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Kassel. (PM) Sowohl Rote Teufel als auch Huskies gingen personell angeschlagen in das heutige Derby. Während die Gastgeber auf Daniel Huhn, Sven Schlicht und...
Torjubel bei Brad Snetsinger (links) und Kyle Doyle  - © by Eishockey-Magazin (JMD)

Torjubel bei Brad Snetsinger (links) und Kyle Doyle – © by Eishockey-Magazin (JMD)

Kassel. (PM) Sowohl Rote Teufel als auch Huskies gingen personell angeschlagen in das heutige Derby. Während die Gastgeber auf Daniel Huhn, Sven Schlicht und Patrick Strauch verzichten mussten, fiel bei den Huskies nach Artjom Kostyrev kurzfristig auch Alex Heinrich mit Fieber aus.
Trotzdem erwischten die Schlittenhunde einen wahren Traumstart! Innerhalb der ersten 80 Spielsekunden trafen Manuel Klinge und Brad Snetsinger zur frühen 2:0-Führung.
Die Kurstädter antworteten mit wütenden Angriffen. Bis zur Pause hatten sie unter anderem auch durch vier Powerplayphasen die Möglichkeit zum Anschlusstreffer, vergaben diese aber – zur Freude der ca. 400 mitgereisten ECK-Fans – teilweise fahrlässig. Zwei Mal musste auch der Pfosten für den bereits geschlagenen Finkenrath retten, so dass es mit der Führung von zwei Toren in die erste Pause ging.
Bereits wie im ersten Drittel starteten die Huskies auch in den Mittelabschnitt wie die Feuerwehr. Nicht nur dass Snetsinger nach einem schulbuchmäßigen Unterzahlkonter auf 3:0 erhöhte, nein: Tobi Schwab und Sven Valenti sorgten bis zur 25. Spielminute sogar für das 4:0 und 5:0! Ein Spielstand, der die wahren Kräfteverhältnisse bis dato nicht wiederspiegelte, denn wir bereits erwähnt vergaben die Gastgeber im ersten Abschnitt zahlreiche Torchancen. Die gnadenlose Effizienz der Schlittenhunde schien aber nun auch dem Gastgeber den letzten Nerv geraubt zu haben, denn offensiv fanden sie kaum noch statt. Die Huskies schalteten bereits jetzt einen Gang zurück, ohne aber das Torschießen zu vergessen. Kurz vor der Pause netzten Doyle nach toller Einzelleistung und Reiss per Schlenzer von der blauen Linie zum 7:0-Pausenstand ein.
Im Schlussabschnitt gab es auf beiden Seiten nur noch Ergebniskosmetik. Nachdem Kyle Doyle in Überzahl das 8:0 für Kassel erzielte (52.), traf Harry Lange in Unterzahl doch nur für die Teufel ins Tor. Mit 8:1 fuhren die Huskies als bei der direkten Konkurrenz einen beeindruckenden Sieg ein. Gegen die Löwen Frankfurt muss aber am kommenden Donnerstag ein weiterer Sieg her, um Platz eins zu verteidigen.

Die Torschützen:
0:1 Klinge (Christ, Sikora) 0:42 EQ
0:2 Snetsinger (Reiss, Glusanok) 01:20 EQ
0:3 Snetsinger (Klinge, Willaschek) 20:24 SH1
0:4 Schwab (Valenti, Albrecht) 23:16 EQ
0:5 Valenti (Engel, Sikora) 25:00 EQ
0:6 Doyle (Valenti, Schwab) 36:43 EQ
0:7 Christ (Valenti, Klinge) 39:11 PP1
0:8 Doyle (Albrecht, Snetsinger) 51:05 PP1
1:8 Lange 56:24 SH1
Strafminuten:
Bad Nauheim 20 + 10 Anderson
Kassel 16

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