Was die Kritik an Daniel Hopp betrifft. Jedem muss klar sein, ohne Daniel Hopp, würde es Eishockey auf diesem Niveau in Mannheim nicht geben. Er steckt viel Herzblut, Zeit und Geld in die Adler.

Grundfrage: „Warum?“

Bleibt die Frage, warum läuft es bei den Adlern nicht rund. Sicher, man hat Verletzte, aber der Kader ist groß und zählt 25 Akteure, dazu kommen in Kassel geparkte Spieler. Wären alle Akteure gesund, hätten die Adler eine Sturmreihe zu viel. Es scheint wohl eher so, dass die Mannschaft neben Torgefährlichkeit auch von dem Teamgeist eingebüßt hat, der Mannheim im letzten Jahr so stark machte. Verloren gegangen scheint dieses: „Wir packen dies, wie drehen jedes Match noch zum Sieg.“ Erinnert seien hier an die drei Matches in den Play-Offs gegen Wolfsburg, als die Adler mit jeweils drei Toren zurücklagen und die Partien noch drehten. Dieses bedingungslose Kämpfen fehlt in der jetzigen Phase. Und dies scheint einer der Gründe für die Niederlagenserie zu sein. Aber woran liegt es, dass dieser Spirit scheinbar abhanden kam? Ist hier nur der Trainer verantwortlich? Kann er die Mannschaft nicht formen? Oder stimmt es in der Kabine zwischen den Cracks nicht mehr? Herrscht dort ein Gegeneinander statt Miteinander? Als Außenstehender weiß man es nicht. Klar ist nur, kriegt man das mentale Problem nicht in den Griff, wird es nichts mehr mit dem Titel.

Keine Wunderdinge erwarten

Auch die Eishockey-Freunde der Region sind gefordert, keine Wunderdinge von der Mannschaft zu erwarten, denn es ist kein Wundermannschaft. Und Traumspieler und Traumtrainer gibt es nur für Traumgehälter, und die zahlt nur Nordamerika und bedingt Russland und die Schweiz.

Vergessen werden sollte auch nie, letztlich sind die Cracks auf dem Eis nur Menschen, die eine schlechte Phase haben können. Gerne verlieren tut keiner, auch wenn dies natürlich keine Entschuldigung für mangelhafte Motivation ist. Um es klar zu sagen, dass ein Crack in jedem Match glänzt, kann man nicht erwarten, dass er rackert und kämpft schon.

Jetzt handeln

Lässt man diesen vollkommen unsinnigen Spengler-Cup mal außer Acht, wird es sich im Januar zeigen, ob die Wende gelingt oder der Trainer gehen muss.

Und bei aller Ungeduld. Im Eishockey geht die Meisterhaft erst so richtig in den Play-Offs los. Es ist also noch alles drin. Ob es nach einer verkorksten Saison allerdings gelingt, den „Hebel umzulegen“ bleibt abzuwarten. Dies müsste im Januar gelingen.

Ein kleiner Trost mag sein, auch bei anderen Clubs, die vorher als Top-Team gehandelt wurden, läuft es nicht rund. Ein Blick nach Köln oder Ingolstadt genügt. Es ist nun mal – zum Glück – das Wesen des Sports, dass nicht alles planbar ist. Auch nicht Meisterschaften.

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